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Richtiges Training?

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  • Richtiges Training?

    Servus!

    Mich würde interessieren, weil ich selbst Jahr für Jahr vor dem gleichen Problem stehe, wie ihr für eure schwierigeren Touren-Vorhaben (also für Hochtouren, Expeditionen etc.) trainiert!

    Meine Schwachstelle sind die Schultern. Wie kann ich die für einen vollbepackten, sehr schweren Rucksack so vorbereiten, dass sie nicht nach 2 Stunden ermüden?

    Zweite wichtige Frage: Zählt auch Radfahren zu den effizienten Trainings-Bestandteilen für Alpintouren?

    Für Auskünfte wäre ich dankbar

    Thomas
    Ich liebe die Berge. Ich will sie nicht erobern. Ich komme als Pilger zu ihnen. Tenzing Norgay

    www.BergNews.com - Neues aus den Bergen ...

  • #2
    Servus Thomas,
    das Trainieren der Schulterpartie hat meiner meinung nach keinen einfluss auf die Ermüdung der selbigen durch den Rucksack. Vielmehr kommen sie ermüdungen durch Druckstellen zustande, insbesondere wenn nerven abgedrückt werden. Ein guter Tipp ist ein sehr guter Rucksack und net so viel gepäck , (ok manchmal geht nicht anders). Was den oberen Rücken (also Schulterbaltt und Deltamuskel) gut trainiert sind Liegestütz (is auch gut fürn Trizeps), am besten nicht so viele auf einmal lieber öfters mal n paar (ca. 20) dann gibts nicht so viel Volumen (es sei denn du willst Politker in USA werden ).
    Radfahren stärkt sie Beinmukulatur zum aufsteigen und fördert die Kondition. Auf jeden Fall ein super Training fürs Hochtouren, vor allem wenn keine grossartigen Klettersachen geplant sind. Sonst muss auch ein ordentliches Muskeltraining für den Oberkörper her, aber das würde den jetzt den Rahmen sprengen.
    Ich persönlich Trainier das Bergsteigen aber am liebsten beim Bergsteigen, viele schöne Tagestouren und man ist gewappnet für eine längere Hochtour.

    Hoffe das Hilft dir,
    Steffe.
    Für schwindelerregende Aufgaben: www.seil-biggel.de - wieder online im neuen Gesicht!

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    • #3
      training is a eigene wissenschaft...

      radlspezifische infos , das meiste davon jedoch allgemein gültig: http://www.tacx.nl/left.cfm?l=du&id=510

      für schultern etc kann a gezieltes training im studio sicher helfn.
      wenn du vom bürojob verspannt etc. bist, dann lass dir von dein orthopäden a "therapeutisches training" verschreiben. dann zahlt dir die krankenkasse zumindest an teil.

      imho des wichtigste is grundlage, grundlage + noamal grundlage. locker laufen, locker radln, min 2 stund, 2-3x wöchentlich (immer an tag pause dazwischen, dann kann der körper den trainigsreiz verarbeitn)

      in welchen pulsbereichen du am besten trainierst erfahrst bei einem leistungscheck, wo du a weitergehende + auf deine persönliche situation zugeschnitte ratschläge kriagst.
      empfehle den fritz tröstl, 0664/4116938 (tröstl athletes, 1210 wien)
      Zuletzt geändert von bernhard; 07.11.2003, 12:25.
      lg
      bernhard
      ______________________________________________
      de gfundenen tipp- und rechtschreibfehler darfst dir ghalten, i brauchs nimma

      Kommentar


      • #4
        Hallo Thomas!

        Ist ein interessantes Thema, bin schon gespannt auf die Antworten!

        Ich persönlich bringe meine Kondition im Frühjahr und Sommer mit Radfahren auf Schwung, einfach
        aus dem Grund, da es für mich einfacher ist, nach der Arbeit aufs Radl zu steigen als noch irgendwohin
        zu "koffern". Für die Kondition ist das Mountainbiken super, allerdings werden hier auch andere
        Muskelgruppen trainiert als beim Gehen, ein vollständiger Ersatz ist es meines Erachtens deshalb
        nicht.
        Ich hab auch immer mit meiner Schulter Probleme, ich hab's einmal mit Fitnesstudio probiert, das
        war aber nicht unbedingt meins. Es gibt aber Übungen, die man daheim ohne Geräte machen kann
        und die zumindest die Beweglichkeit und Stabilität fördern.
        Grundsätzlich ist aber das Fitnesstudio zum Empfehlen, ich würde aber vorher mit den Trainern
        dort reden, ob sie nicht ein spezielles Trainingsprogramm zusammenstellen.
        Sonst fällt mir nur mehr ein: Regelmäßig und oft in die Berge gehen

        Noch ein persönlicher Tip: Paddeln ist ein Super-Training für die Schulter und die gesamte
        Rückenpartie!

