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Überschreitung der Signalkögel & Erkundung einiger Steige im Höllengebirge (26.05.2019)

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  • Überschreitung der Signalkögel & Erkundung einiger Steige im Höllengebirge (26.05.2019)

    alle miteinander!

    Den 15. Oktober 2017, hier fand die letzte Nationalratswahl statt, nutzte ich für meine "Östliche Höllengebirgs Rundtour". Da kam mir die Idee, jeden möglichen Wahlsonntag in Zukunft als "Höllengebirgs Wandertag" zu nützen.

    Eine Woche vor dem nächsten Wahlsonntag, der EU-Wahl am 26. Mai 2019, stand ich vor der Frage, welche Tour hierfür adäquat wäre. Ich befand mich in einer Zwickmühle: Die meisten 'lohnenden' Touren wären zu diesem Datum noch nicht begehbar - aufgrund Schnee.
    Zum Glück passte eine Tour nicht in dieses Schema, und zwar
    Überschreitung Signalkögel und Erkundung einiger Steige im Höllengebirge
    • Vorderer Signalkogel (906 m) über "Jägersteig"
    • Über Forststraßen und Steige zum Hinteren Signalkogel (1014 m)
    • in den Sattel der Lu(e)g (830 m), zur Hohen Lu(e)g (981 m) und über Steige zum Spielbergstüberl (ca. 1000 m)
    • Danach: Alter Valerieweg - Umkehr aus gegebenem Anlass
    • und über den Froschweg zur Taferlklause.

    uMap Übersichtskarte mit GPS-Track


    Am heutigen Tag hieß es früh aufstehen, zum Wahllokal fahren, den/die/das Richtige(n) zu wählen und sofort weiter nach Ebensee, in den Langbathgraben zu fahren.
    Ich war leider so spät dran, dass ich die Erste Gondel der Feuerkogelseilbahn verpasst hätte
    An dem Gasthaus "Kreh" gibt es eine kurze Zwischenstation, um meinen 'Traunsee-Almtal-Wander(s)pass' mit einem Stempel zu füllen.

    Schnell geht es über Forststraßen Richtung Vorderer Signalkogel.

    3_Kanal.JPG
    10_Hütterl.JPG

    Die Markierung, welche im Übrigen sehr gut instandgehalten ist führt in weiterer Folge den "Jägersteig" in der OSM hinauf. Der Steig ist steiler als ich vermutet habe und ich komme ordentlich ins

    13_Jägersteig.JPG
    14_TiefblickSteilstück.JPG
    15_letztenMeter.JPG

    Von der Forststraße oben, welche übrigens auch für MTBler freigegeben ist ist es nur mehr ein Katzensprung zum Vorderen Signalkogel (906 m)

    22_Gipfelplateau.JPG
    23_Buchkasette.JPG

    Noch ist das Wetter bedeckt, und das ist gut so. Zu meinem Leidwesen wird sich das bald ändern

    Spitzalm, Alberfeldkogel Nordrinnensteig und Plediridl - stehen auf meiner ToDoListe

    25_Schwarzeckalm.JPG

    Totengraben und Eiblgupf Nordwand - noch nicht auf meiner ToDoListe, das kann sich aber bald ändern

    26_Totengraben.JPG

    Pfaffengraben Durchschreitung - wäre interessant, doch da bin ich hoffnungslos aufgeschmissen, das wäre was für BernHard85, mcmer, neander vom taler oder MountainManiac ...
    Schafluckensteig - nicht mehr auf meiner ToDoListe, glücklicherweise - da derzeit gesperrt (siehe hier), der herausgebrochene Felsbrocken ist eh sichtbar - rechts der Baumkrone.

    27_Pfaffengraben.JPG

    Tiefblick zum Vorderen Langbathsee, mit Jagdschloss von Kaiserin Sisi

    30_SeeJagdschloss.JPG

    Hinterer Signalkogel

    31_HtKogel.JPG


    Nicht fehlen darf ein Besuch des Vorderen Vorderen Signalkogels (ca. 900 m)

    35_VdVdKogel.JPG
    38_Jagdschloss.JPG
    43_Scharte.JPG

    Fortsetzung folgt
    :hello: Gestern bot sich, seit langem, wieder einmal die Gelegenheit zu einer gemeinsamen Tour mit Ruachlfreund Martin, vulgo lama: Vorderer Langbathsee - Vorderer / Hinterer Signalkogel (906m/1014m) - Lueg (830m) - Spielbergstüberl - Gangsteig - Brunnkogel (1708m) - Schafluckensteig - Hinterer / Vorderer Langbathsee.
    Zuletzt geändert von Jgaordhelagenornres; 08.08.2019, 12:00.
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    Ein Gipfel gehört dir erst, wenn du wieder unten bist - denn vorher gehörst du ihm. (Hans Kammerlander)
    Hergott, d' Hoamat is schee (Aufschrift am Gipfelkreuz der Reisalpe)
    Im Höllengebirge wird einem nie langweilig ! ... (mein Leitspruch)

  • #2
    Weiter geht es zum Hinteren Signalkogel.
    Dank zahlreicher Berichte im Internet wusste ich ungefähr, was mich erwartet: Steigspuren, ein Zaun.
    Die Steigspuren leiten mich auf den bewaldeten Ostkamm, hier ist sogar eine Markierung angebracht:

    47_Mark.JPG

    Prompt beginnt der Zaun im Nichts. Die Wegspuren verlaufen nördlich des Zaunes, werden aber hin und wieder von umgestürzten Bäumen unterbrochen.
    Frage an das Forum: Liegen diese Bäume schon länger dort?

