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Aibel und Ebenschlag, 1547m, Fischbacher Alpen / 16.03.2009

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  • Aibel und Ebenschlag, 1547m, Fischbacher Alpen / 16.03.2009

    Ein kompletter freier Tag sowie Zeit und Lust, ihn für eine Schneeschuhtour zu nützen. Aber wieder einmal Wolken, die sich vor allem im Norden und Osten Österreichs im Alpenbereich hartnäckig halten sollen. Da fiel mir die Entscheidung leicht, diesmal ein Ziel jenseits des Semmerings im Steirischen anzusteuern, das ich schon seit einiger Zeit genauer kennenlernen wollte:
    Aibel und Ebenschlag in den südwestlichen Fischbacher Alpen.

    Die Zufahrt über die Semmering-Schnellstraße bis Allerheiligen im Mürztal geht relativ zügig; von dort fahre ich in das Tal des Jasnitzbaches bis zum Eibeggwirt weiter, neben dem eine interessante Holzkapelle steht.
    In einer Höhe von 750m hat es hier sichtlich bereits wesentlich kräftiger getaut als nördlich der Wetterscheide: nur mehr Altschneereste im Tal, die sonnseitigen Hänge schon ziemlich aper.
    01-Eibeggwirt.jpg

    Hundert Meter auf der Nebenstraße Richtung Eibeggsattel, dann führt links ein Weg den Hang hinauf, und bald ist der recht steile Hang unterhalb des Gehöfts Miesel erreicht. Vor allem im unteren Teil hat der Restschnee eher den Charakter einer Eisplatte , da ist sinnvoller, noch ohne Schneeschuhe möglichst über die aperen Stellen aufzusteigen. Erst knapp unter dem Hof eine geschlossenere Schneedecke - und ein Blick hinüber zum Eibeggsattel.
    02-Eibeggsattel.jpg

    Etwas oberhalb des Gehöfts lege ich dann die Schneeschuhe an und folge den recht zahlreich vorhandenen Schispuren den Hang weiter hinauf. In gut 1100m Höhe ein erster Blick zum Hochlantsch. Allerdings greifen nun dichtere Wolken und leichte Schneeschauer von Norden doch wieder bis hierher über: Es ist im Augenblick eine Art Unentschieden zwischen der Sonne und den Schneewolken.
    05-Hochlantsch.jpg

    Der steilste Abschnitt der Route führt auf einen Vorkamm zum Aibel, auf dem es dann einige Zeit fast in gleicher Höhe weiter geht. Landschaftlich interessant, weniger begeistert bin ich allerdings von den Wolken: Sie werden immer dunkler, und das Schneetreiben wird stärker.
    10-Kamm2.jpg

    Ich erreiche die runde Kuppe des Aibels, 1394m hoch, auf der einige einzelne Bäume stehen. Leider zieht es jetzt wieder komplett zu, und so gehe ich bald in die Senke danach weiter, wo die an Wochenenden geöffnete Hofbauerhütte steht. Kein übertrieben einladender Anblick, den der Kamm des Ebenschlags (mein nächstes Ziel) rechts oben gerade bietet.
    13-Hofbauerhütte-Ebenschlag.jpg

    Immerhin sind die Temperaturen relativ angenehm und der Wind nicht allzu stark. Und da die Sonne zeitweise doch wieder durchschimmert, beginne ich wie geplant in Richtung Ebenschlag weiter zu gehen. Ein Rückblick zur Hofbauerhütte unter der Kuppe des Aibels.
    15-Hofbauerhütte-Aibel.jpg

    Ein letzter Hang, noch einige steile Minuten Aufstieg, und ich habe das Gipfelkreuz auf dem Ebenschlag erreicht. Es steht nicht auf dem höchsten Punkt des langgezogenen Kammes, sondern an (grundsätzlich ) aussichtsreicher Stelle an seinem nordwestlichen Ende. Gleich daneben ein Sitzbankerl.
    17-EbenschlagKreuz.jpg

    Die Tafel informiert, dass das Kreuz zur Jahrtausendwende wieder hier aufgestellt wurde. Bei der Höhe wurde etwas gemogelt (sie stimmt erst für den höchsten Punkt ), dafür enthält der Spruch einiges an Lebensweisheit.
    19-TafelamKreuz.jpg

