Civetta, 3220 m, Überschreitung auf Klettersteigen, Umrundung, 3- bis 4-tägig
Wir werden die Civetta, einen der bekanntesten und höchsten Dolomitenberge, über die Via Ferrata degli Alleghesi besteigen. Dabei sind beträchtliche ungesicherte Kletterstrecken im I.-II. Schwierigkeitsgrad zurückzulegen.
1. Tag: Der Hüttenaufstieg zum Rifugio Coldai, 2132 m, dem ersten Stützpunkt, erfolgt am Anreisetag.
2. Tag: Zur Ferrata, Einstieg auf ca. 2425 m, gelangt man unter den Türmen der nördlichen Civetta über den Sentiero Tivan mäßig ansteigend. Die Führe würde ohne Sicherungen streckenweise dem IV. Grad entsprechen und leitet verwegen über Stifte, Trittbügel, Leitern und entlang von Seilen über den etwa 400 m hohen Ostsporn der Punta Civetta, 2920 m, zum Nordgrat des Civetta-Hauptgipfels, welcher uns zum höchsten Punkt auf 3220 m bringt. Nach der Gipfelrast erfolgt der Abstieg auf dem Normalweg über Geröll und Schrofen direkt zum Rifugio Torrani, 2984 m. Weiter im Abstieg erreichen wir die schwierige erneuerte Via ferrata Tissi welche uns in das riesige steinige Kar Van delle Sasse bringt. Über steilen Serpentinenpfad, zuletzt noch einmal ansteigend, gelangen wir zum Rifugio Vazzoler, 1714 m, unserem Stützpunkt für die heutige Nacht. Es sind ca. 1400 Hm im Auf- und 1800 Hm im Abstieg in ca. 10 h zu bewältigen.
3. Tag: Der nächste Tag bringt einen Wiederaufstieg über ca. 600 Hm durch das landschaftlich großartige Val Civetta welches sich unter der gewaltigen 4 km langen und 1000 m hohen berühmten NW-Wand der Civetta hinzieht. Bei genügend Zeit machen wir zur Mittagsrast einen Abstecher zum Rifugio Tissi, 2250 m. Über den Lago di Cordai, 2143 m, und Forcella Cordai, 2191 m, gelangen wir wieder zum Rifugio Cordai, 2132 m, und weiter absteigend zurück zu unserem Fahrzeug, wo wir die Heimreise antreten.
Hinweis: Zur Diskussion steht die sicher aus verschiedenen Gründen interessante Übernachtung auf Rifugio Torrani, 2984 m, und somit Verlängerung der Reise/ Tourdauer um einen Tag, mit dem Vorteil den doch recht anstrengenden Gipfeltag zu splitten, und so mehr Zeit zu haben. Die Übernachtung auf Rifugio Vazzoler würde sich dann nach Rifugio Tissi verlagern, und so auch den Heimreisetag angenehmer gestalten. Weiters wäre die Tour auch für Teilnehmer interessanter welche zwar die erforderliche klettertechnische Leistungsfähigkeit besitzen, sich aber konditionell etwas unsicher fühlen.
Gebiet: Dolomiten, Civetta-Gruppe
Karten: Tabacco Blatt 025 Dolomiti di Zoldo, Cadorine e Agordine
Höchster Punkt: Civetta, 3220 m
Mögliches Durchführungsdatum: auf 3-4 Tage verlängertes WE von Ende Juni bis Mitte September.
Anreise, 570 km, 06:50 : Abfahrt Wien: Fr (od. Sa) 06:00, A-A2 Südautobahn, I-A23 Autostrada Alpe-Adria, Tolmezzo, SS 52, SS 51, SS 347, SS 251, Ankunft Pecol 13:00
Heimreise, 570 km, 06:50 : Abfahrt Pecol: So (od. Mo) 18:00, wie Anreise, Ankunft Wien: 01:00
Ausgangspunkt: Casara Vescova, 1734 m, oder nach (verwerflichem
) Aufstieg mit Sessellift Col de la Traversa, 1887 m,
Stützpunkte: Rifugio Coldai, 2132 m, Rifugio Vazzoler, 1714 m
Rastpunkte: Rifugio Torrani, 2984 m, Rifugio Tissi, 2250 m
technische Anforderungen: KS C-D, schwierig bis sehr schwierig, ungesichertes Freiklettern I. u. II.