    48_Zaun.JPG
    52_Windwurf.JPG

    Gleich nach diesem umgestürzten Baum erreiche ich einen Gipfel mit Steinmann. Ein Blick aufs GPS sagt mir allerdings, dass ich noch nicht am Hinteren Signalkogel stehe, sondern erst am Mittleren Signalkogel (ca. 1000 m)

    53_MittlererSignalkogel.JPG

    Nun begehe ich einen folgenschweren Fehler. Der 'Mittlere Signalkogel' befindet sich auf der südlichen Seite des Zaunes, welche ich dank dem umgestürzten Baum leicht erreichen kann. Als ich mich aufmache Richtung Hinterer Signalkogel, sehe ich mich mit einem unüberwindbaren Hindernis konfrontiert: Dem Zaun, welchen ich nicht überklettern kann. Dazu kommt, dass dieser Zaun, hart am Abgrund zum Vorderen Langbathsee steht, und der nächste umgestürzte Baum lässt auf sich warten

    54_Zaunfalsch.JPG

    Dies dürfte der Hintere Signalkogel (1014 m) sein. Ab nun geht's bergab - aber nur bis zur Gegensteigung Richtung Hohe Lu(e)g

    60_HtSignalkogel_.JPG

    Kurz darauf lichtet sich der Wald am Westkamm, und ich habe einen schönen Tiefblick zum Vorderen Langbathsee inklusive Jagdschloss.

    62_lichterWestkamm.JPG
    65_Ausblick.JPG
    63_TiefblickSchloss.JPG

    Kurz darauf wird der Zaun gequert, und der Steig führt einen Windwurf (oder Kahlschlag?) hinunter zu einem Jägerstand - wiederum auf der Nordseite des Zaunes

    67_ZaunWindwurf.JPG
    72_Ansetz.JPG
    74_JagaWindwurf.JPG

    Der Weg leitet schließlich durch einen Hochwald, wo der Weg mit Laub bedeckt ist, in den Sattel der Lu(e)g hinunter. Hier treffe ich auch wieder auf den Zaun.

    78_Steinmann.JPG
    85_GatterSüd.JPG

    Fortsetzung folgt
    Bei der Planung dieser Tour halfen mir besonders Reinhard's Exploration und die Diskussion von Hard85, mcmer und neandler vom tal. Besonders die Wegbeschreibung von mcmer half bei der Besteigung. Vielen Dank nochmal für die Vorarbeit an MountainManiac , mcmer und neander vom tal
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    • #3
      Meine weiteren Pläne sehen wie folgt aus: Aufstieg zur Hohen Lu(e)g, zum Spielbergstüberl und über den 'Alten Valerieweg' zum Aurachursprung.
      Franz Hauzenberger sagt dazu:
      Zitat von Franz Hauzenberger
      Der Valerieweg
      [...]
      Einst wurde die gesamte Wegstrecke von der Wolterquelle in Weißenbach zum Aurachursprung und über den Sattel des Lueg zum Hinteren Langbathsee so bezeichnet.
      [...]
      Im östl. Bereich wurde der alte Wegverlauf durch den Bau der Lifttrasse und von Forststraßen teilweise unbegehbar. Ersatz bietet hier der Froschweg von der Taferlklause zum Sattel des Lueg.
      Ich deute dies so, dass der Jagdsteig vom Spielbergstüberl zum Aurachursprung der Alte Valerieweg ist.
      Wenn dass ganz offensichtlich falsch ist, bitte berichtigt mich!

      Zuerst einmal muss ich aber auf die Hohe Lu(e)g hinauf.

      Grünalmkogelschütt mit 'Schafhirschluckensteig' - auch auf meiner ToDoListe

      89_Grünalmkogelschütt.JPG

      Hirschluckengraben - selbstverständlich auch auf meiner ToDoListe

      90_Hirschlucke.JPG

      Brentenberg?

      91_Brentenberg_.JPG

      Hoher Spielberg - im Bild die Nordostrinne - AUCH auf meiner ToDoListe

      95_HSpielberg.JPG

      Hohe Lu(e)g (981 m) - umgefallener Jagdansetz

      99_Ansetz.JPG

      Im Höllengebirge liegt LEIDER noch viel zu viel Schnee, und bald beginnt der Juni!!!

      100_Höllengebirge.JPG

      Der Froschweg-Steig ist ebenfalls von vielen Bäumen blockiert. Glücklicherweise trifft das allerdings für den 'Alten Valerieweg' nicht zu

      103_AlterValerieweg.JPG

      Und prompt stehe ich vor dem Spielbergstüberl. Fast wäre ich kopflos daran vorbeigelaufen

      107_Spielbergstüberl.JPG

      Auch der Mudelgraben/Spielberg Nordnordwestrinne - noch nicht auf meiner ToDoListe, aber wer weiß? - ist bald erreicht...

      110_SpielbergNNWRinne.JPG

      und Richtung Aurachursprung müssen auch noch weitere Gräben - tlw. wasserführend - überstiegen werden.

      112_Tiefblick.JPG
      113_Wurzelstufen.JPG

      Dieser knorrige Geselle ist - bis jetzt! - die einzig gröbere Wegsperre.

      117_knorrig.JPG

      SCHEISS-DRECK (tschuldigung)! Prompt findet der Weg ein jähes Ende. Abgerutscht!!!

      124_Abrutsch.JPG

      Nach Durchkalkulierung aller Möglichkeiten, entschließe ich mich, umzukehren.
      Frage an das Forum: Ist dieser Abrutsch erst in letzter Zeit passiert?
      Gibt es eine kleinräumige Umgehung?
      Ist das der einzige Abrutsch auf diesem Steig?


