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Hüttenwirte vermissen Wanderer

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  • #46
    AW: Hüttenwirte vermissen Wanderer

    Ich denke nicht, dass es viele Hüttenwirte gibt, die wirklich von dem, was sie in der Saison verdienen, wirklich 9 Monate lang ordentlich leben können. Ich denke, Du wirst selten jemanden finden, der nicht während der restlichen Zeit anderen Aufgaben nachgeht.

    Auf der Rojacherhütte geht es sich jedenfalls nicht aus... Aber das war zu erwarten!

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    • #47
      AW: Hüttenwirte vermissen Wanderer

      Zitat von rojachergeist
      Negatives wird lieber erzählt als Positives. Das ist ja nichts Neues.(Ex)Rojachergeist
      Stimmt nicht! Gerade über die Rojacherhütte gibt es nur Positives zu berichten:
      Beim Aufstieg zum Hohen Sonnblick (vor ca 8jahren) kehrte ich mit meinen Kindern (11,9 und 5jährig) in der Hütte ein, und man glaubt es kaum, alle drei haben vom Hüttenwirt eine Tafel Schokolade geschenkt bekommen!
      Derart motiviert haben sie natürlich den Gipfel geschafft.

      Viele derartige Erlebnisse haben mich gelehrt, auf Hütten etwas zu konsumieren und Geld dort zu lassen, damit diese Infrastruktur erhalten bleibt. Oft habe ich deshalb schon verbale Auseinandersetzungen mit anderen hüttenbesuchern gehabt, die sich darüber aufregen, das das Bier oder Essen um 20cent teurer ist als im Tal.

      Den Rückgang der Wanderer auf den Hütten führe ich eher darauf zurück, das sich die Art des Wandern und Bergsteigens gewandelt hat. Die Tourismusströme bündeln sich auf wenige Modegebiete, alpines Klettern gibt es nur mehr wenig, die Jugend wandte sich dem Sportklettern zu, etc.
      neue Homepage: www.berg1.at.tf

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      • #48
        AW: Hüttenwirte vermissen Wanderer

        Zitat von bergpeter
        Stimmt nicht! Gerade über die Rojacherhütte gibt es nur Positives zu berichten:
        Beim Aufstieg zum Hohen Sonnblick (vor ca 8jahren) kehrte ich mit meinen Kindern (11,9 und 5jährig) in der Hütte ein, und man glaubt es kaum, alle drei haben vom Hüttenwirt eine Tafel Schokolade geschenkt bekommen!
        Derart motiviert haben sie natürlich den Gipfel geschafft.

        Viele derartige Erlebnisse haben mich gelehrt, auf Hütten etwas zu konsumieren und Geld dort zu lassen, damit diese Infrastruktur erhalten bleibt. Oft habe ich deshalb schon verbale Auseinandersetzungen mit anderen hüttenbesuchern gehabt, die sich darüber aufregen, das das Bier oder Essen um 20cent teurer ist als im Tal.

        Den Rückgang der Wanderer auf den Hütten führe ich eher darauf zurück, das sich die Art des Wandern und Bergsteigens gewandelt hat. Die Tourismusströme bündeln sich auf wenige Modegebiete, alpines Klettern gibt es nur mehr wenig, die Jugend wandte sich dem Sportklettern zu, etc.
        Die Details der verbalen Ausseinandersetzungen würden mich interessieren denn da kann ich dir nur zustimmen , finde auch wenn Leute jeden Cent auf einer Hütte umdrehn dann sollens besser unten bleiben.

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        • #49
          AW: Hüttenwirte vermissen Wanderer

          Zitat von bergpeter
          Die Tourismusströme bündeln sich auf wenige Modegebiete, alpines Klettern gibt es nur mehr wenig, die Jugend wandte sich dem Sportklettern zu, etc.
          Hallo,
          Da geb ich dir recht, letztes Jahr in den Nordwänden von Rosskuppe, Dachl und Hochtor waren wir an einem herrlichen Kletterwochenende am Samstag die einzige Seilschaft !

          Lg, Peter vulgo "Das Alpin-Wadl"
          7+ geht daweil net, aber sonst alles Paletti ! - Klettern im Höllenthal

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          • #50
            AW: Hüttenwirte vermissen Wanderer

            Also ich habe noch nie erlebt, das wenn man eine Hütte betritt und man ein (auch hörbares) "Hallo miteinander" in die Runde wirft, jemand der auch noch so gestresst und von einem anderen Gast verärgert war, mich nicht auch ein freundliches "Hallo" oder ein "Sers" zurückgab! Und wenn ich trotzdem unfreundlich bedient (es heißt hald so) wurde, dann habe ich das gesagt und mir mein Trinkgeld gespart. (soetwas heißt konstruktive Kritik ) Aber sagen muß man das schon. (Vielleicht is es ja nur ein Ferial... )

            Die Gäste auf Hütten die GAR NICHTS konsumieren, sollten wieder gehen. Wenn man nur kommt um auf einem Sessel zu sitzen dann sollte man im Tal bleiben. Sonst kann man sich irgendwo am Berg hinsetzen und Jausnen, was ja auch schön ist!