    Ich gehe den nur mehr leicht ansteigenden Kamm weiter. Die nebelverhangene Winterstimmung hier oben hat auch ihre eigene Fasziniation. Dieser Baum muss Wind und Wetter sicher oft kräftig trotzen, um so überleben zu können.
    20-BaumamKamm.jpg

    Auch im Detail immer wieder sehr reizvolle Winterbilder, die sich bieten.
    24-Zweig.jpg
    Zuletzt geändert von Wolfgang A.; 19.03.2009, 15:01.
    Lg, Wolfgang


    Für mich ist Dankbarkeit ein Weg,
    der sowohl für den Einzelnen
    wie für die Welt zukunftsweisend ist.
    (David Steindl-Rast)


  • #2
    AW: Aibel und Ebenschlag (1547m), Fischbacher Alpen / 16.03.2009

    Der höchste Punkt des Ebenschlags mit 1547m ist erreicht. Ab hier fällt der Kamm nach Nordwesten etwas ab, um dann nochmals zum etwas höheren Hochschlag (1580m) anzusteigen. Ein friedliches Winterbild - und täusche ich mich, dass die Sonne wieder etwas stärker durchschimmert?
    22-RichtungHochschlag.jpg

    Ich habe mich tatsächlich nicht getäuscht! Auch wer in Erinnerung hat, wie blitzschnell es auf den Bergen zuziehen kann, wird wahrscheinlich dennoch voll des Staunens sein, einmal das Gegenteil erleben zu können. Binnen weniger Sekunden reißen die Wolken über mir auf, und die Sonne dringt durch.
    25-Sonnenfenster.jpg

    Eine plötzliche Wandlung dieses Platzes: immer noch eine schöne Winterlandschaft, aber auf einmal viel heller und freundlicher.
    26-GipfelEbenschlag.jpg

    Und wie so oft bei (kleinen) Sonnenfenstern faszinieren vor allem die Kontraste: Vor den umgebenden Wolken glänzt der Gipfelkamm des Ebenschlags noch heller im Licht.
    28-EbenschlagMürztal.jpg

    Welche Augenblicke und Impressionen hier heroben! Da sind die nebligen Phasen beim Aufstieg schon mehr als aufgewogen.
    31-Gipfelkamm.jpg

    Und das Staunen findet seine Fortsetzung: Die Nebelbänke um den Berg steigen auf, werden dünner oder lösen sich ganz auf. Und binnen kurzem bietet sich ein recht freier Rundblick: hier nach Süden über das tief eingeschnittene Tal des Breitenauer Bachs zu den Bergen, die das Plateau der Teichalm im Norden begrenzen. In der linken Bildhälfte schaut der runde Osser drüber, weiter rechts in viel größerer Entfernung noch der Hausberg der Grazer, der Schöckl.
    35-BlickSüdenTeichalm.jpg

    Über dem Vorberg des Dornerkogels zeigt sich nun auch der Hochlantsch sehr eindrucksvoll: der schneidigste Gipfel der gesamten Fischbacher Alpen, speziell von seiner felsigen Nordseite immer sofort zu erkennen.
    Rechts im Hintergrund Teile der Gleinalpe jenseits des Murtals (wo das Wetter mittlerweile noch freundlicher aussieht).
    36-Hochlantsch.jpg

    Zurück beim Gipfelkreuz und dem benachbarten Bankerl. Jetzt erweist sich, an welch aussichtsreicher Stelle mit freiem Blick zum Mürztal sie tatsächlich stehen.
    38-Ebenschlag-KreuzundBank.jpg

    Ein tolles Spiel von Licht und Schatten auch beim Rückblick zum Kamm des Ebenschlags. Stimmungen zum Niederknien - und natürlich Pflichtmotive für den Fotografen, auch wenn sich ihre Faszination wahrscheinlich nie komplett einfangen lässt.
    39-GipfelkammEbenschlag.jpg

    Ich habe das große Glück, auf dem Bankerl nun bei angenehmen Bedingungen über eine halbe Stunde rasten und mit der Seele baumeln zu können. Der Nordwind wird durch die Bäume nämlich nahezu komplett abgeschirmt. Dafür ist der Blick nach Westen ungehindert offen - und dort zeigen sich nun mehrere Berge mit beachtlicher Forumsprominenz : in der Bildmitte das Rennfeld, links im Hintergrund (wieder jenseits des Murtals) Rosseck und Mugel oberhalb von Leoben.
    41-MugelRennfeld.jpg
    Zuletzt geändert von Wolfgang A.; 18.03.2009, 20:37.
    Lg, Wolfgang


