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Expeditionszelt und Isomatte

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  • Expeditionszelt und Isomatte

    Hallo liebe Bergkameraden,

    für meine erste Expedition bzw. auch für Hochtouren bin auf der Suche nach einem passenden 3-Mann Zelt und Isomatte.

    Zum Zelt:
    Vom Gewicht her wäre mir natürlich ein einwandiges Zelt wie das Mountain Hardwear EV3 recht, allerdings sollen ja solche Zelte bei "warmen" Temperaturen (>0°C) recht schwitzen und die Suppe im Zelt schwimmen...

    Hätte mir daher ein paar rausgesucht von denen ich gerne eure Meinung gehört hätte:
    -Mountain Hardwear Trango 3
    -The North Face EV25
    -Terra Nova Zelte (z.B. Quasar tent)
    -oder doch ein Marmot / Black Diamond?

    und eigentlich hätte mir das Ortik Jetstream 3 am besten gefallen - aber weiß jemand ob es die Firma Ortik noch gibt? Schaut eher nicht so aus?

    Die oben genannten Zelte stellen preislich eigentlich auch meine Schmerzgrenze dar, sonst hätte ich mir wahrscheinlich schon ein Hilleberg Saivo zugelegt

    Zu den Isomatten:
    Manche schwören auf zwei selbstaufblasende Isomatten, da diese sehr robust sind, wieder andere sind doch eher für das "non plus ultra" wie die Exped Downmat... aber sind diese wirklich so gut, was halten sie aus?
    Welche Isomatte(n) nehmt ihr so für kalte Nächte - immerhin ist die Isomatte in Verbindung mit dem Schlafsack wohl eines der wichtigsten Ausrüstungsgegenstände...

    PS: da wir auch bei der Expedition (Chile) alles selber Tragen, kommt ein eigenes Basislager- und ein Hochlagerzelt nicht in Frage...
    Schon jetzt recht herzlichen Dank für eure Auskünfte!
    LG Martin
    Zuletzt geändert von Technoflame; 28.10.2015, 10:58.

  • #2
    AW: Expeditionszelt und Isomatte

    Servus Martin,

    aus meiner Erfahrung ist das North Face Zelt schon lange das gängige und robuste Expeditionszelt. Es ist nicht ganz leicht. Die anderen kenne ich nicht, denke aber, dass das Kondenswasser bei dem Einwandzelt nicht unproblematisch ist.

    Die Exped Downmat ist natürlich genial, wenn Du auf Schnee/Eis schläfst. 2 selbstaufblasende Isomatten sind aus meiner Sicht zu schwer, ich habe statt der Zweiten bisher immer lieber eine Schaummatte (zwar viel Volumen, aber eigentlich leicht) genommen.

    Viele Liebe Grüße von climby
    Meine Nachbarn hören Metal, ob sie wollen oder nicht

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    • #3
      AW: Expeditionszelt und Isomatte

      Schau bzgl. North Face Zelten auf kleinanzeigen.ebay.de, da ist öfter mal eins drinnen. Auch vergleichbare Zelte.

      Wir haben für unsere Aconcagua Expedition (ebefalls selsbt organisiert) für 3 Leute 2 Zelte mit, aus folgenden Gründen:

      - Platz: In einem 3 Mann Zelt (unser Hilleberg Nammatj hat 160 cm breite), wirst du bei viel (Wintergepäck) nicht glücklich, va wenn das Wetter länger schlecht wird.
      - Taktik / Rückzug: Deshalb haben wir auch ein 1-2 P Zelt mit (Vaude Tarus UL XP), wiegt 1,7 kb brutto. Wird einer krank, muss abstiegen oÄ, kann er das Zelt nutzen. Für den Notfall gehen sogar 2 Leute rein, wird im Winter aber schon sehr kuschelig.

      Mal sehen, ob uns dieser Plan aufgeht. Hab beiede Zelte gebaraucht aber fast neu deutlich unter Neupreis über willhaben und ebay abgestaubt.