            Und Niemand muß eine Hütte betreten, außer er ist in Bergnot, und da fragt keiner ob man was bestellt oder nicht. Außerdem je unfreundlicher dein Gegenüber desto freundlicher sollte man selbst sein, is so eine Art gleichgewicht, und man nimmt ihm den Wind aus den Segeln.

            Ich hoff wir sehen uns bald auf einer schönen, billigen Hütte mit einem freundlichen Wirt, nicht zu weit zum gehen und Wasserbetten zum schlafen .

            lg
            Alex

            P.S.: Ich mag Hütten mit freundlichen Leuten, kaltem Bier, heißem Tee und schönem Ausblick!

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            • #51
              AW: Hüttenwirte vermissen Wanderer

              bitte was soll das?????????????????die Hütten sind doch eh überrall überfüllt in den Sommermonaten..das war leztes Jahr 2004,2003,2002 so...........zumindest im Gesäuse, Hochschwabgebiet,Rax-Schneeberg,Totes Gebirge, Ybbstaleralpen und Berchtesgaden .................usw.
              wenn nicht dann hat das auch immer so seine Gründe 2004 war ein ziemlich verregneter Sommer(wenige WanderTAGE)..........oder die Hütten sind in so desolaten oder unsauberen Zustand .............oder die Bedienung ist unterm Hund....aber dort wo alles passt war wo ich war (zumindest die letzten 3-4 Jahre) die HÖLLE LOS ODER WAR ICH IMMER NUR AM FALSCHEN PLATZ???????????????????
              Was ich suche in den Bergen sind RUHE und EINGLANG mit der NATUR...
              JEDOCH werden die Plätze wo man RUHE findet immer seltener............
              Die THEORIE ist sooo!!!
              wie bei den Bauern ist es bei den Hüttenwirten auch!!
              WENN SIE NICHT JAMMERN SIND SIE SCHON LÄNGST TOT!!!!!!!!!!
              .................

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              • #52
                AW: Hüttenwirte vermissen Wanderer

                Wahrscheindlich wollen auch die anderen Ruhe haben und dadurch sind so viele dann gleichzeitig auf Hütten und in den Bergen

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                • #53
                  AW: Hüttenwirte vermissen Wanderer

                  Colltex : "Was ich suche in den Bergen sind RUHE und EINKLANG mit der NATUR...
                  .....JEDOCH werden die Plätze wo man RUHE findet immer seltener......"


                  Es gibt in Österreich tausende Berge, auf denen Du absolut allein bist !
                  Hunderte Seitentäler, die Du nackt durchwandern kannst, ohne gesehen zu werden !

                  Wer zu Pfingsten auf den Hochschwab steigt, darf sich dort keine Ruhe erwarten.

                  Aber gehe in ein Tal oder auf einen Berg, wo kein markierter Weg hinführt - Du bist garantiert allein !

                  Grestener Tipps wie Stockgrund, Runzelberg, Zürner Berg, Vorder Berg, Rehberg und Gadenweiteck
                  brauche ich Dir nicht zu geben. ( Die kennst Du ohnedies )

                  Daher 3 Einsamkeit-Tipps relativ nahe bei Baden : Kleiner Neukogel, Lindkogel bei der Vorderen Mandling und
                  BAD(E)NER LINDKOGEL.

                  Und wer nachher noch zur Ruine Scharfeneck findet,
                  der kann sich als Meister aller Pfad- bzw. besser Ruinen-Finder bezeichnen !

                  Auf den Bad(e)ner Lindkogel ganz nahe bei der 30.000-Einwohner-Stadt gehen maximal 5 Leute im Jahr :
                  Angehängte Dateien
                  Zuletzt geändert von Willy; 28.01.2005, 15:30.
                  TOUREN PLANEN - TOUREN (ERFOLGREICH) DURCHFÜHREN - TOUREN DOKUMENTIEREN

                  Das ist auch eine Art "Heilige Dreifaltigkeit" !

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                  • #54
                    AW: Hüttenwirte vermissen Wanderer

                    Guter Tip, Willy! Am Hohen und am Sooßer war ich schon, am Badener noch nicht! Wird nachgeholt!
                    LG, Eli

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                    • #55
                      AW: Hüttenwirte vermissen Wanderer

                      Ich war heuer eine Woche im Toten Gebirge unterwegs und ich muss sagen, auf der Pühringerhütte hatten wir jede Menge Spaß! Es war echt urig.
                      Die HÜttenwirtin war sehr bemüht, jedoch war es heuer ihre letzte Saison auf der HÜtte.

