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Heinrich Schwaiger Haus 2020 nicht geöffnet

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  • Heinrich Schwaiger Haus 2020 nicht geöffnet

    INFO DES DAV


    Lieber Bergsteiger, liebe Fan-Gemeinde des Heinrich-Schwaiger-Hauses,



    das Haus bleibt 2020 die ganze Saison geschlossen. Nach intensiven Diskussionen und reiflichen Überlegungen zwischen Pächterin und Sektion sind wir einvernehmlich zu der Entscheidung gekommen, dass wir das Haus dieses Jahr nicht öffnen können.

    Die baulichen Gegebenheiten des Heinrich-Schwaiger-Hauses lassen – vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Pandemie und den damit verbundenen Infektionsrisiken für Gäste, Mitarbeiter und Pächter – keinen sicheren Betrieb zu. Damit wäre es aus unserer Sicht unverantwortlich, das Haus – mit welchen Einschränkungen auch
    immer – zu öffnen.

    Auch wenn uns das Herz blutet und wir damit viele (Stamm-)Gäste enttäuschen werden: Bitte habt Verständnis und bleibts gsund!

    Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit Euch 2021!

    PS: Der Winterraum (max. 6 Schlafplätze) ist geöffnet – bitte Holz mitnehmen!


    https://www.alpenverein-muenchen-obe...20-geschlossen

  • #2
    Ich fürchte, das werden wir noch von vielen, vor allem hochalpinen, Hütten hören.
    "Glück, das kann schon sein: man hat es fast hinter sich und einen Schluck Wasser noch dazu." (Malte Roeper)

    https://www.instagram.com/grandcapucin38/

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    • #3
      Auch eine Tourenplanung für den Sommer (besonders mit Gruppen oder Mehrtagestouren) ist momentan mehr als schwierig. Es hilft nichts, wir können einfach nur das beste daraus machen.

      Viele Liebe Grüße von climby
      Meine Nachbarn hören Metal, ob sie wollen oder nicht

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      • #4
        Ich habe (aus gewissem Anlass) mal auf der Homepage der Domhütte im Wallis geschaut. Wenn die wieder aufmachen (Anfang Juli), werden sie die Hütte mit halber Kapazität betreiben. Das klingt natürlich gut (und verspräche einen wenig überlaufenen Domanstieg), aber bei Matratzenlagern sind eben die für uns ungünstigen (und für das Virus günstigen) Bedingungen "ziemlich viele einander nicht bekannte Menschen auf ziemlich engem Raum über ziemlich lange Zeit (Übernachtung) bei ziemlich wenig Luftaustausch" gegeben - auch bei reduzierter Kapazität. Wenn ich lese, was da in gewissen Kirchen bzw. Restaurants passiert ist (und das waren ja nur ein paar Stunden), dann frage ich mich, ob der Besuch hochalpiner Hütten in diesem Sommer überhaupt sinnvoll ist...

        LG
        Klaas
        Besucht mich auf www.klaaskoehne.de!

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        • #5
          In Österreich soll der Mindestabstand in den Lagern zwei Meter betragen, wenn man nicht zur selben Gruppe gehört und es keine bauliche Trennung gibt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich bei solchen Vorgaben die Übernachtungen rechnen.
          "Glück, das kann schon sein: man hat es fast hinter sich und einen Schluck Wasser noch dazu." (Malte Roeper)

          https://www.instagram.com/grandcapucin38/

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          • #6
            Denke auch, dass die Entscheidung sinnvoll ist. Gleichzeitig sollte jedoch auch überlegt werden ob das Biwakierverbot im NP für die Corona-Zeit etwas aufgeweicht werden kann.
            carpe diem!
            www.instagram.com/bildervondraussen/

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            • #7
              Zitat von Gamsi Beitrag anzeigen
              Denke auch, dass die Entscheidung sinnvoll ist. Gleichzeitig sollte jedoch auch überlegt werden ob das Biwakierverbot im NP für die Corona-Zeit etwas aufgeweicht werden kann.
              Nicht nur dort, sondern generell im Hochgebirge.
              "Glück, das kann schon sein: man hat es fast hinter sich und einen Schluck Wasser noch dazu." (Malte Roeper)

              https://www.instagram.com/grandcapucin38/

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              • #8
                Da bin ich Eurer Meinung. Doch am Beispiel Nationalpark Berchtesgadener Alpen scheint eher das Gegenteil forciert zu werden, wie folgender Artikel beschriebt:

                https://www.berchtesgadener-anzeiger...id,570497.html

                Wenn wir Bergsteiger kein Geld liegenlassen, wird unsere Lobby schnell ganz klein

                Viele Liebe Grüße von climby
                Meine Nachbarn hören Metal, ob sie wollen oder nicht

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                • #9
                  Zitat von climby Beitrag anzeigen
                  Da bin ich Eurer Meinung. Doch am Beispiel Nationalpark Berchtesgadener Alpen scheint eher das Gegenteil forciert zu werden, wie folgender Artikel beschriebt:

                  https://www.berchtesgadener-anzeiger...id,570497.html

                  Wenn wir Bergsteiger kein Geld liegenlassen, wird unsere Lobby schnell ganz klein

                  Viele Liebe Grüße von climby
                  Traurige Realität ...