    Für mich ist Dankbarkeit ein Weg,
    der sowohl für den Einzelnen
    wie für die Welt zukunftsweisend ist.
    (David Steindl-Rast)

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    • #3
      AW: Aibel und Ebenschlag (1547m), Fischbacher Alpen / 16.03.2009

      Voll faszinierender Eindrücke beginne ich mit dem Abstieg, weiterhin von tollen Stimmungen und intensivem Licht begleitet. Ein sehr stattlicher "lonely tree", der hier am Hang zum Ebenschlag steht.
      44-Nadelbaum.jpg

      Auch das Aibel mit der Hofbauerhütte zu Füßen liegt nun im hellen Sonnenlicht.
      47-HofbauerhütteAibel.jpg

      Die Hofbauerhütte wird durchwegs als eine "echte", urtümliche Almhütte beschrieben. Genau diesen Eindruck erhält man auch bereits von außen.
      50-Hofbauerhütte.jpg

      So ist der Blick vom Aibel zum Ebenschlag bei gutem Wetter bekannt. Und meine Freude ist entsprechend groß, ihn vor dem Abstieg noch so genießen zu können. Kreuz und Bankerl stehen von hier aus gesehen am linken Ende des Gipfelkamms.
      54-Ebenschlag.jpg

      Der Nebenkamm des Aibels vor dem steilen Stück des Abstiegs. Auch wenn im Norden jenseits der Mürz immer noch die Schneeschauer hängen, doch ein völlig anderer Anblick als beim Aufstieg.
      56-KammBlickMürztal.jpg

      Solche und ähnliche Eindrücke bleiben hoffentlich lang lebendig und werden die Erinnerung an diese Wanderung prägen.
      57-SpurenimSchnee.jpg

      Ich nehme beim Abstieg die Kehren der Forststraße oberhalb des Gehöfts Miesel (nahezu durchgehend schneebedeckt, geht daher gut) und versuche den untersten Hang diesmal mit den Schneeschuhen über den vereisten Altschnee. Auch so kein pures Vergnügen, aber zu schaffen, und bald bin ich im Tal beim Eibeggwirt und der Holzkapelle zurück, wo zumindest ein Hauch von Frühjahr bereits Einzug gehalten hat.
      59-Holzkapelle.jpg



      Informationen zur Tour

      Zunächst der Kartenausschnitt; ich habe meine Aufstiegsroute blau, die Varianten beim Abstieg violett eingezeichnet.
      PlanAibelEbenschlag.jpg

      * Mit der Gegensteigung zwischen Aibel und Hofbauerhütte etwa 900 Höhenmeter.
      Nur wenige Flachstücke, Streckenlänge hin und zurück daher unter 10 Kilometer.

      * Aibel und Ebenschlag sind auf meiner Anstiegsroute vor allem als Schitour bekannt (Beschreibungen beispielsweise hier oder hier). Eine technisch einfache Tour, nahezu lawinensicher; nicht überlaufen, aber doch regelmäßig begangen.
      Der große Vorteil auch für Schneeschuhgeher: Man braucht stets einfach nur den Spuren zu folgen. Auch wo mehrere Varianten bestehen, ist kein Verirren möglich; ob man einem steileren Hang oder Kehren eines Weges den Vorzug gibt, bleibt vermutlich Geschmackssache.

      * Eine gute Tour für den Hochwinter; oft auch möglich, wenn in den Kalkhochalpen schlechteres Wetter oder große Lawinengefahr herrscht.
      Aber wie ich selbst erleben konnte, auch im Spätwinter sehr schön - vorausgesetzt, im unteren Teil gibt es noch nicht zu viele apere Abschnitte.

      * Für Schneeschuhe generell unschwieriges, wenn auch teilweise (vor allem zwischen ca. 1100 und 1250m bei beiden meiner Varianten) ziemlich steiles Gelände.

      * Bei zu wenig Schnee im Tal - oder auch Lust auf weniger Höhenmeter - ist die Variante möglich, am Eibeggsattel bereits in 1000m Höhe zu starten. Einige Fotos dieser Route bei Prachtwetter hier im Forum.

      * Von Wien mit dem Auto in etwas über eineinhalb Stunden gut erreichbar. Meines Wissens jedoch keinerlei öffentliche Verbindung vom Mürztal ins Jasnitztal.