      Bzgl. Matten: Ich hab für den Aconcagua eine Prolite Plus Reg und werde mir noch eine faltbare Isomatte holen, das sollte passen. Meine Kollegen haben so eine Luxusmatte (keine Downmat), die 900g wiegt und nicht mumienförmig ist (Exped glaub ich). Ich mit meinen 2 und die Exped kommen auf die selben R-Werte, ich bin aber variabler und brauche deutlich weniger Platz.

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      • #4
        AW: Expeditionszelt und Isomatte

        Zitat von climby Beitrag anzeigen
        .... 2 selbstaufblasende Isomatten sind aus meiner Sicht zu schwer ...
        Nicht wesentlich schwerer als eine Downmat: Die Therm-a-Rest NeoAir Xlite wiegt nur 350g.

        Zitat von climby Beitrag anzeigen
        .... ich habe statt der Zweiten bisher immer lieber eine Schaummatte ...
        Mache ich auch so, aber v.a. wegen der Robustheit: Eine Schaumstoffmatte wird nicht platt, egal worauf sie liegt!


        Was die Zeltwahl anlangt. so ist die entscheidende Frage wohl, welche Sturmstärke das Zelt "aushalten" soll: Die Klassiker sind für Windgeschwindigkeiten bis über 100 km/h konzipiert - und dementsprechend stabil == schwer.

        LG,
        M
        Zuletzt geändert von MarcusW; 28.10.2015, 13:32.

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        • #5
          AW: Expeditionszelt und Isomatte

          Zitat von MarcusW Beitrag anzeigen
          Mache ich auch so, aber v.a. wegen der Robustheit: Eine Schaumstoffmatte wird nicht platt, egal worauf sie liegt!
          Das habe ich mir auch schon überlegt, muss mal in den nächsten Baumarkt schauen was es da so brauchbares gibt

          Da die Anden sehr dem Pazifik ausgeliefert sind, rechnen wir schon mit ordentlichen Winden (dafür mit eher wenig Niederschlag bzw. generell eher sehr trocken)...

          Das VE25 ist wahrscheinlich wirklich eines DER Klassiker und für diese Einsätze richtig... spiegelt sich aber auch im Gewicht wieder^^

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          • #6
            AW: Expeditionszelt und Isomatte

            Ich habe mir u.A. für alpine Wintertouren das Lightwave G30 mtn zugelegt. Mit sehr ähnlichen Anforderungen: kein reines Winterzelt wie das EV3, nicht so arg schwer wie ein Expeditionszelt, trotzdem ausreichend stabil und eine große Abside zum Kochen.

            Das G30 ("3-Personen-Zelt") soll aber für maximal 2 Personen genutzt werden, sonst wird es wirklich arg kuschelig mit dem üblichen wintertauglichen Material.

            Der erste Einsatz ist diesen Winter geplant...
            Zuletzt geändert von flyingscot; 28.10.2015, 15:49.

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            • #7
              AW: Expeditionszelt und Isomatte

              Zitat von Technoflame Beitrag anzeigen
              Das habe ich mir auch schon überlegt, muss mal in den nächsten Baumarkt schauen was es da so brauchbares gibt ...
              Gängige ISO-Matten aus dem Sporthandel sollten als Unterlage reichen. Ggf. auch im Zielland erwerbbar, um das Fluggepäck zu entlasten ...