      Fortsetzung folgt
      Hallo miteinander, vielleicht kann mir einer der Höllengebirgs-Experten bitte hier Auskunft geben. Wollte heute eigentlich wieder mal über den Großen Steinernen Mann zum Hochleckenhaus, doch beim Aufstieg im Langgraben habe ich...
      Zuletzt geändert von Jgaordhelagenornres; 27.05.2019, 12:55.
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      Ein Gipfel gehört dir erst, wenn du wieder unten bist - denn vorher gehörst du ihm. (Hans Kammerlander)
      Hergott, d' Hoamat is schee (Aufschrift am Gipfelkreuz der Reisalpe)
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      • #4
        Zurück beim 'knorrigen Gesellen' finde ich ein Absperrband, wahrscheinlich von mcmer. Nach der Diskussion über den Salzkarsteig weiß ich, was ich zu tun habe.

        126_Plastikband.JPG

        Ich steige also über den Froschweg zum Taferlklaussee ab.
        Im Aurachkar liegt immer noch Schnee, aber die Hütte hat schon offen

        139_Aurachkar.JPG

        Eigentlich hätte ich noch vorgehabt, den Direktweg Richtung Adlerspitzen zu erkunden, welchen Hard entdeckt hat!
        Zuvor möchte ich mir noch den 'Materialseilbahnsteig' anschauen - danke auch hierfür an Hard85!

        143_Gondel_.JPG
        144_Steigspuren.JPG

        Doch auch dieser ist von Bäumen blockiert, daher gebe ich auf.
        Frage an das Forum: Sind die Bäume dort erst vor kurzem umgefallen?

        Ich wandere zurück zum Parkplatz "Taferlklause" und fahre heim.
        Leider viel zu früh, so muss ich noch lange warten, bis ich das Wahlergebnis schauen kann


        Fazit: Es ist schade, dass der Weg über den Hinteren Signalkogel, der Froschweg und der 'Materialseilbahnsteig' blockiert sind. Hoffentlich räumt der zuständige Förster die Bäume in nächster Zeit mal weg
        Schade ist es auch, dass der 'Alte Valerieweg' abgerutscht ist. Ich hab' umgekehrt, da die Überquerung der abgerutschten Stelle meiner Meinung nach in die Kategorie "lebensmüde" fällt. Dass dieser Steig mal saniert wird, brauche ich wohl nicht zu hoffen Bleibt nur die Frage, ob das der einzige Abrutsch ist auf diesem Weg... Hoffentlich findet sich dazu mal eine kleinräumige Umgehung.
        Zuletzt geändert von Jgaordhelagenornres; 27.05.2019, 12:56.
        My Blogs > Meine bisher erstellten Tourenberichte

        Ein Gipfel gehört dir erst, wenn du wieder unten bist - denn vorher gehörst du ihm. (Hans Kammerlander)
        Hergott, d' Hoamat is schee (Aufschrift am Gipfelkreuz der Reisalpe)
        Im Höllengebirge wird einem nie langweilig ! ... (mein Leitspruch)

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        • #5
          Zitat von Jgaordhelagenornres Beitrag anzeigen
          Nach Durchkalkulierung aller Möglichkeiten, entschließe ich mich, umzukehren.
          Respekt! Das bringen nicht alle zusammen...

          Zitat von Jgaordhelagenornres Beitrag anzeigen
          Frage an das Forum: Ist dieser Abrutsch erst in letzter Zeit passiert?
          Nein, der ist schon "immer" da (ich war vor etwa 10 Jahren das erste Mal dort), duerfte aber immer schlimmer werden.
          2018-04-20-Wandern-Spielbergstueberl_Querung-20180420_101753-P4200449.JPG

          Zitat von Jgaordhelagenornres Beitrag anzeigen
          Gibt es eine kleinräumige Umgehung?
          Nicht, daß ich wüßte!

          Zitat von Jgaordhelagenornres Beitrag anzeigen
          Ist das der einzige Abrutsch auf diesem Steig?
          In diesem Ausmaß nicht, aber...
          2018-04-20-Wandern-Spielbergstueberl_Querung-20180420_095305-P4200430.JPG

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          • #6
            Zitat von Jgaordhelagenornres Beitrag anzeigen
            Zurück beim 'knorrigen Gesellen' finde ich ein Absperrband, wahrscheinlich von mcmer. Nach der Diskussion über den Salzkarsteig weiß ich, was ich zu tun habe.
            Wenn ich das richtig sehe dann liegt das Band an Ast geknotet am Boden? Der Knoten und die Länge des Asperrbandes sprechen für Deine Vermutung. Aber am Boden soll das ganze nicht herumliegen. Hast Du's hoffentlich entsorgt? Danke!
            Wo war das genau? Auf der Querung beim Spielbergstüberl ("Valerieweg")?

            Zitat von Jgaordhelagenornres Beitrag anzeigen
            Ich steige also über den Froschweg zum Taferlklaussee ab.
            Was bitte ist der Froschweg?

            Zitat von Jgaordhelagenornres Beitrag anzeigen
            Fazit: Es ist schade, dass der Weg über den Hinteren Signalkogel, der Froschweg und der 'Materialseilbahnsteig' blockiert sind. Hoffentlich räumt der zuständige Förster die Bäume in nächster Zeit mal weg
            Dort wo Du herumgehst ist's dem Förster egal. Ökologisch eigentlich gut, wenn wieder mehr herumliegt, aber vielleicht nicht am Weg :-)
            Pack Dir eine Klappsäge ein, meist findet sich eine Stelle wo man nur ein paar Äste kappen muss um gut durchzukommen. Feuchte Äste gehen leichter als trockene, wenn die Säge scharf ist dann ist man durch einen zweifingerdicken Ast schnell durch. Auch Latschen sind recht rasch durch, außer wenn trocken.