      Mein persönliches Fazit

      Die dicke Regen- bzw. Schneewolke, die selbst bei der Rückfahrt am späten Nachmittag noch um den Schneeberg hing (und bis zur Nordrampe der Semmering-Schnellstraße reichte), hat mir nochmals deutlich gezeigt, dass ich an diesem Tag im richtigen Teil Österreichs unterwegs war.

      Eine Wanderung, bei der die angekündigte Wetterbesserung zwar nur teilweise durchgreifen konnte, die mir aber gerade durch die ständig wechselnden Lichtverhältnisse ab der späten Mittagszeit viele starke Eindrücke geschenkt hat. So faszinierend waren die Stimmungen und die Einblicke in die nahe Umgebung, dass ich die (bei gutem Wetter umfassende) Fernsicht zu den Kalkalpen gar nicht vermisst habe.

      Eine unspektakuläre, aber sehr abwechslungsreiche und vielgestaltige Mittelgebirgslandschaft, die mich weniger an den flacheren Nordostteil der Fischbacher Alpen (Stuhleck, Pretulalpe, Teufelstein...) als vielmehr an die Niederösterreichischen Voralpen erinnert hat - und das gar nicht nur wegen der Ähnlichkeiten im Aussehen zwischen Hochlantsch und Gippel.
      Zudem eine weitestgehend intakte Natur, abseits der Verkehrsströme, mit ruhigem und erholsamem Charakter.

      Nicht nur, weil es höchste Zeit wird, dass ich auch endlich auch einmal auf das Rennfeld komme , werde ich die Region gern wieder besuchen.
      Zuletzt geändert von Wolfgang A.; 19.03.2009, 09:27. Grund: weiterer link eingefügt
      Lg, Wolfgang


      Für mich ist Dankbarkeit ein Weg,
      der sowohl für den Einzelnen
      wie für die Welt zukunftsweisend ist.
      (David Steindl-Rast)

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      • #4
        AW: Aibel und Ebenschlag (1547m), Fischbacher Alpen / 16.03.2009

        Schöne Watschel-Tour in den stiefkindlichen Fischbachern!
        Danke für die gute Beschreibung einer Gegend,
        welche im Forum eher kurz kommt.


        L.G. Manfred

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        • #5
          AW: Aibel und Ebenschlag (1547m), Fischbacher Alpen / 16.03.2009

          Gratulation Wolfgang.

          Schöne Bilder, da warst ja ganz in meiner nähe unterwegs

          Dafür ist der Blick nach Westen ungehindert offen - und dort zeigen sich nun mehrere Berge mit beachtlicher Forumsprominenz : in der Bildmitte das Rennfeld, links im Hintergrund (wieder jenseits des Murtals) Rosseck und Mugel oberhalb von Leoben.
          warum wohl?

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          • #6
            AW: Aibel und Ebenschlag (1547m), Fischbacher Alpen / 16.03.2009

            servus wolfgang,

            vielen dank für diesen interessanten bericht! fein, dass das sich wetter gebessert hat, während du am rückweg warst. so konntest du viele zusätzliche schöne eindrücke mitnehmen.

            aibel und ebenschlag bzw. hochschlag hab ich auch schon des öfteren in erwägung gezogen, wenn's nördlich der mur-mürz-furche besonders unwirtlich (oder lawinös) war, bisher aber noch nie in die tat umgesetzt, weil - wie du auch anklingen lasst - die erreichbarkeit mit bahn und bus ein bisserl sehr mühsam ist (mit dem zug bis bruck/mur und dann mit dem rufbus nach st. erhard in der breitenau, aufstieg also von süden). wie es ausschaut, wird in dieser skitourensaison wieder nichts daraus, aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben...

            lg,

            peter

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            • #7
              AW: Aibel und Ebenschlag (1547m), Fischbacher Alpen / 16.03.2009

              Lieber Wolfgang!

              Einen freien Tag in der Natur verbringen zu können ist schon was Schönes. Ich freu mich für dich dass letztendlich auch die Sonne dir Freude bereitet hat.

              Danke für deinen informativen Bericht (von einer mir unbekannten Gebirgsgruppe).