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              • #8
                AW: Expeditionszelt und Isomatte

                Zitat von MarcusW Beitrag anzeigen
                Gängige ISO-Matten aus dem Sporthandel sollten als Unterlage reichen. Ggf. auch im Zielland erwerbbar, um das Fluggepäck zu entlasten ...
                Die Thermarest Zlite-Faltmatte gibt es auch ab ca. 30 Euro - deutlich kleinere Packmaß als die Rollmatten. Kann man wenig falsch machen als Untermatte in einer Zweierkombination.
                Zuletzt geändert von beigl; 28.10.2015, 20:27.
                Ich, bloque: Projekt Zentralalpenweg

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                • #9
                  AW: Expeditionszelt und Isomatte

                  Bezüglich Matten kann ich die Downmat oder auch die Synmat von Exped auch wärmstens - im wahrsten Sinne des Wortes - empfehlen. Ich habe mit meiner Synmat 7 schon so manch kalte Nacht verbracht, von unten kam aber nie Kälte. Auch im direkten Vergleich mit meinen früheren Matten ist die Exped deutlich wärmer. Vom Preis her sind die nicht so wild, vom Packmaß sind sie in etwa so groß wie ein Schlafsack.

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                  • #10
                    AW: Expeditionszelt und Isomatte

                    Zitat von beigl Beitrag anzeigen
                    Die Thermarest Zlite-Faltmatte gibt es auch ab ca. 30 Euro - deutlich kleinere Packmaß als die Rollmatten. Kann man wenig falsch machen als Untermatte in einer Zweierkombination.
                    Hab mir gestern mal ein wenig die Matten "live" angesehen - also die von dir genannten Z-Lite ist schon verdammt groß, trotz "intelligentem" Faltsystem...
                    In Kombination mit einer Schaumstoff Matte braucht man dann schon fast einen eigenen Rucksack für das ganze... vom Gewicht her wirds auch nicht gerade leicht - die Z-Lite liegt bei 410g, eine Schaumstoffmatte kommt selbst bei einem "leichten" Schaumstoff (25kg/m³) auf ca. 1160g...
                    Die Downmat z.B. kommt "nur" auf 810g, was aber noch wichtiger ist, man kann sie echt klein verpacken...

                    Habe mir schon überlegt eine Downmat zuzulegen, und vielleicht noch eine leichte SynMat oder ähnliches für den Notfall mitzunehmen, und im Basislager/evt. 1. Hochlager zu lassen... (wiegt auch nur 400g)...
                    Zwar eine teure, aber leichte und vor allem vom Packmaß eine kleine Lösung...

                    @Mandrake8:
                    Hast du auch irgend etwas zum flicken oder so mit, oder hast du dir noch nie Gedanken gemacht, dass die Matten Leck werden könnten?

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                    • #11
                      AW: Expeditionszelt und Isomatte

                      Zitat von Technoflame Beitrag anzeigen
                      Hab mir gestern mal ein wenig die Matten "live" angesehen - also die von dir genannten Z-Lite ist schon verdammt groß, trotz "intelligentem" Faltsystem...
                      Freilich ist sie groß gegenüber Aufblasmatten. Aber klein gegenüber Rollmatten, wie ich schrub.

                      Nicht, dass ich schon auf so einer extremen Unternehmung war, aber fernab von jeder Zivilisation bei würde ich auf jeden Fall EINE unkaputtbare Falt/Schaummatte als Rückversicherung mitnehmen. Wird auch weit und breit so empfohlen. Dafür könnte dann die Aufblasmatte leichter ausfallen, wenn man beide übereinander kombiniert.
                      Ich, bloque: Projekt Zentralalpenweg

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                      • #12
                        AW: Expeditionszelt und Isomatte