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        • #5
          Paddeln ist gut!

          Servus Whitwater,

          Paddeln ist gut, das ist sogar sehr gut! Danke für diesen Tipp. Müsste im Fitness-Studio zu machen sein. Vielleicht geht's auch mit Hanteln und Schulternkreisen - kreisen - kreisen ... - soll auch nicht schlecht sein, habe ich einmal gehört. Welche Übungen meinst du, die man zu Hause und ohne Geräte machen kann?

          @bernhard: Also doch laufen. Viel laufen. Ist wahrscheinlich das Billigste. Was den Pulsbereich angeht, gehe ich gerne ans Limit - bis mir das Blut bei den Ohrwascheln rausschwappt. Ich weiß, ich weiß, das darf nicht sein ... Pulsmesser ans Handgelenk usw.

          @steffe: Bin voll bei dir, was die Qualität des Rucksacks angeht. Das Gewicht sollte sowieso mehr auf den Hüften als auf den Schultern liegen.

          Thomas
          Ich liebe die Berge. Ich will sie nicht erobern. Ich komme als Pilger zu ihnen. Tenzing Norgay

          www.BergNews.com - Neues aus den Bergen ...

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          • #6
            Re: Paddeln ist gut!

            Original geschrieben von thomas
            ... Ich weiß, ich weiß, das darf nicht sein ... Pulsmesser ans Handgelenk usw.
            reiss di zsamm, dann geht a was weiter!
            a wenns faaad is

            radln hat no den (für mi sehr wichtign) vorteil, wesentlich gelenkschonender zu sein.
            lg
            bernhard
            ______________________________________________
            de gfundenen tipp- und rechtschreibfehler darfst dir ghalten, i brauchs nimma

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            • #7
              Training

              Servus Thomas!

              Also ich mach jeden Tag:

              15 Liegestütz
              25 Situps
              10 Überroller (am Rücken liegend - die Füße heben bis über den Kopf)
              15 "Wipper" (am Bauch liegend - mit Händen und Füßen zugleich hochschnellen

              Zusätzlich 3 mal in der Woche am Stepper (mit Gummizügen zum Oberkörpertraining) oder 30-45 min laufen.

              Danach ein Dehnprogramm (15 min) = finde ich besonders wichtig!

              Ist das genug?
              Fühle mich auf jeden Fall viel wohler, seit ich dieses Programm durchziehe.

              Viele Grüße,
              Erich
              Auf den Bergen ist Freiheit. Der Hauch der Grüfte
              steigt nicht hinauf in die reinen Lüfte. F.v.S.

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              • #8
                Also, ideal (für mich) ist ein sogenanntes intervaltraining (am rad --> walze).
                damit fange ich im herbst an, und mach das hin und wieder um die kondi über den winter zu bekommen.
                Man fährt zb 1min max. herzfrequenz, dann zb 2min locker, dann wieder 1min max., usw. die intervalle und wiederholungen können ja dann variert werden, je nach trainingszustand.

                Super ist auch mit einem stück alten seil zb schnur zu springen, (5-10 min, abwechselnd auf einem bein, dann beidbeinig) is gut für die wadenmuskulatur. daneben noch a bissl tennis + kraftkammerl fürs klettern, und die kondi passt.

                das problem mit den schultern hatte ich auch einige zeit, hab aber dann oberarme + schultermuskulatur trainiert (kraftkammer) und das is seitdem weg. Wichtig is aber das richtige packen und anpassen des Rucksacks auf den Körper!!! eher wichtiger als training würd ich sagen.

                mfg
                Wer höher klettert, sieht weiter,
                wer weiter sieht, träumt länger

                Kommentar


                • #9
                  ups, da muss ich mich dringend einklinken.

                  vorsicht bitte mit hf max und intervalltraining. ich will hier niemanden unterstellen, dass er nicht die notwendigen voraussetzungen für derartige trainingsformen mitbringt, aber maximalbelastungen sind nicht ganz ungefährlich.