              Liebe Grüße
              Berglerin

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              • #8
                AW: Aibel und Ebenschlag (1547m), Fischbacher Alpen / 16.03.2009

                Hallo Wolfgang,

                vielen Danlk für den schönen Bericht und die tollen Bilder.
                www.kfc-online.de

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                • #9
                  AW: Aibel und Ebenschlag, 1547m, Fischbacher Alpen, 16.03.2009

                  Wunderbare Eindrücke
                  Gratuliere dir zu dieser schönen Tour, und zum hervorragenden Bericht!
                  lG
                  Martin
                  Leuchtende Tage - nicht weinen, dass sie vergangen, sondern lächeln, dass sie gewesen!

                  Kommentar


                  • #10
                    AW: Aibel und Ebenschlag, 1547m, Fischbacher Alpen, 16.03.2009

                    hallo,

                    danke für den bericht - da meine ich ja am bild 26 fast 'meine' schneeschuhspuren vom sonntag (http://sirvival.net/?Touren:2009:Mar_15%3A_ebenschlag) wiederzuerkennen

                    lg
                    NixTun gibt's ned!

                    Kommentar


                    • #11
                      AW: Aibel und Ebenschlag, 1547m, Fischbacher Alpen, 16.03.2009

                      Hallo!

                      Ich komme gerade zurück vom Aibel. Bin heute um 8,00 Uhr los und es hat ca. 20 cm Neuschnee, teilweise sehr nass, aber super zum Abfahren.

                      Das Wetter war am Anfang solala, mit ein bißchen Schneefall, am Ende ist am Gipfel schon die Sonne leicht heraus gekommen, wenig Wind.

                      Am Schluss muss man aber aufpassen, weil die Unterlage nicht mehr vorhanden ist und man die Steine unter dem neuen Schnee nicht sieht. Besser die Ski die letzten Meter tragen.

                      Ein schöne Tour, obwohl der Wetterfrosch eigentlich den vollen Wintereinbruch angesagt hat. Jetzt scheint im unteren Mürztal die Sonne.

                      Ciao Jogel.

                      Kommentar


                      • #12
                        AW: Aibel und Ebenschlag, 1547 m, Fischbacher Alpen, 16.03.2009

                        Euch allen herzlichen Dank für eure netten und lobenden Antworten!

                        Zitat von manfred1110 Beitrag anzeigen
                        Danke für die gute Beschreibung einer Gegend,
                        welche im Forum eher kurz kommt.
                        Ein paar Ziele in den Fischbacher Alpen werden häufig besucht und auch beschrieben - allen voran das Stuhleck, dann das Rennfeld sowie (wenn ich die noch dazu rechne) Bärenschützklamm und Hochlantsch. Dazwischen bleibt noch viel unbekannte(re)s Schönes zu entdecken - zum Glück für uns!

                        Mir scheint allerdings, es ist gar nicht so anders als z.B. in den Ybbstaler Alpen, wo viele (ich eingeschlossen) auch ihre Zeit gebraucht haben, um die lohnenden Ziele über Ötscher, Gemeindealpe und Hochkar hinaus kennenzulernen.


                        Zitat von LaVic Beitrag anzeigen
                        danke für den bericht - da meine ich ja am bild 26 fast 'meine' schneeschuhspuren vom sonntag (http://sirvival.net/?Touren:2009:Mar_15%3A_ebenschlag) wiederzuerkennen
                        Das finde ich ja einen netten Zufall, dass du just ein paar Tage danach hier ins Forum schaust und deine Route wieder findest.
                        Ich habe mir eure Fotos auch angeschaut: sowohl am Aibel und Ebenschlag als auch nördlich des Mürztals sehr ähnliche Bedingungen wie ich sie am Montag hatte.
                        Zuletzt geändert von Wolfgang A.; 19.03.2009, 20:42.
                        Lg, Wolfgang


                        Für mich ist Dankbarkeit ein Weg,
                        der sowohl für den Einzelnen
                        wie für die Welt zukunftsweisend ist.
                        (David Steindl-Rast)

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                        • #13
                          AW: Aibel und Ebenschlag, 1547m, Fischbacher Alpen / 16.03.2009

                          Servus!

                          Sehr tüchtige Tour!

                          Paar Tage später war wieder reichlich Pulverschnee dort

                          Kenn die Gegend dort recht gut, weil 2 jahre mein Arbeitsweg 2mal täglich übern Eibeggsattel führte (Sommer und Winter natürlich)
                          Hofbauernhittn kenn i a seeehr guat.....
                          -_-_-_-_-_-_-_-_-_-_-_-_-_-_-_-_-_-_-_-_-_-_-_-
                          Es gibt imma an, dem gehts oascha... (Helmi, Kabarett Simpl)

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