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  • Kleine Zeitung, Mittwoch 7. November 2018

    unter dem Titel "Jagd auf Fasane sorgt erneut für Aufregung" liest man u.a. Folgendes:

    "Bei der Landesjägerschaft verteidigt man die Praxis, Fasane im selben Jahr auszuwildern und zu bejagen. Würde man den Jägern diese Möglichkeit nehmen, ginge deren Interesse am Erhalt der Tiere verloren: "Dann gibt es bei uns überhaupt keine Fasane mehr und mit ihnen verschwinden auch Dutzende andere Tierarten, die von den lebensraumverbessernden Maßnahmen der Jäger mitprofitieren", heißt es in einer Stellungnahme. [..] "
    Zuletzt geändert von diag; 08.11.2018, 01:16. Grund: <br> eingefuegt :)
    nixidixi

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    • Zitat von diag Beitrag anzeigen
      "...ginge deren Interesse am Erhalt der Tiere verloren"
      naja, das sagt eh alles.... - und zeigt deren Interessen.


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      • Das erinnert mich an einen Vortrag im Bretsteintal, wo ein passionierter Jäger mir erzählte, daß zwar die Auerhähne streng geschützt seien, aber es zum allergrößten Glück eines Jägers gehöre, einmal in seinem Leben einen Auerhahn zu schießen, denn wenn er dies nicht darf, wäre er sehr unglücklich!
        LGr. Pablito

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        • Soooo streng ist Auerwild gar nicht geschützt. Ab einer gewissen Population im Revier darf man das schon schießen. Im Übrigen ist das vielleicht DAS Beispiel schlechthin für einen sehr positiven Effekt der Jagd. Diese Tierart gäbe es ohne Jagd hierzulande wohl kaum mehr. Die Standortansprüche sind nämlich äußerst hoch und es bedarf einiges an Revierpflege, dass sich diese edlen Tiere überhaupt halten können. Dass man bei so viel Aufwand auch zumindest einmal gerne mal ein Tier schießen möchte halte ich da für mehr als verständlich.
          "Gegen Vernunft habe ich nichts, ebenso wenig wie gegen Schweinebraten! Aber ich möchte nicht ein Leben leben, in dem es tagaus tagein nichts anderes gibt als Schweinebraten" - Paul Feyerabend

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          • Zitat von Fritz_Phantom Beitrag anzeigen
            Soooo streng ist Auerwild gar nicht geschützt. Ab einer gewissen Population im Revier darf man das schon schießen. Im Übrigen ist das vielleicht DAS Beispiel schlechthin für einen sehr positiven Effekt der Jagd. Diese Tierart gäbe es ohne Jagd hierzulande wohl kaum mehr. Die Standortansprüche sind nämlich äußerst hoch und es bedarf einiges an Revierpflege, dass sich diese edlen Tiere überhaupt halten können. Dass man bei so viel Aufwand auch zumindest einmal gerne mal ein Tier schießen möchte halte ich da für mehr als verständlich.
            Wenn man es nicht ohnehin schon wuesste, ist Dein Post noch einmal eine schoene Bestaetigung, wie manche Jaeger ticken koennen. Ich frage mich warum es bei manchen Leuten das offensichtlich ueber den Arterhalt gestellte Beduerfnis gibt, Tiere in Ausuebung eines Hobbys abzuschiessen. Leute, die Vernunft und Demut gegenueber unserer schoenen Natur fuer moralisch fragwuerdigen Freizeitspass aufgeben.

            Sag mal, teile Dein hochkaraetiges Wissen ueber die Jagd mit mir, ist das wie bei einem Hauskatzerl, das ab und zu einfach seinen Instinkt ausleben muss?

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            • Wenn man es nicht ohnehin schon wusste ist dein Post eine schöne Bestätigung dafür wie man Leute, die offensichtlich überhaupt keine Ahnung von der Materie haben sich dennoch anmaßen Urteile zu fällen und einfach mal pauschal etwas, das man nicht versteht zu verurteilen. Irgendwie eh ganz dem Zeitgeist entsprechend. Was man nicht versteht verabscheut man einfach mal.
              "Gegen Vernunft habe ich nichts, ebenso wenig wie gegen Schweinebraten! Aber ich möchte nicht ein Leben leben, in dem es tagaus tagein nichts anderes gibt als Schweinebraten" - Paul Feyerabend

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              • Zitat von radwanderer Beitrag anzeigen

                Wenn man es nicht ohnehin schon wuesste, ist Dein Post noch einmal eine schoene Bestaetigung, wie manche Jaeger ticken koennen. Ich frage mich warum es bei manchen Leuten das offensichtlich ueber den Arterhalt gestellte Beduerfnis gibt, Tiere in Ausuebung eines Hobbys abzuschiessen. Leute, die Vernunft und Demut gegenueber unserer schoenen Natur fuer moralisch fragwuerdigen Freizeitspass aufgeben.