                      Gute Erfahrung hatten wir auch auf der Rinnerhütte, auch wenn sich die Mäuse über Nacht durch die Rucksäcke gefressen haben, aber da kann ja der Hüttenwirt nichts dafür . Denke doch, dass ihnen die Cabanossi und die Dixitraubenzucker sehr geschmeckt haben

                      Mein absoluter FAvorit ist die Duisitzkarseehütte in den SChladminger Tauern. Eine kleine HÜtte neben einem See, Klo und Waschgelegenheit im Freien!! So wie es sich für eine urige und gemütlich HÜtte gehört. Natürlich gibt es dann wieder Leute, die diese Gegebenheit als Frechheit empfinden, aber so ist eben das Bergleben

                      schöne Grüße
                      Magda

                      magda
                      Hört auf danach zu fragen,
                      was die Zukunft für euch bereit hält,
                      und nehmt als Geschenk,
                      was immer der Tag mit sich bringt

                      (Quintus Horatius Flaccus)

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                      • #56
                        AW: Hüttenwirte vermissen Wanderer

                        Ich wünsche den Wirten viel Freude an der Arbeit und hofe, dass sie sich auch mit ihrem Beruf identifizieren können. Ansonsten gibt es ja auch viele schöne andere Berufe.

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                        • #57
                          AW: Hüttenwirte vermissen Wanderer

                          Zitat von Magda
                          Gute Erfahrung hatten wir auch auf der Rinnerhütte,
                          auch wenn sich die Mäuse über Nacht durch die Rucksäcke gefressen haben,
                          aber da kann ja der Hüttenwirt nichts dafür
                          Das sehe ich nicht (ganz) so ! Es gibt schon (ein) "Mittel" dagegen !

                          Beim Bundesheer hatten wir in unseren Zimmern auch dieses Problem.
                          In der Nacht weckten uns die Mäuse mit ihren gierig-schmatzend-kratzenden Geräuschen immer wach.
                          Ein wütender Stoß gegen den Spind - und für kurze Zeit war Ruhe.

                          Unser "VERSTÄNDNIS FÜR DIE TIERWELT" war aber eines Tages zu Ende.

                          DAMIT
                          (Ich weiß : problematisch, wenn man mit seinem Hund in der Hütte übernachtet)
                          HATTEN WIR - in der KASERNE GÖTZENDORF - ENDLICH RUHE
                          und könnten die Schokolade wieder selber essen !

                          Ausgelegte Rattenköder "sprechen" sich offenbar rasch bei den Nagern herum.
                          Wir konnten nach einer Woche die (roten) Giftkugeln wieder entfernen, ohne daß die Mäuse wieder kamen.
                          Angehängte Dateien
                          Zuletzt geändert von Willy; 17.03.2005, 21:16.
                          TOUREN PLANEN - TOUREN (ERFOLGREICH) DURCHFÜHREN - TOUREN DOKUMENTIEREN

                          Das ist auch eine Art "Heilige Dreifaltigkeit" !

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                          • #58
                            AW: Hüttenwirte vermissen Wanderer

                            wenn wir schon dabei sind werf ich meine erfahrungen auch gleich in die runde

                            war die letzten jahre hauptsächlich im veitscher gebiet und den bergen rund um den hochlantsch unterwegs

                            war u.a. graf meran haus, stanglalmhtt, tyrnauer alm und den htt auf der schanz und dem einen haus auf der sommeralm (wie hieß es noch gleich... verdammt ich sollt meine touren dokumentieren)

                            wurde überall echt freundlich bedient, wobei ich sagen muss dass ich nicht unbedingt der typ bin der gern und viel redet sondern auf dem berg gern seine ruh hat und, wenn er überhaupt in eine hütte geht, sein bierli und verhackterbrot in 5 minuten runterschlingt und weitergeht, und dann das gefühl hat sich wunderbar mit dem wirt unterhalten zu haben obwohl er keine 10 sätze mit ihm gewechselt hat.

                            es is wie es is: die kleinen dinge machens aus. dass ich für ein bier&verhackerbrot 4-5 euro zahl, find ich gerechtfertigt. auch was ich sonst an preisen mitgekriegt hab (mir mal einen kaiserschmarrn um 4,50 gegönnt... war 1. große portion, 2. in <10min fertig, 3. wirklich gut) ist halb so schlimm.

                            auch beim übernachten auf einer hütte hatte ich noch nie probleme irgendeiner art. und auch als ich mal verschlafen erst um 10 aus dem zimmer gekrochen kam hat niemand was gesagt (frühstück gabs nur bis 9 lt. speisekarte. hab trotzdem nicht mal fragen müssen drum und mehr bekommen als ich essen konnt)

                            dass ein wirt vielleicht von sich aus ein bestimmtes maß an freundlichkeit besitzen sollte, stimmt schon. es liegt aber doch wieder an uns ihm dieses leicht zu machen

                            (und wenn man unbedingt seine kraftriegel oder wasauchimmer für besser als was traditionelles hält, kann man ja wenigstens was zu trinken bestellen... die 2,50 kann sich auch noch jeder leisten)

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