            Zitat von Jgaordhelagenornres Beitrag anzeigen
            Schade ist es auch, dass der 'Alte Valerieweg' abgerutscht ist. Ich hab' umgekehrt, da die Überquerung der abgerutschten Stelle meiner Meinung nach in die Kategorie "lebensmüde" fällt. Dass dieser Steig mal saniert wird, brauche ich wohl nicht zu hoffen Bleibt nur die Frage, ob das der einzige Abrutsch ist auf diesem Weg... Hoffentlich findet sich dazu mal eine kleinräumige Umgehung.
            Das Sturzgelände ist nicht so schlimm. Ich bin mir anhand der Fotos nicht sicher, ob's noch mehr abgerutscht ist oder nicht...
            Am anderen Ende ist der Steig sogar "gepflegt", da ist unlängst eine Trittstufe dazugekommen:
            2018-04-20-Wandern-Spielbergstueberl_Querung-20180420_092450-P4200414.JPG Aber das Ende beim Spielbergstüberl dürfte nicht so interessant sein.
            Für Deinen Umkehrpunkt würde schon ein Klappspaten oder gar eine Gardena Blumenkelle reichen... aber nur bis das nächste Schadensereignis alles wieder wegschwappt... :-(

            Kommentar


            • #7
              Grias di Marcus,

              Zitat von mcmer Beitrag anzeigen
              Respekt! Das bringen nicht alle zusammen...
              Meine Devise in diesem Fall ist "Vorsicht ist besser als Nachsicht". Grundsätzlich sind mir vor Ort vier Möglichkeiten in den Sinn gekommen, davon war umdrehen am auf-der-Hand-liegendsten

              Nein, der ist schon "immer" da (ich war vor etwa 10 Jahren das erste Mal dort), dürfte aber immer schlimmer werden.
              Tja, schade. Wunschdenken
              Beim nächsten Mal sollte ich ein Seil einpacken. Gut zu wissen...
              Sicherheitshalber habe ich mal die abgerutschte Fläche in der OSM eingetragen

              In diesem Ausmaß nicht, aber...

              [Foto]
              Um Himmels willen, der Steig benötigt nochmal eine genauere Exploration meinerseits
              Ist da auf dem Foto ein Drahtseil zu sehen? Interessant...

              Zitat von mcmer Beitrag anzeigen
              Wenn ich das richtig sehe dann liegt das Band an Ast geknotet am Boden? Der Knoten und die Länge des Asperrbandes sprechen für Deine Vermutung. Aber am Boden soll das ganze nicht herumliegen. Hast Du's hoffentlich entsorgt? Danke!
              Wo war das genau? Auf der Querung beim Spielbergstüberl ("Valerieweg")?
              Ja, das Band war an einen Zweig geknotet, und der Zweig liegt am Boden.
              Gefunden hab ich den Zweig am Steig zwischen Aurachursprung und Spielbergstüberl. So wie ich den Hauzenberger deute, ist das die alte Wegführung des Valerieweges.
              Gefunden habe ich den Zweig ungefähr hier.

              Was bitte ist der Froschweg?
              Der Froschweg ist der Wanderweg zwischen der Taferlklause und dem Hinteren Langbathsee.
              Das dürfte auf einem Wanderwegsschild bei der Taferlklause stehen.

              Das Sturzgelände ist nicht so schlimm. Ich bin mir anhand der Fotos nicht sicher, ob's noch mehr abgerutscht ist oder nicht...
              Am anderen Ende ist der Steig sogar "gepflegt", da ist unlängst eine Trittstufe dazugekommen:

              [Foto]

              ber das Ende beim Spielbergstüberl dürfte nicht so interessant sein.
              Für Deinen Umkehrpunkt würde schon ein Klappspaten oder gar eine Gardena Blumenkelle reichen... aber nur bis das nächste Schadensereignis alles wieder wegschwappt... :-(
              Meiner Meinung nach ist da in der Zwischenzeit sehr wohl was weggerutscht.
              Muss ich mal schauen, vielleicht hat ein Klappspaten in meinem Rucksack Platz

              Danke für deinen Kommentar!
              Zuletzt geändert von Jgaordhelagenornres; 02.06.2019, 09:54.
              My Blogs > Meine bisher erstellten Tourenberichte

              Ein Gipfel gehört dir erst, wenn du wieder unten bist - denn vorher gehörst du ihm. (Hans Kammerlander)
              Hergott, d' Hoamat is schee (Aufschrift am Gipfelkreuz der Reisalpe)
              Im Höllengebirge wird einem nie langweilig ! ... (mein Leitspruch)

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              • #8
                Hallo Gregor!

                Zitat von Jgaordhelagenornres Beitrag anzeigen
                Meine Devise in diesem Fall ist "Vorsicht ist besser als Nachsicht". Grundsätzlich sind mir vor Ort vier Möglichkeiten in den Sinn gekommen, davon war umdrehen am auf-der-Hand-liegendsten
                Jetzt würden mich aber die anderen drei Optionen schon interessieren! :-)

                Zitat von Jgaordhelagenornres Beitrag anzeigen
                Beim nächsten Mal sollte ich ein Seil einpacken. Gut zu wissen...
                Ohne diese Stelle dahingehend begutachtet zu haben... Solch ein Gelände läßt oft gar nicht zu, das Seil zuverlässig zu verankern. Ausserdem ist es eine Querung... Du muesstest also mittig oberhalb der Rutschung einen Baum haben, zu dem Du gut hinkommst und das Seil herumlegen (damit Du es nachher wieder abziehen kannst ohne nochmal zum Baum hinauf zu müssen). Dann zurück, queren der Rutschung (Sitzgurt mitgenommen oder Seil einfach in der Hand?), Seil abziehen.

