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Wegefreiheit für Mountainbiker

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  • AW: Wegefreiheit für Mountainbiker

    Zitat von regger Beitrag anzeigen
    Nur die mit allgemeinen Floskeln behaftete Antwort des Landwirtschaftsministers (siehe NÖ Heute Bericht) ist etwas störend.
    Geh, das heilige Herz Jesu Christi löst alle Konflikte!
    Zuletzt geändert von Bassist; 09.09.2014, 21:24. Grund: Titel korrigiert
    Ich, bloque: Projekt Zentralalpenweg

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    • AW: Wegefreiheit für Mountainbiker

      Auch in der NÖN steht schon was:

      Wegefreiheit auch für Radfahrer

      Mit den Rädern auf den Schultern ging es auf den Muckenkogel: „Legal biken – auch in Österreich“ nennt sich die Initiative, die rund 50 Mountainbiker und viele Medienvertreter nach Lilienfeld auf den Muckenkogel lockte.

      Exakt vor einem Jahr wurden vier Mountainbiker bei der Fahrt auf ihren „Hausberg“ auf „Unterlassung des Befahrens“ geklagt. Heute wird nicht gefahren – die Mountainbiker schieben ihr Rad oder tragen es auf den Schultern. „Es ist gang und gäbe, dass Mountainbiker beim Fahren auf Fortsstraßen angezeigt werden. Das muss aufhören. Es ist höchste Zeit das Biken zu legalisieren“, so Organisator Dietmar Gruber. Mittlerweile stehen über 22.000 Mitglieder hinter der Initiative „Legal biken“. Es wird eine Freigabe von Forststraßen und Wegen analog zum Wegerecht für Wanderer gefordert.

      Brisant: Zwei der vor einem Jahr angezeigten Nina Sturmlechner und Simon Tischhart, waren auch dieses Mal dabei - das Rad wurde aber geschoben, um ein Zeichen zu setzen.


      Quelle: NÖN
      Zuletzt geändert von Bassist; 09.09.2014, 21:24. Grund: Titel korrigiert
      Den Abstand zwischen Brett und Kopf nennt man geistigen Horizont

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      • AW: Wegefreiheit für Mountainbiker

        Schön, dass so viele dort waren, danke!

        Aber dass da echt welche getragen statt geschoben haben...


        Zitat von Bassist Beitrag anzeigen
        "...Aber wenn sie auf den Wanderwegen bleiben, dann stört das niemanden“, sagt der Jäger Anton Hinterhofer.
        Oha!
        (wird aber wohl ein Versprecher gewesen sein...)
        Zuletzt geändert von Bassist; 09.09.2014, 21:24. Grund: Titel korrigiert

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        • AW: Wegefreiheit für Mountainbiker

          Und weiter gehts:

          Quelle: Die Presse

          Mehrere Initiativen werben für die generelle Freigabe der Wälder für Radfahrer, denn: Im Vergleich zu anderen Freizeitsportlern fühlt sich die Bike-Gemeinde vom Gesetz benachteiligt.

          Lilienfeld. Spazieren, wandern, laufen, ja sogar langlaufen: Wer in Österreichs Wäldern Erholung sucht, soll sie bekommen. So garantiert es das Forstgesetz.

          Anders sieht es aus, wenn dieselben Personen auf das Mountainbike wechseln. Ist der befahrene Weg nämlich nicht ausdrücklich nur Nutzung freigegeben, drohen hohe Strafen. Ein Zustand, den nun mehrere Initiativen ändern wollen.

          Am meisten Bewegung in die Debatte bringt derzeit der Verein Upmove mit dem ehemaligen Radprofi Gerhard Zadrobilek als Präsidenten an der Spitze. Upmove fordert eine generelle Wegefreiheit für Mountainbiker auf großen und kleinen Waldwegen. Als Vorbild dient die Regelung für Wanderer genauso wie die Freigabe von Waldwegen für Biker im benachbarten Ausland. Funktionieren soll das über eine Änderung des Forstgesetzes. Mithilfe einer parlamentarischen Bürgerinitiative will Upmove den Gesetzgeber zumindest so weit bringen, dass das Thema im Parlament behandelt werden muss. Ganz ähnliche Forderungen verfolgen die niederösterreichischen Naturfreunde sowie der Verein Wienerwaldtrails mit einem Förster und Boku-Wissenschaftler an der Spitze.