                        Habe auch eine Synmat 7. Zwar ist das Teil echt gut, aber die Aufblas-Variante mit der integrierten Pumpe geht mir mittlerweile so was von auf den Keks Da die Downmat (war mir zu teuer) das gleiche System hat, würde ich dringend empfehlen das mal (mehrlmals) auszuprobieren. Und zwar nicht nur auf dem warmen Boden im Laden sondern auch wenn das Zelt uneben (auf Steinen, Ästen, Fels) steht. Zwar wird mit dem integrierten System vermieden Feuchtigkeit in die Matte zu blasen, aber für 90% der Fälle finde ich das eher unpraktisch als nütlich dass man eben wirklich nur mit der integrierten Pumpe auflasen kann (zudem: versuch es mal mit Handschuhen - ist nur für die lustig welche zuschauen). Habe noch andere Matten (Therm a Rest Pro-Light) welche sich noch kleiner zusammenlegen lassen, aber mit rund 1/3 der Dicke (2.5 cm) halt nicht für kalte Temperaturen geeignet und auch sonst deutlich weniger komfortabel sind. Eventuell könnte hier aber die http://www.therm-a-rest.net/neoair/neoair-xtherm.php recht nah an das gesuchte kommen und sich als praktischer erweisen. Habe die Matten nie geschont und die haben biher alles mitgemacht, einzig eine günstige Meru hat schlapp gemacht, dort scheint irgendwie das Ventil nicht mehr zu funktionieren (hatte bei den Therm a Rest immer etwas Angst, dass die kleinen Plastik-Ventile kaputt gehen, hat aber bisher immer gehalten).

                        Als Zelt habe ich seit vielen Jahren ein http://www.bergzeit.ch/msr-fury-zelt/, prislich war das für die Qualität OK, würde mir in dem Preisrahmen wohl wieder was von der Marke holen. Ist nicht das allerleichteste, aber funktioniert gut, steht auch bei miesen Wetterverhältnissen stabil. Nachteil (aller Zelte mit so kleiner Apsis): wenn's echt mies wird, reich der Platz nicht aus um im Vorzelt zu kochen - hier haben Tunnelzelte klare Vorteile (funktionieren dafür bei Wind nicht mehr, wenn man sie nicht an allen Eckpunkten sauber fixieren kann). Das Problem haben ja die vorgeschlagenen Zelte dank der grossen und verschliessbaren Apsis nicht, ich würde mir die mal anschauen um zu klären ob das funktioniert mit dem Kochen (bisschen Lüftung muss ja sein damit nicht alles nach Benzin stinkt). Exped hat auch paar interessante Zelte im Angebot, schwierig zu sagen ob sich der happige Preisaufslachg für ein Wechsel oder Hilleberg lohnt, zumindest in Sachen Leichtbau dürfte Hilleberg schwer zu schlagen sein.

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                        • #13
                          AW: Expeditionszelt und Isomatte

                          Zitat von beigl Beitrag anzeigen
                          Nicht, dass ich schon auf so einer extremen Unternehmung war, aber fernab von jeder Zivilisation bei würde ich auf jeden Fall EINE unkaputtbare Falt/Schaummatte als Rückversicherung mitnehmen. Wird auch weit und breit so empfohlen. Dafür könnte dann die Aufblasmatte leichter ausfallen, wenn man beide übereinander kombiniert.
                          Kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Ich verwende eine Neo Air und eine Z-Lite (ja, die ist auch zusammengefaltet recht groß, was mir aber wurscht ist, wenn sie friedlich am Rucksack hängt), was sich bei Übernachtungen bis 5000m Höhe und gefühlten minus arschkalt Grad bewährt hat. Mag sein, dass da eine Downmat noch angenehmer gewesen wäre, aber mir hat es gereicht. Außerdem scheint mir so eine Kombination eine gute Mischung aus Komfort, Gewicht und Sicherheit (unkaputtbare Schaumstofmatte) zu sein.
                          Tourenberichte und Sonstiges auf www.deichjodler.com

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                          • #14
                            AW: Expeditionszelt und Isomatte

                            Ich habe mir gerade eine Exped Downmat Winterlite zugelegt. Ich finde die Lösung mit dem beiliegenden Pumpsack (Snozzle-Bag) eigentlich ganz praktikabel...

                            Falls die Zuverlässigkeit aber Toppriorität hat, muss eine Evazote o.ä. als Backup mit. Soll es auch noch leicht sein, ist eine Kombi aus >=14mm Evazote mit einer kurzen NeoAir/Prolite eine interessante Möglichkeit.

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