                Zitat von Jgaordhelagenornres Beitrag anzeigen
                Sicherheitshalber habe ich mal die abgerutschte Fläche in der OSM eingetragen


                Zitat von Jgaordhelagenornres Beitrag anzeigen
                Um Himmels willen, der Steig benötigt nochmal eine genauere Exploration meinerseits
                Ist da auf dem Foto ein Drahtseil zu sehen? Interessant...
                Es sind ein paar (5?) spannende Stellen, eine der Bachquerungen ist bei höherem Wasserstand interessant.
                Drahtseil gibt's gelegentlich, aber verfallen(d). Ich würd mich aber eher am Gras festhalten...

                2018-07-08-Wandern-Taferlklause_Querung-20180708_084941-P7080022.JPG
                2018-07-08-Wandern-Taferlklause_Querung-20180708_085307-P7080024.JPG
                2018-04-20-Wandern-Spielbergstueberl_Querung-20180420_092558-IMG_4449_.JPG
                2018-04-20-Wandern-Spielbergstueberl_Querung-20180420_095500-P4200432.JPG
                2017-05-13-Wandern-Spielbergstueberl-20170513_155042-P5130281.JPG (Ein Bild sagt mehr als tausend Worte!)


                Zitat von Jgaordhelagenornres Beitrag anzeigen
                Ja, das Band war an einen Zweig geknotet, und der Zweig liegt am Boden.
                Dann muss ich da mal hin... :-(

                Zitat von Jgaordhelagenornres Beitrag anzeigen
                Gefunden hab ich den Zweig am Steig zwischen Aurachursprung und Spielbergstüberl. So wie ich den Hauzenberger deute, ist das die alte Wegführung des Valerieweges.
                Danke für den Link!
                Für mich ist das seit Jahren die "Querung bei der Taferlklause" oder "Querung bei Spielfeldstüberl". Muss mich erst an "Valerieweg" gewöhnen :-)
                An der Stelle, wo Du die Markierung gefunden hast ist ja keine Abzweigung zu irgendwas und den Valerieweg selber hab' ich nur an einer Stelle markiert, wenn ich mich recht entsinne: Dort, wo man ihn aufgrund neu enstehendem Jungwald leicht verlieren kann. Korrekt?

                Zitat von Jgaordhelagenornres Beitrag anzeigen
                Der Froschweg ist der Wanderweg zwischen der Taferlklause und dem Hinteren Langbathsee.
                Das dürfte auf einem Wanderwegsschild bei der Taferlklause stehen.
                Danke für Info!

                Zitat von Jgaordhelagenornres Beitrag anzeigen
                Meiner Meinung nach ist da in der Zwischenzeit sehr wohl was weggerutscht.
                Kann gut sein! Du warst vor Ort...
                Wie am Foto zu sehen war bei uns noch ein schmales, rutschendes Band unterhalb der Anrisskante. Wenn das weg ist... hmm.

                Zitat von Jgaordhelagenornres Beitrag anzeigen
                Muss ich mal schauen, vielleicht hat ein Klappspaten in meinem Rucksack Platz
                Kleine Warnung: Querungen mit Tritten zu versehen ist viel schwieriger als wenn's bergauf geht. Das kommt daher, dass man bergauf in Kniehöhe reinsticht, bei einer Querung aber in Fußhöhe. Bergab...? Naja, kannst Dir ja denken wie gut das geht :-)
                In diesem Fall ev. vor der Rutschung etwas absteigen und dann in der Rutschung Tritte in Aufwärtsbewegung machen... Blöd, wenn dann einer in der anderen Richtung unterwegs ist. Im Abstieg zerstört man oft die schönen Aufstiegs-Tritte...

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                • #9
                  Servus Gregor !

                  Wie wir ja auch aus der Wiener Voralpengegend wissen, auch die niederen Mugeln bieten spannendes Erkundungspotential.

                  Danke für die Dokumentation dieser interessanten Tour und zu den erreichten Gipfelzielen.

                  (Was ich nicht ganz begreife, wie bist du zum Auto zurück gekommen ? Bist Du mit dem Rad in den Langbathgraben gefahren ?)

                  LG, Günter
                  Meine Touren in Europa

                  Nicht was wir erleben, sondern wie wir es empfinden, macht unser Schicksal aus.
                  (Marie von Ebner-Eschenbach)

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                  • #10
                    Grias di Marcus,

                    Zitat von mcmer Beitrag anzeigen
                    Jetzt würden mich aber die anderen drei Optionen schon interessieren! :-)
                    Ich versuch's mal:
                    1. Die abgerutschte Fläche an ihrem oberen Rand umgehen.
                    Verworfen, da ich möglicherweise weitere Hangrutschungen auslöse...
                    2. Die abgerutschte Fläche quer durch steigen (dort, wo früher der Weg war)
                    Verworfen, da keine Sicherungsmöglichkeiten, und wenn ich ausrutsche...
                    3. Die abgerutschte Fläche an ihrem unteren Rand umgehen - schaut für mich am besten machbar aus
                    Verworfen, da mir das Gelände seitlich des Abrutsches zu steil ist. Hierfür würde ich ein Seil benötigen...

                    Ohne diese Stelle dahingehend begutachtet zu haben... Solch ein Gelände läßt oft gar nicht zu, das Seil zuverlässig zu verankern. Ausserdem ist es eine Querung... Du muesstest also mittig oberhalb der Rutschung einen Baum haben, zu dem Du gut hinkommst und das Seil herumlegen (damit Du es nachher wieder abziehen kannst ohne nochmal zum Baum hinauf zu müssen). Dann zurück, queren der Rutschung (Sitzgurt mitgenommen oder Seil einfach in der Hand?), Seil abziehen.
                    ...aber ich habe mir nicht angeschaut, obs da irgendwo einen Baum gibt.
                    Gurt würde ich keinen mitnehmen...