          Die Argumente der Reformer sind durchaus beachtenswert. Als Paradebeispiel für die Auswüchse der aktuellen Rechtslage dient eine Episode, die vor genau einem Jahr am bei Freizeitsportlern beliebten Muckenkogel in der Nähe von Lilienfeld ihren Ausgang nahm. Bei einer Almmesse waren auch vier Mountainbiker anwesend. Diese störten den Jagdpächter, Mitglied einer prominenten Wiener Hoteliersfamilie, so sehr, dass er das Quartett auf 15.000 Euro und Unterlassung klagte. Das fast 40 Jahre alte Forstgesetz machte es möglich.

          Nicht zu Unrecht bemängeln Kritiker nun: Wie kann es sein, dass laut Forstgesetz vier Mountainbiker, die eine mündliche Durchfahrerlaubnis des Grundeigentümers hatten, eine Störung für das Wild darstellen sollten, die zahlreichen anderen Besucher und die Jäger, die mit ihren Geländeautos auf die Alm gefahren waren, jedoch nicht? Der Fall warf in Lokalmedien ein derart fatales Bild auf den betroffenen Prominenten, dass dieser einem Vergleich zustimmte.


          Forschung gegen Vorurteile

          Dabei wird der – angeblich besonders schädliche – Einfluss der Mountainbiker auf Waldboden und Wild wissenschaftlich längst kritisch hinterfragt. Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald fand etwa heraus, dass Verbissschäden, die durch die Störung des Biorhythmus der Tiere entstehen, eher durch die Jagd selbst (Gewehrknall) als durch Sporttreibende verursacht werden. Im Rahmen einer Forschungsarbeit der Universität des Saarlandes stellte sich heraus, dass sich insbesondere in intensiv genutzten Wäldern die Wildtiere längst an die Mountainbiker gewöhnt haben. Und Mitarbeiter der kanadischen University of Guelph schrieben in einer wissenschaftlichen Publikation bereits vor Jahren, dass das Mountainbiken auf Wegen dem Boden nicht mehr Schaden zufüge als Wandern. Sind damit alle kritischen Stimmen automatisch ungerechtfertigt?

          Nein. In den großen Vereinen und Interessenvertretungen der Bikerszene weiß man, dass man die Skepsis hauptsächlich den wenigen schwarzen Schafen aus den eigenen Reihen zu verdanken hat, die einerseits Fußgänger provozieren, andererseits bei Stürzen auf Wegen sogar noch den Wegerhalter in die Haftung nehmen. Oder es zumindest versuchen. Der „Presse“ ist so ein Fall aus dem Bezirk Tulln bekannt.

          Bei Österreichs größtem Waldbesitzer, den Bundesforsten, hält man – auch deshalb – die jetzige Gesetzeslage nach wie vor für „sinnvoll“. Man versuche aber, so das Unternehmen, einen vernünftigen Ausgleich für alle Interessen zu finden, Radfahrer, Reiter und Fußgänger wo möglich zu trennen. Insgesamt wären so in den vergangenen Jahren allein im Einflussbereich der Bundesforste 2100 Kilometer an Mountainbikestrecken zusammengekommen.
          Zuletzt geändert von Bassist; 09.09.2014, 21:23. Grund: Titel korrigiert
          Den Abstand zwischen Brett und Kopf nennt man geistigen Horizont

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          • AW: Wegefreiheit für Mountainbiker

            Hier der Linkk zur TV-Thek: Guckst du hier.gif
            Zuletzt geändert von Bassist; 09.09.2014, 21:22. Grund: Titel korrigiert
            Den Abstand zwischen Brett und Kopf nennt man geistigen Horizont

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            • AW: Wegefreiheit für Mountainbiker

              Vielen Dank, dass Ihr Euch die Mühe gemacht habt für diese Demo!!!
              Es gibt einfach keinen mir verständlichen Grund für die Verbote.

              lG Dieter
              Zuletzt geändert von Bassist; 09.09.2014, 21:22. Grund: Titel korrigiert

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              • AW: Wegefreiheit für Mountainbiker

                Gratulation warts grad in heute mittag auf orf 2!
                Zuletzt geändert von Bassist; 09.09.2014, 21:21. Grund: Titel korrigiert
                Ich steige nicht auf Berge um Gott oder einem anderen spirituellen Wesen näher zu sein sondern um einmal etwas über den dingen zu stehen!