psychische Anforderungen: Ausgesetzte Passagen zwingen zu absoluter Schwindelfreiheit.
konditionelle Anforderungen: sehr hoch, Tagesleistungen: 10 km, 1400 Hm Auf- und 1800 Abstieg, 10 h
Ausrüstung: Zusätzlich zur üblichen kompletten Bersteigerausrüstung, leichtsteigeisenfestes Schuhwerk, komplette Klettersteigausrüstung, Helm ist ein absolutes Muss, Komplette Persönliche Schutzausrüstung, Notapotheke, Biwaksack, Stirnlampe, eventuell Hochtourenausrüstung (zumindest Leichtsteigeisen) je nach Durchführungsdatum und Witterung.
Ich bitte um Diskussion, Tips, Anregungen und unverbindliche Voranmeldung.
Wie immer, das Kleingedruckte:
Es handelt sich dabei ausdrücklich weder um geführte Touren noch um einen Kurs, sondern um eine Zusammenkunft von Bergsteigern zu Touren- und Reisezwecken. Das Forum und der Threadinitiator treten nur als Koordinator des Treffpunktes und der Anreise auf, und sind in keiner Weise für etwaige Unfälle oder Probleme haftbar, die einzelne Teilnehmer betreffen. Eigenverantwortlichkeit, Beherrschung der Selbst- und Kameradensicherung, Mitführen der vollständigen Ausrüstung für hochalpines Gelände und dessen fachgerechte Anwendung sind Bedingung zur Teilnahme.
Im Speziellen muss jeder Teilnehmer:
.) selbst abschätzen ob er der Tour technisch und konditionell gewachsen ist,
.) seine persönliche Schutzausrüstung mitführen,
.) einen Bergsteigerhelm mitführen und tragen,
.) ausreichend Kenntnisse besitzen, um selbständig seine Selbstsicherung herstellen und richtig anwenden zu können (AV,ÖTK,Naturfreunde oder sonstiger Klettersteigkurs oder entsprechende alpine Erfahrung notwendig).
Wir werden die Civetta, einen der bekanntesten und höchsten Dolomitenberge, über die Via Ferrata degli Alleghesi besteigen. Dabei sind beträchtliche ungesicherte Kletterstrecken im I.-II. Schwierigkeitsgrad zurückzulegen.
1. Tag: Der Hüttenaufstieg zum Rifugio Coldai, 2132 m, dem ersten Stützpunkt, erfolgt am Anreisetag.
2. Tag: Zur Ferrata, Einstieg auf ca. 2425 m, gelangt man unter den Türmen der nördlichen Civetta über den Sentiero Tivan mäßig ansteigend. Die Führe würde ohne Sicherungen streckenweise dem IV. Grad entsprechen und leitet verwegen über Stifte, Trittbügel, Leitern und entlang von Seilen über den etwa 400 m hohen Ostsporn der Punta Civetta, 2920 m, zum Nordgrat des Civetta-Hauptgipfels, welcher uns zum höchsten Punkt auf 3220 m bringt. Nach der Gipfelrast erfolgt der Abstieg auf dem Normalweg über Geröll und Schrofen direkt zum Rifugio Torrani, 2984 m. Weiter im Abstieg erreichen wir die schwierige erneuerte Via ferrata Tissi welche uns in das riesige steinige Kar Van delle Sasse bringt. Über steilen Serpentinenpfad, zuletzt noch einmal ansteigend, gelangen wir zum Rifugio Vazzoler, 1714 m, unserem Stützpunkt für die heutige Nacht. Es sind ca. 1400 Hm im Auf- und 1800 Hm im Abstieg in ca. 10 h zu bewältigen.
3. Tag: Der nächste Tag bringt einen Wiederaufstieg über ca. 600 Hm durch das landschaftlich großartige Val Civetta welches sich unter der gewaltigen 4 km langen und 1000 m hohen berühmten NW-Wand der Civetta hinzieht. Bei genügend Zeit machen wir zur Mittagsrast einen Abstecher zum Rifugio Tissi, 2250 m. Über den Lago di Cordai, 2143 m, und Forcella Cordai, 2191 m, gelangen wir wieder zum Rifugio Cordai, 2132 m, und weiter absteigend zurück zu unserem Fahrzeug, wo wir die Heimreise antreten.