                    Es sind ein paar (5?) spannende Stellen, eine der Bachquerungen ist bei höherem Wasserstand interessant.
                    Drahtseil gibt's gelegentlich, aber verfallen(d). Ich würd mich aber eher am Gras festhalten...

                    [Fotos...]
                    Danke für diese Fotos
                    Hast du auch ungefähre Positionen auf einer Karte dazu?

                    Danke für den Link!
                    Für mich ist das seit Jahren die "Querung bei der Taferlklause" oder "Querung bei Spielfeldstüberl". Muss mich erst an "Valerieweg" gewöhnen :-)
                    An der Stelle, wo Du die Markierung gefunden hast ist ja keine Abzweigung zu irgendwas und den Valerieweg selber hab' ich nur an einer Stelle markiert, wenn ich mich recht entsinne: Dort, wo man ihn aufgrund neu enstehendem Jungwald leicht verlieren kann. Korrekt?
                    Wie schon gesagt (?) ich bin mir nicht sicher, ob diese Querung Spielbergstüberl - Aurachursprung die alte Wegführung des Valerieweges ist! Passen würde es ja, aber trotzdem...
                    Grundsätzlich habe ich unterwegs keine weiteren Absperrbänder gesehen, außer dem, das am Boden lag
                    Und ich habe den Weg bis zu meinem Umkehrpunkt nie verloren, da so deutlich ausgeprägt - und das will bei mir was heißen

                    Wie am Foto zu sehen war bei uns noch ein schmales, rutschendes Band unterhalb der Anrisskante. Wenn das weg ist... hmm.
                    Eben um dieses Band geht es. Das ist, besser gesagt ist nicht mehr - so wie ich das sehe

                    Kleine Warnung: Querungen mit Tritten zu versehen ist viel schwieriger als wenn's bergauf geht. Das kommt daher, dass man bergauf in Kniehöhe reinsticht, bei einer Querung aber in Fußhöhe. Bergab...? Naja, kannst Dir ja denken wie gut das geht :-)
                    In diesem Fall ev. vor der Rutschung etwas absteigen und dann in der Rutschung Tritte in Aufwärtsbewegung machen... Blöd, wenn dann einer in der anderen Richtung unterwegs ist. Im Abstieg zerstört man oft die schönen Aufstiegs-Tritte...
                    Ich muss mir dann die Situation vor Ort - mit Werkzeugkoffer im Gebäck - anschauen


                    Grias di Günter Berghase

                    Zitat von mountainrabbit Beitrag anzeigen
                    Wie wir ja auch aus der Wiener Voralpengegend wissen, auch die niederen Mugeln bieten spannendes Erkundungspotential.
                    Danke für die Dokumentation dieser interessanten Tour und zu den erreichten Gipfelzielen.
                    (Was ich nicht ganz begreife, wie bist du zum Auto zurück gekommen ? Bist Du mit dem Rad in den Langbathgraben gefahren ?)
                    Danke für die
                    In diesem Fall ist es von Vorteil, wenn man abgeholt wird. So wie ich
                    Eine Alternative wäre in der Gegend das Traunseetaxi...

                    LG
                    Zuletzt geändert von Jgaordhelagenornres; 02.06.2019, 09:53.
                    My Blogs > Meine bisher erstellten Tourenberichte

                    Ein Gipfel gehört dir erst, wenn du wieder unten bist - denn vorher gehörst du ihm. (Hans Kammerlander)
                    Hergott, d' Hoamat is schee (Aufschrift am Gipfelkreuz der Reisalpe)
                    Im Höllengebirge wird einem nie langweilig ! ... (mein Leitspruch)

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                    • #11
                      Seas Gregor!

                      Zitat von Jgaordhelagenornres Beitrag anzeigen
                      1. Die abgerutschte Fläche an ihrem oberen Rand umgehen.
                      Verworfen, da ich möglicherweise weitere Hangrutschungen auslöse...
                      Zusätzlich ist dann der Abrutsch Dein Sturzbereich mit einer Steilheit, die Dich vielleicht sowieso über die bei 3. erwähnten Abbruchkante fallen läßt.

                      Zitat von Jgaordhelagenornres Beitrag anzeigen
                      2. Die abgerutschte Fläche quer durch steigen (dort, wo früher der Weg war)
                      Verworfen, da keine Sicherungsmöglichkeiten, und wenn ich ausrutsche...
                      Wenn der Boden die richtige Feuchtheit und damit Weichheit hat, dann kannst vielleicht genug reintreten. Wenn's trocken und hart ist eher nicht.
                      Da der Abrutsch nach unten etwas verflacht, wär Dein Sturzgelände immerhin besser als bei 1. Die Abbruchkannte droht aber immer noch...

                      Zitat von Jgaordhelagenornres Beitrag anzeigen
                      3. Die abgerutschte Fläche an ihrem unteren Rand umgehen - schaut für mich am besten machbar aus
                      Verworfen, da mir das Gelände seitlich des Abrutsches zu steil ist. Hierfür würde ich ein Seil benötigen...
                      Dort ist es am flachsten, der Abrutsch-Bereich ist auch am schmalsten. Die Abbruchkante ist unangenehm nahe, aber das ist irrational, weil die bei jedem Sturz, auch weiter oberhalb, das Problem ist. Wäre meine bevorzugte Variante.
                      Bei einem Sturz über die Abbruchkante hilft Dir das Seil in der Hand aber nichts...!?