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                • AW: Wegefreiheit für Mountainbiker

                  Ihr seid´s echt super, hab die Aktion gestern Abend im TV gesehen.
                  Meine Hochachtung Gerold
                  Zuletzt geändert von Bassist; 09.09.2014, 21:21. Grund: Titel korrigiert

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                  • AW: Wegefreiheit für Mountainbiker

                    Ich sage auch DANKE für die Aktion. Eine derart gut organisierte, diszipliniert durchgeführte Demo samt breitem, durchwegs positivem Medienecho hilft den Anliegen der MTBler ungemein.
                    lG Martin
                    Zuletzt geändert von Bassist; 09.09.2014, 21:20. Grund: Titel korrigiert
                    Weinviertelradler

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                    • AW: Wegefreiheit für Mountainbiker

                      An alle hier im Forum danke für Eure tollen Beiträge. Übrigens die 1.Trutzpartie war ein tolles Erlebnis. "Gemeinsam am Weg" waren wir mit vielen Wanderern am Weg zur Klosteralm. Großes Dankeschön an die Lilienfelder Hütte für die herzliche Begrüßung und die ausgezeichnete Bewirtung. Der Schweinsbraten war ausgezeichnet. Danke an die Hüttenwirtin, wir wissen das es keine leichte Situation war. Hoffentlich sehen wir viele von Euch auch bei der nächsten Trutzpartie.
                      Stift_Lilienfeld.jpgGemeinsam_am_Weg.jpgBike_Heben.jpgLilienfelder_Huette.jpg

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                      • AW: Wegefreiheit für Mountainbiker

                        super fotos, super veranstalter, super teilnehmer!!! schaut nach einem gelungenen trutz aus! danke dafür!

                        apropos "nächste trutzpartie": gibts schon einen termin und einen ort?

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                        • AW: Wegefreiheit für Mountainbiker

                          super, gfallt ma!
                          haltets uns aufm laufenden bezüglich solcher aktionen.
                          Berge von unten, Kirchen von aussen, Wirtshäuser von innen.

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                          • AW: Wegefreiheit für Mountainbiker

                            Zitat von Firngleiter Beitrag anzeigen
                            Ich sage auch DANKE für die Aktion. Eine derart gut organisierte, diszipliniert durchgeführte Demo samt breitem, durchwegs positivem Medienecho hilft den Anliegen der MTBler ungemein.
                            lG Martin
                            Die Organisation von upmove war wirklich vorbildlich!

                            LG Michael
                            Den Abstand zwischen Brett und Kopf nennt man geistigen Horizont

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                            • AW: Wegefreiheit für Mountainbiker

                              Und gleich noch ein Pressebericht:

                              Quelle: www.landeshauptstadt.at


                              Mountainbiker Demo am Muckenkogel

                              Nachrichten - News St. Pölten, NÖ Mitte - Regionalnachrichten NÖ Mitte

                              ...für "legales" Biken auf Forststraßen

                              Nachrichten Bezirk Lilienfeld: Rund 50 Mountainbiker aus ganz Österreich demonstrierten am Muckenkogel für "legales Mountainbiken" auf Forststraßen.

                              Zur Vorgeschichte: Vier Radfahrer wurden vom Jagdpächter des Stiftes geklagt als diese an einem Forstweg am Muckenkogel beim Mountainbiken "ertappt" wurden. Über 9.000 Unterschriften wurden im Internet für die Straffreiheit gesammelt.

                              Der Prior des Stiftes Lilienfeld appellierte an die Jagdpächter und Forstmitarbeiter, daß Mountianbiker auf Hauptforstraßen nicht gestraft oder geklagt werden. Denn offiziel bleibt auf den Forstraßen des Stiftes das Mountainbiken nach wie vor offiziell verboten.

                              Auch die Wirte des Muckenkogel haben mittlerweile hohe Einbußen durch das Ausbleiben der Mountainbiker zu verzeichnen, so daß sich auch Bürgermeister Herbert Schrittwieser freuen würde, wenn es hier zu einer friedlichen Lösung kommen würde.

                              Daher habe sich am Montag den 8.9.2014 rund 50 Mountainbiker aus ganz Österreich zu einer Protestaktion in Lilienfeld versammlt und forderten legales biken und klare gesetzliche Regelungen für diese Sportart. Auch diesmal wurde dafür der Muckenkogel mit dem Fahrrad aufgesucht, nur diesmal schoben bzw. trugen diese ihre Räder.

                              Die Forderung daß Mountainbiken auch auf Forstraßen gesetzlich zugelassen wird, wurde auch in einem Brief an Landwirtschaftsminister Rupprechter übermittelt, welcher bekundete daß auch er an einer Lösung interessiert sei.
                              Den Abstand zwischen Brett und Kopf nennt man geistigen Horizont

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                              • AW: Wegefreiheit für Mountainbiker

                                bericht von heute mittag könnts da nachsehen

                                http://tvthek.orf.at/program/heute-m...-Biken/8420477

                                und nach einer übers biken auch heute vom orf

                                http://tvthek.orf.at/program/heute-o...twegen/8421763
                                Ich steige nicht auf Berge um Gott oder einem anderen spirituellen Wesen näher zu sein sondern um einmal etwas über den dingen zu stehen!

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