                  zum einen braucht man dafür die notwendige konditionelle basis und zum anderen sollte man - laut literatur - mind ein jahr grundlagenausdauer trainieren, bevor man sich an die grenzen herantastet. mit grundlagenausdauer meine ich ungefähr 3 trainingseinheiten/woche (ab 30min).

                  das hat den grund, dass sich zum einen der kreislauf an die belastungen langsam gewöhnen kann und auf der anderen seite natürlich auch der körper und die muskulatur.

                  ansonsten kann es sehr leicht zu verletzungen kommen. (sehnen, muskeln, kreislaufprobleme).

                  ich muss da auch generell wiedersprechen. intervalltraining ist nicht für die kondition und ausdauer, sondern für die schnelligkeit. um ausdauer zu trainieren bedarf es langsamer langer trainingseinheiten (laufen, radl, schwimmen, ... egal).

                  lg
                  j.

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                  • #10
                    Original geschrieben von olli
                    Also, ideal (für mich) ist ein sogenanntes intervaltraining (am rad --> walze).
                    damit fange ich im herbst an...
                    ohne grundlage???
                    intervalltraining is ans von vielen elementen des trainings, damit allane kommst net weit
                    lg
                    bernhard
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                    • #11
                      bin früher mal mountainbike-rennen gefahren, also die nötige grund-kondi is mit sicherheit da

                      und weiters würd ich jedem von euch raten, einen lactat-test bei einem sportmediziner zu machen, dann kennt jeder seine maximalwerte, fettverbrennungszone, und was es pulstechnisch sonst noch gibt.

                      natürlich ist das interval-training auf schnellkraft ausgerichtet (wichtig fürs tennis!!), aber wenn du zb mal 10 intervalle fährst, is es auch auf ausdauer ausgerichtet

                      und man kann und muss sowas natürlich mit 10-20km radln, laufen wie oben bereits gesagt auf normalpuls kombinieren, dann is alles roger.

                      und dann is man auch bereit für die gebirgsjäger
                      mfg
                      Zuletzt geändert von olli; 07.11.2003, 21:40.
                      Wer höher klettert, sieht weiter,
                      wer weiter sieht, träumt länger

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                      • #12
                        @olli

                        ich würd nie mir anmaßen über deinen konditionsstand zu urteilen, nur kannst du nicht davon ausgehen, dass alle hier im forum mehrmals wöchentlich ausdauer trainieren.

                        daher seh ich auch keinen besonderen sinn darin das der einfache bergwanderer einen lactat-test macht. ich glaub, dass kaum einer beim wandern die pulsbereiche checkt.

                        oder liege ich da völlig falsch?

                        j.

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                        • #13
                          Original geschrieben von Johnny
                          ...oder liege ich da völlig falsch?
                          j.
                          wenns nur um gmiatlich wandern etc. geht, sicher net.

                          für a gezieltes training, des a wesentliche leistungssteigerung bringen soll, is u. a. des wissen um die pulsbereiche sehr hilfreich, ergo leistungstest.
                          ob laktat- oder coconitest is imho wurscht (andere können da stundenlang drüber streiten), wichtig is, ihn bei an guatn leistungsdiagnostiker zu machen, der erfahrung in deiner sportart hat + aus dem testergebnis auch de richtigen trainingsempfehlungen ableitet.
                          kosten ca. 75€ fürn ersttest, folgetests etwas günstiger
                          Zuletzt geändert von bernhard; 07.11.2003, 22:03.
                          lg
                          bernhard
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                          de gfundenen tipp- und rechtschreibfehler darfst dir ghalten, i brauchs nimma

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                          • #14
                            schon klar, aber eigentlich wollt ich eher wissen, wer von uns mittels berggehen seine kondition trainiert bzw. berggehen auf leistung betreibt. da müsstest ja mind 3-4 mal wöchentlich auf stress auf einen gipfel schurln. beim runtergehen kommt man ja meist über den regenerativen bereich nicht hinaus (je nachdem, was man seinen knien zumutet).

                            j.

                            Kommentar


                            • #15
                              gmiatlich (net spazieren, oba a net hetzen, ~plaudertempo) aufn berg gehn is a wunderbares grundlagentraining + viel lustiger als stundenlang am ergometer z'hocken.

                              im prinzip kannst am berg ähnlich trainieren wia am radl, bei laufen etc.
                              lg
                              bernhard
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