                      Zitat von Jgaordhelagenornres Beitrag anzeigen
                      ...aber ich habe mir nicht angeschaut, obs da irgendwo einen Baum gibt.
                      Gurt würde ich keinen mitnehmen...
                      Als reines Geländerseil darf Dein Sturz und Dein Sturzgelände aber nicht wild sein! Die Variante mit dem Baum war eher ein zu Ende gedachter theoret. Fall. Ausserdem, siehe 1., aus dem Steilgrass in den Steilen Bereich des Abbruches fallen und mit Karacho über die Abbruchkante.

                      Zitat von Jgaordhelagenornres Beitrag anzeigen
                      Danke für diese Fotos
                      Hast du auch ungefähre Positionen auf einer Karte dazu?
                      Zuerst muss ich noch anmerken, dass ich mich bei den Fotos selber erschrocken habe :-) (v.a. beim letzten)
                      Diese Querung ("Valerieweg") hab' ich *nicht* als besonders wildes Ding in Erinnerung... und gehe es zumindest in Abschnitten mehrmals jährlich.
                      In meiner Erinnerung sind die wilden Stellen (bis auf Deinen Abbruch) im westlichen Teil, also am Anfang, wenn man vom hinteren Aurachkar (Scheckenbergersteig) kommt. Beim "Direktanstieg" (OSM way 621958614) angekommen hat man's ausser Deinem Abrutsch hinter sich. Du könntest Mal den Direktanstieg 'rauf, dann links und rechts schauen. Wenn's Dir zu "heiß" wird, kannst entweder den Direktanstieg hinunter (unangenehm) oder weiter, oberhalb des Direktanstieges hinauf. Dort bist Du entweder schon auf dem Gangsteig (passt perfekt von der Richtung her) oder bewegst Dich laut Hauzenberger darauf zu (laut Hauzenberger steig man zum Gangsteig den Scheckenbergersteig bis unter den Vorbau der Bischofsmütze an und quert dann östlich in das andere Kar, in dem Du schon bist). Dann, bevor der Gangsteig richtig loslegt, kannst Du westlich zum Scheckenbergersteig queren und kommst sicher wieder runter. (Alles in OSM drin.)

                      Zitat von Jgaordhelagenornres Beitrag anzeigen
                      Wie schon gesagt (?) ich bin mir nicht sicher, ob diese Querung Spielbergstüberl - Aurachursprung die alte Wegführung des Valerieweges ist! Passen würde es ja, aber trotzdem...
                      Dafür spricht, dass man lt. Hauzenberger am Valerieweg beim Aurachursprung vorbeikommt. Von dort geht's mit geringer Steigung richtung hinteres Aurachkar (Scheckenbergersteig), heutzutage auf einem Ziehweg. Dann auf der freien Fläche nach Verlassen des Waldes geht's horizontal nach Osten (*nicht* wie der Scheckbergersteig nach oben, südlich). Auch die "Ausbaustufe" des Steiges rüber zum Spielbergstüberl bei den exponierten Stellen spricht dafür. Ich hab' aber auch schon Jäger gesprochen, die sowas machen, Stichwort Jagdgäste. Dass die Natur im Laufe der Jahrzehnte ungesicherte, neue Schlüsselstellen einbaut ist halt blöd :-). Dass der Weg nicht geradlinig zum Lueg-Sattel geht ist angesichts des Geländes hinter/östlich des Spielbergstüberls nicht verwunderlich. Also ja, die Beschreibung im Hauzenberger schliesste es nicht aus, macht's aber auch nicht eindeutig. Hier spricht er auch vom Valerieweg beim Spielbergstüberl. Und hier meint einer "Im Verlauf des Valerieweges sind diese kleinen Schluchtwälder mit Lunaria rediviva immerwieder anzutreffen. Die schönsten Ausbildungen finden sich allerdings im Bereich des Hohen Luegs am Nordabhang des Hohen Spielbergs."
                      Ich glaub', es ist der Valerieweg!

                      Zitat von Jgaordhelagenornres Beitrag anzeigen
                      Grundsätzlich habe ich unterwegs keine weiteren Absperrbänder gesehen, außer dem, das am Boden lag
                      OK!

                      Zitat von Jgaordhelagenornres Beitrag anzeigen
                      Und ich habe den Weg bis zu meinem Umkehrpunkt nie verloren, da so deutlich ausgeprägt - und das will bei mir was heißen
                      Ich find auch dass der bis auf die eine Stelle nicht zu übersehen ist, daher keine Markierungen.

                      Zitat von Jgaordhelagenornres Beitrag anzeigen
                      Eben um dieses Band geht es. Das ist, besser gesagt ist nicht mehr - so wie ich das sehe
                      Das ist aber unangenehm... :-(

                      Zitat von Jgaordhelagenornres Beitrag anzeigen
                      Ich muss mir dann die Situation vor Ort - mit Werkzeugkoffer im Gebäck - anschauen

                      Kommentar


                      • #12
                        Hab ein eigenes Thema erstellt!
                        Nach der Diskussion hier (http://www.gipfeltreffen.at/forum/gipfeltreffen/toureninfo-verh%C3%A4ltnisse/wanderungen-und-bergtouren/ober%C3%B6sterreich-ag/2416031-%C3%BCberschreitung-der-signalk%C3%B6gel-erkundung-einiger-steige-im-h%C3%B6llengebirge-26-05-2019) waren wir am Samstag, den 2019-06-01 dort. Fotos und Kommentare

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                        • #13
                          Grias di,