Hinweis: Zur Diskussion steht die sicher aus verschiedenen Gründen interessante Übernachtung auf Rifugio Torrani, 2984 m, und somit Verlängerung der Reise/ Tourdauer um einen Tag, mit dem Vorteil den doch recht anstrengenden Gipfeltag zu splitten, und so mehr Zeit zu haben. Die Übernachtung auf Rifugio Vazzoler würde sich dann nach Rifugio Tissi verlagern, und so auch den Heimreisetag angenehmer gestalten. Weiters wäre die Tour auch für Teilnehmer interessanter welche zwar die erforderliche klettertechnische Leistungsfähigkeit besitzen, sich aber konditionell etwas unsicher fühlen.
Gebiet: Dolomiten, Civetta-Gruppe
Karten: Tabacco Blatt 025 Dolomiti di Zoldo, Cadorine e Agordine
Höchster Punkt: Civetta, 3220 m
Mögliches Durchführungsdatum: auf 3-4 Tage verlängertes WE von Ende Juni bis Mitte September.
Anreise, 570 km, 06:50 : Abfahrt Wien: Fr (od. Sa) 06:00, A-A2 Südautobahn, I-A23 Autostrada Alpe-Adria, Tolmezzo, SS 52, SS 51, SS 347, SS 251, Ankunft Pecol 13:00
Heimreise, 570 km, 06:50 : Abfahrt Pecol: So (od. Mo) 18:00, wie Anreise, Ankunft Wien: 01:00
Ausgangspunkt: Casara Vescova, 1734 m, oder nach (verwerflichem

Stützpunkte: Rifugio Coldai, 2132 m, Rifugio Vazzoler, 1714 m
Rastpunkte: Rifugio Torrani, 2984 m, Rifugio Tissi, 2250 m
technische Anforderungen: KS C-D, schwierig bis sehr schwierig, ungesichertes Freiklettern I. u. II.
psychische Anforderungen: Ausgesetzte Passagen zwingen zu absoluter Schwindelfreiheit.
konditionelle Anforderungen: sehr hoch, Tagesleistungen: 10 km, 1400 Hm Auf- und 1800 Abstieg, 10 h
Ausrüstung: Zusätzlich zur üblichen kompletten Bersteigerausrüstung, leichtsteigeisenfestes Schuhwerk, komplette Klettersteigausrüstung, Helm ist ein absolutes Muss, Komplette Persönliche Schutzausrüstung, Notapotheke, Biwaksack, Stirnlampe, eventuell Hochtourenausrüstung (zumindest Leichtsteigeisen) je nach Durchführungsdatum und Witterung.
Ich bitte um Diskussion, Tips, Anregungen und unverbindliche Voranmeldung.
Wie immer, das Kleingedruckte:
Es handelt sich dabei ausdrücklich weder um geführte Touren noch um einen Kurs, sondern um eine Zusammenkunft von Bergsteigern zu Touren- und Reisezwecken. Das Forum und der Threadinitiator treten nur als Koordinator des Treffpunktes und der Anreise auf, und sind in keiner Weise für etwaige Unfälle oder Probleme haftbar, die einzelne Teilnehmer betreffen. Eigenverantwortlichkeit, Beherrschung der Selbst- und Kameradensicherung, Mitführen der vollständigen Ausrüstung für hochalpines Gelände und dessen fachgerechte Anwendung sind Bedingung zur Teilnahme.
Im Speziellen muss jeder Teilnehmer:
.) selbst abschätzen ob er der Tour technisch und konditionell gewachsen ist,
.) seine persönliche Schutzausrüstung mitführen,
.) einen Bergsteigerhelm mitführen und tragen,
.) ausreichend Kenntnisse besitzen, um selbständig seine Selbstsicherung herstellen und richtig anwenden zu können (AV,ÖTK,Naturfreunde oder sonstiger Klettersteigkurs oder entsprechende alpine Erfahrung notwendig).
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