                Sag mal, teile Dein hochkaraetiges Wissen ueber die Jagd mit mir, ist das wie bei einem Hauskatzerl, das ab und zu einfach seinen Instinkt ausleben muss?

                Antwort von Fritz_Phantom (Posting #1266)
                "Wenn man es nicht ohnehin schon wusste ist dein Post eine schöne Bestätigung dafür wie man Leute, die offensichtlich überhaupt keine Ahnung von der Materie haben sich dennoch anmaßen Urteile zu fällen und einfach mal pauschal etwas, das man nicht versteht zu verurteilen. Irgendwie eh ganz dem Zeitgeist entsprechend. Was man nicht versteht verabscheut man einfach mal."
                Ende Posting #1266


                /Ironie on

                Lieber Radwanderer;

                Du hast leider weder die Schöpfungsgeschichte noch die Evolution richtig verstanden ....

                1. Mose 1:1 : Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde

                2. Danach kam dann irgendwann der Jäger und erledigte die Revierpflege, damit sich der Auerhahn überhaupt erst entwickeln konnte ......

                3. Nachdem sich der Auerhahn durch die mit unsäglichen Mühen erfolgte Revierpflege derart entwickelt - man kann ja fast schon von einer Überpopulation sprechen - ist doch der Wunsch nach dem Abknallen nur allzu verständlich

                /Ironie off

                Mit fröhlichem Halali

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                • Zitat von Fritz_Phantom Beitrag anzeigen
                  Wenn man es nicht ohnehin schon wusste ist dein Post eine schöne Bestätigung dafür wie man Leute, die offensichtlich überhaupt keine Ahnung von der Materie haben sich dennoch anmaßen Urteile zu fällen und einfach mal pauschal etwas, das man nicht versteht zu verurteilen. Irgendwie eh ganz dem Zeitgeist entsprechend. Was man nicht versteht verabscheut man einfach mal.
                  Ich muss weder im Nationalpark Kalkalpen einen Luchs*, noch im Tiroler Oetztal einen Steinadler geschossen** haben, um den von Dir blumig heruntergespielten Interessenskonflikt in Teilen der oesterreichischen Jaegerschaft zwischen "Hege" und Abschuss pervers zu finden.

                  Aber: Leuten anderer Meinung vorzuwerfen nix zu kapieren war immer schon Tradition!

                  Lieber Jagdexperte, eines habe ich aber tatsaechlich nicht verstanden: Das Hauskatzerl hat - dank Whiskas, Sheba, Kitekat - alles was es zum Leben braucht. Und trotzdem sitzt es nun halt einmal gerne im Garten unterm Vogelhaus.

                  Darf man sich die Freude am hobbymaessigen Abschiessen von Tieren (Pacht ohne Fleischertrag, bezahlte Wochenendjagd, Grosswildjagd im fernen Afrika) so vorstellen? Ist es eine Art Trieberfuellung? Ich will das ehrlich wissen, ich habe diesen Trieb/Instinkt nicht in mir.

                  * https://ooe.orf.at/news/stories/2740424/
                  ** https://tirol.orf.at/news/stories/2537478/

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                  • Zitat von Fritz_Phantom Beitrag anzeigen
                    Im Übrigen ist das vielleicht DAS Beispiel schlechthin für einen sehr positiven Effekt der Jagd. Diese Tierart gäbe es ohne Jagd hierzulande wohl kaum mehr.
                    Dass dieses Argument Unfug ist siehst du spätestens daran wenn du dir 2 Fragen beantwortest:

                    a) Seit wievielen Jahrtausenden existiert das Auerhuhn als Spezies?
                    b) Seit wievielen Jahren gibt es die Jagd in der heutigen Form?

                    Oder deutlicher: Die Differenz zwischen a und b ist die (lange) Zeitspanne in der die Art sehr gut ohne die Jagd existieren konnte.

                    Kommentar


                    • https://de.wikipedia.org/wiki/Auerhuhn
                      http://www.jagdwirt.at/DesktopModule...rt%20final.pdf - ab Seite 30!
                      https://austria-forum.org/af/AustriaWiki/Auerhuhn
                      https://www.bundesforste.at/fileadmi...Voelk_2008.pdf
                      http://www.natura2000.steiermark.at/...565/138816549/

                      Vielleicht hilft das zur Aufklärung mit...
                      Zuletzt geändert von pablito; 21.11.2018, 10:24.
                      LGr. Pablito

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                      • Zitat von Mittagstein Beitrag anzeigen
                        Dass dieses Argument Unfug ist siehst du spätestens daran wenn du dir 2 Fragen beantwortest:

                        a) Seit wievielen Jahrtausenden existiert das Auerhuhn als Spezies?
                        b) Seit wievielen Jahren gibt es die Jagd in der heutigen Form?