                          Zitat von mcmer Beitrag anzeigen
                          Diese Querung ("Valerieweg") hab' ich *nicht* als besonders wildes Ding in Erinnerung... und gehe es zumindest in Abschnitten mehrmals jährlich.
                          In meiner Erinnerung sind die wilden Stellen (bis auf Deinen Abbruch) im westlichen Teil, also am Anfang, wenn man vom hinteren Aurachkar (Scheckenbergersteig) kommt. Beim "Direktanstieg" (OSM way 621958614) angekommen hat man's ausser Deinem Abrutsch hinter sich. Du könntest Mal den Direktanstieg 'rauf, dann links und rechts schauen. Wenn's Dir zu "heiß" wird, kannst entweder den Direktanstieg hinunter (unangenehm) oder weiter, oberhalb des Direktanstieges hinauf. Dort bist Du entweder schon auf dem Gangsteig (passt perfekt von der Richtung her) oder bewegst Dich laut Hauzenberger darauf zu (laut Hauzenberger steig man zum Gangsteig den Scheckenbergersteig bis unter den Vorbau der Bischofsmütze an und quert dann östlich in das andere Kar, in dem Du schon bist). Dann, bevor der Gangsteig richtig loslegt, kannst Du westlich zum Scheckenbergersteig queren und kommst sicher wieder runter. (Alles in OSM drin.)
                          Nach genauer Inspektion deines Beitrages weiß ich hoffentlich mehr
                          Wie du schon sagst, wäre der weglose Direktanstieg neben der Gerinne-Rinne auch eine Option. Der "Abstieg" über die Mützenschlucht und FS-Steig sollte aber die letztmögliche Option bleiben

                          Zitat von mcmer Beitrag anzeigen
                          Dafür spricht, dass man lt. Hauzenberger am Valerieweg beim Aurachursprung vorbeikommt. Von dort geht's mit geringer Steigung richtung hinteres Aurachkar (Scheckenbergersteig), heutzutage auf einem Ziehweg. Dann auf der freien Fläche nach Verlassen des Waldes geht's horizontal nach Osten (*nicht* wie der Scheckbergersteig nach oben, südlich). Auch die "Ausbaustufe" des Steiges rüber zum Spielbergstüberl bei den exponierten Stellen spricht dafür. Ich hab' aber auch schon Jäger gesprochen, die sowas machen, Stichwort Jagdgäste. Dass die Natur im Laufe der Jahrzehnte ungesicherte, neue Schlüsselstellen einbaut ist halt blöd :-). Dass der Weg nicht geradlinig zum Lueg-Sattel geht ist angesichts des Geländes hinter/östlich des Spielbergstüberls nicht verwunderlich. Also ja, die Beschreibung im Hauzenberger schliesste es nicht aus, macht's aber auch nicht eindeutig. Hier spricht er auch vom Valerieweg beim Spielbergstüberl. Und hier meint einer "Im Verlauf des Valerieweges sind diese kleinen Schluchtwälder mit Lunaria rediviva immerwieder anzutreffen. Die schönsten Ausbildungen finden sich allerdings im Bereich des Hohen Luegs am Nordabhang des Hohen Spielbergs."
                          Ich glaub', es ist der Valerieweg!
                          Ich sehe, du hast den Namen schon eingetragen Danke!

                          So, jetzt muss ich mir deinen Bericht genauer anschauen
                          My Blogs > Meine bisher erstellten Tourenberichte

                          Ein Gipfel gehört dir erst, wenn du wieder unten bist - denn vorher gehörst du ihm. (Hans Kammerlander)
                          Hergott, d' Hoamat is schee (Aufschrift am Gipfelkreuz der Reisalpe)
                          Im Höllengebirge wird einem nie langweilig ! ... (mein Leitspruch)

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                          • #14
                            Hallo Jga,

                            jetzt erst seh ich deine Forschungstätigkeiten. Bist ja viel unterwegs, und manches wirkt auf den Bildern sicher wieder milder, als es in Wirklichkeit ist. Da brauchst ja wirklich Werkzeug zum Weg sanieren mit :-)

                            Kommentar


                            • #15
                              Zitat von Jgaordhelagenornres Beitrag anzeigen
                              Grias di,
                              Nach genauer Inspektion deines Beitrages weiß ich hoffentlich mehr
                              Hab' ihn gerade fertiggestellt! Duzende Fotos...

                              Zitat von Jgaordhelagenornres Beitrag anzeigen
                              Grias di,
                              Wie du schon sagst, wäre der weglose Direktanstieg neben der Gerinne-Rinne auch eine Option. Der "Abstieg" über die Mützenschlucht und FS-Steig sollte aber die letztmögliche Option bleiben
                              Du könntest den Direktanstieg nehmen und dann die Querung/Valerieweg nach links/östlich gehen, dann hättest die unangenehmsten Stellen ausgespart.
                              Ich weiss nicht, was Du mit "Mützenschlucht" und "FS-Steig" meinst?
                              Wenn Du nach dem Direktanstieg bei der Querung/Valerieweg anlangst, etwa zwanzig Meter nach rechts/westlich gehst und dann im Wäldchen links/südlich abbiegst, gehst Du Richtung Gangsteig. Auf etwa 1180mH querst Du aber nach Westen hinaus und gelangst über einen Rücken hinüber zum Scheckenbergersteig, auf diesem aber weit unten, im harmlosen, wanderweg-ähnlichen bereich! Abstieg von dort aus kein Problem!

                              Zitat von Jgaordhelagenornres Beitrag anzeigen
                              Grias di,
                              Ich sehe, du hast den Namen schon eingetragen, Danke!
                              Ich hab' versucht, den gesamten Valerieweg als Relation einzutragen; dabei sind mit dem Text von Hauzenberger einige Ungereimtheiten aufgetaucht, v.a. im Bereich zwischen Brennerriesensteig und Aubodenhütte, aber auch zwischen Aurachkarhütte und Aurachursprung.

                              Zitat von Jgaordhelagenornres Beitrag anzeigen
                              Grias di,
                              So, jetzt muss ich mir deinen Bericht genauer anschauen
                              Nimm' Dir Zeit :-)

                              pfirti, Marcus

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