                  Aber für das Zitat:
                  »Wer keine Reservierung hat, sollte die Hütten zu Übernachtungszwecken gar nicht erst aufsuchen. Wer trotzdem kommt, wird abgewiesen. Daran führt leider wegen der Auflagen kein Weg vorbei.«
                  Beppo Maltan, Leiter der Alpenvereinssektion Berchtesgaden
                  muss er sich warm anziehen, falls einer dann im Dunklen beim erzwungenen Abstieg verunglückt, oder bei Schlechtwetter hilfesuchend zu Hütte kommt.
                  Da muss man bei aller berechtigter Corona-Vorsicht schon sagen - direkte Lebensgefahr hat wohl Priorität!!
                  carpe diem!
                  www.instagram.com/bildervondraussen/

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                  • #10
                    Am besten Leichtzelt mitnehmen.

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                    • #11
                      Zitat von maxrax Beitrag anzeigen
                      Am besten Leichtzelt mitnehmen.
                      Damit dann in der Nacht die Libelle mit Suchscheinwerfer vor meinem Leichtzelt landet und mir ein gut gelaunter Alpingendarm einen 500 Euro Erlagschein reicht?
                      carpe diem!
                      www.instagram.com/bildervondraussen/

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                      • #12
                        Muss ja nicht gerade im Nationalpark sein...

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                        • #13
                          Stellen wir uns nur mal vor, was passiert, wenn ein mit dem Coronavirus infizierter Gast auf mehreren Hütten übernachtet hat. Und nach seiner Rückkehr wird er krank. An die Folgen für die Hüttenbetreiber möchte ich gar nicht denken.«
                          aus https://www.berchtesgadener-anzeiger...id,570497.html...

                          Hab ich da was nicht mitgekriegt? Ab zwei Tagen vor der Krankheit kann man ansteckend sein? D.h. am dritten Tag sollte man spätestens etwas davon merken? So viele Hütten kann ich also gar nicht besucht haben?
                          Warum soll es nicht möglich sein, im unmittelbaren Hüttenareal sein Zelt aufzuschlagen und mit verschiedenen Essenszeiten die Indoor- und Outdoorübernachter bedienen zu können? In den Westalpen ist der Schichtbetrieb ganz normal...
                          Die E-Bike Vermieter können sich heuer schon mal die Finger abschlecken (vielleicht vorher brav desinfizieren), Hüttenzustiege auf Straßen werden so deutlich verkürzt und Hütten sind nicht mehr zwingend notwendig..... Die heuer geplante Woche in der Bernina-Gruppe wird zur Standortwoche in Tirol verwandelt, mit Zielen in allen Winkeln um auf das Wetter besser reagieren zu können, und mit Anreise so weit wie möglich mit E-Bikes.... Mal schauen, wie das wird....
                          snowkid G.m.b.h. - Gehst mit, bist hin... *g*

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                          • #14
                            Zitat von snowkid Beitrag anzeigen
                            Warum soll es nicht möglich sein, im unmittelbaren Hüttenareal sein Zelt aufzuschlagen und mit verschiedenen Essenszeiten die Indoor- und Outdoorübernachter bedienen zu können? In den Westalpen ist der Schichtbetrieb ganz normal...
                            Das wäre aus meiner Sicht die beste Lösung für alle. Die Hütten machen Umsatz, die Leute zentrieren sich nachts auf wenige Punkte und als Übernachtungsgast hätte man Rechtssicherheit und mehr Komfort als bei einem Biwak.
                            "Glück, das kann schon sein: man hat es fast hinter sich und einen Schluck Wasser noch dazu." (Malte Roeper)

                            https://www.instagram.com/grandcapucin38/

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                            • #15
                              Zitat von placeboi Beitrag anzeigen

                              Das wäre aus meiner Sicht die beste Lösung für alle. Die Hütten machen Umsatz, die Leute zentrieren sich nachts auf wenige Punkte und als Übernachtungsgast hätte man Rechtssicherheit und mehr Komfort als bei einem Biwak.
                              Und das wird bei vielen österreichischen Hütten auch möglich sein. Welcher Hüttenwirt vermasselt sich gern sein Geschäft mit vorgeschobenen Nationalpark-Argumenten... So heiß wie im Berchtesgadener Land wird das wohl kaum wo gegessen. Und sonst findet sich sicher oft in der Nähe ein Platzerl. Wer lang fragt, geht lang irr...
                              Ein Problem sehe ich da eher bei unsicherem Wetter. Bei starkem Regen wird es in einem Leichtzelt halt oft auch recht bald ungemütlich.
                              Andererseits brauche ich bei sicherem Wetter überhaupt kein Zelt, wozu denn?

                              LG

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