                        Oder deutlicher: Die Differenz zwischen a und b ist die (lange) Zeitspanne in der die Art sehr gut ohne die Jagd existieren konnte.

                        keineswegs. Die Auerwildbestände könnten sich in den heutigen Fichten-Wäldern kaum halten, haben sie doch ganz andere Standortsansprüche. Sandbänke mögen sie etwa gerne,. Die Jäger richten dann das Revier entsprechend her, damit sich Auerwild dort halten, im Idealfall auch vermehren kann.
                        "Gegen Vernunft habe ich nichts, ebenso wenig wie gegen Schweinebraten! Aber ich möchte nicht ein Leben leben, in dem es tagaus tagein nichts anderes gibt als Schweinebraten" - Paul Feyerabend

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                        • Zitat von ingmar Beitrag anzeigen
                          AW: Jägerschaft



                          Aber natürlich lässt sich diese Erlaubnis auch durch eine behördliche Bewilligung ersetzen, "wenn die Bezirksverwaltungsbehörde auf Antrag des Jagdausübungsberechtigten feststellt, dass dem Grundeigentümer die Duldung dieser Anlage zugemutet werden kann." (am Beispiel des K JagdG, § 63 Abs 2)

                          Im Ergebnis hat Bassist schon Recht: Du musst als Grundeigentümer zulassen, dass in Deinem Wald Tiere gefüttert und gejagt werden, Dein Wald (nicht nur zu Erholungszwecken) mit geladener Waffe betreten wird, und div. Jagdeinrichtungen errichtet werden. Auch wenn Du dafür ein paar Euro bekommst ist das von der Eingriffsintensität mit Radfahren auf bestehender Forststraße nicht einmal annähernd zu vergleichen.
                          Bedeutet das, " der Grundeigentümer kann die Jagd verbieten"?

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                          • Zitat von wolfgang schiffermayer Beitrag anzeigen

                            Bedeutet das, " der Grundeigentümer kann die Jagd verbieten"?
                            Das wurde schon vor Gericht versucht, ist meines Wissens aber gescheitert. Aber wie unbefangen können Leute schon sein, die Hermelinpelze tragen!
                            carpe diem!
                            www.instagram.com/bildervondraussen/

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                            • @ Gamsi: Seit 2001 sieht die Verordnung über das Amtskleid der Richter vor, dass bei bestimmten (hochrangigen) Richtern (z.B.: Senatspräsidenten, Vizepräsidenten und Präsident des OGH) mehr oder weniger breite (6 od. 12 cm) Verbrämungen aus Kaninpelz am Kragen anzubringen sind. Selbst hier greift man zu Kunstpelz. Wie Du aus einer Vorschrift über ein Amtskleid auf die Eigenschaft seiner Träger schließt, kann ich nicht nachvollziehen. Kommt ein Richter der Vegetarier ist und unter dem Talar Waldviertler trägt bei Dir in den Verdacht ein radikaler Tierschützer zu sein?
                              @ Phantom: In den von Pablito verlinkten Informationen wird die Jagd als eine der Gefahren für den Bestand des Auerwildes genannt. Der Zustand des Waldes und damit des Lebensraumes dieser Tiere ist wohl eher im Aufgabenbereich des Waldeigentümers zu suchen. Jäger bedecken sich recht gerne mit dem ökologischen Feigenblatt (am besten aus nachhaltigem Anbau). Tatsächlich wird in Österreich der Wildbestand durch intensive Fütterung hoch gehalten, woraus sich dann das Erfordernis zahlreicher "Entnahmen" ergibt.
                              Weinviertelradler

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                              • Zitat von Firngleiter Beitrag anzeigen
                                Der Zustand des Waldes und damit des Lebensraumes dieser Tiere ist wohl eher im Aufgabenbereich des Waldeigentümers zu suchen. Jäger bedecken sich recht gerne mit dem ökologischen Feigenblatt (am besten aus nachhaltigem Anbau). Tatsächlich wird in Österreich der Wildbestand durch intensive Fütterung hoch gehalten, woraus sich dann das Erfordernis zahlreicher "Entnahmen" ergibt.
                                Im Gemuesedeutsch sagt man hier auch gerne: "Den Bock zum Gaertner machen".

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