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Alpstein & Trämpl über Föhrenbachgraben - zurück durch den Jörglgraben, Hintergebirge, 2.11.2014

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  • #16
    Eine beachtliche Runde hast du hier hingelegt. Das Gebiet taugt dir, das merkt man. Es gibt ja immer was Neues zu entdecken.
    Steigeisen für die glatten Baumstämme wären ideal, bin auch schon öfter mal weggerutscht und sowas kann bös ausgehen.

    Vielleicht bauen's die Hütte von der Jörglalm woanders wieder auf, wäre ja schad drum.
    Ich glaub, ich hab was zur Geschichte zur Jörglalm gefunden: Link
    Die soll schon vor 1900 aufgelassen worden sein.
    lg, Manfred (manfredsberge.blogspot.com)

    Meine Tourenberichte auf gipfeltreffen

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    • #17
      Ja das ist eine super Gegend - da war ich bereits 1977, als noch keine Rede von geplanter Staumauer oder National Park war!
      Super Bilder und Text
      LGr. Pablito

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      • #18
        Wunderschön! Bin dort auch gern unterwegs, leider ist dort ohne Radl alles ein bisschen weit!
        carpe diem!
        www.instagram.com/bildervondraussen/

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        • #19
          Danke für deinen neuen Bericht.
          Mir hat diese Runde auch sehr gefallen, bis auf den Jörgelgraben, der schon sehr abenteuerlich war. Damals habe ich mir Vorgenommen bei einer Wiederholung den auf der AMAP eingezeichneten Weg über den Kienrücken zu wählen. Danke für deine Information.
          Liebe Grüße RosaT,
          wenn möglich, immer unterwegs :)

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          • #20
            Zufällig bin ich beim stöbern auf diesen äußert interessanten Bericht gestoßen.

            In welchem Bereich war denn diese (nun teilweise) entfernte Markierung, die mal so überraschend da war eigentlich? Und wo in der Karte wäre der Annerlsteig gewesen? Ansonsten find ich gut, das so alte Wege noch begangen werden. Würd dort auch gern wandern, wenn man da ohne Rad in die Nähe kommen würde.

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            • #21
              Die entfernten Markierungen befanden sich an Bäumen im unteren Bererich des Föhrenbachgrabensteigs, dh. an den Bäumen gleich nachdem der große Bach gefurtet wurde. Der Einstieg ist also nicht mehr so leicht zu finden.

              Der Annerlsteig hingegen wurde meines Wissens nach wieder bewartet und begehbar gemacht. Der Steig selbst ist in der Karte vom BEV auch als Wanderweg ausgezeichnet: oek.jpg

              Aus dem Hintergebirge ist der Weg nicht so einfach ohne Rad zu erreichen - die zurückzulegenden Strecken sind einfach zu lange.
              Allerdings (wie schon beschrieben) hast du die Möglichkeit, einen Teil des Weges vom Bodinggraben aus zu begehen. Dafür benötigst du kein Rad, die Wege sind allerdings ebenfalls verfallen und sehr schwer zu finden.

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              • #22
                Zitat von Trinox Beitrag anzeigen
                (wie schon beschrieben)
                ach Mist - hab' ich noch nicht...
                Also folgendermaßen: vom Bodinggraben rauf zur neuen Schaubergalm, dort dann (wie beschrieben) hinunter in den Jörglgraben, die Bretterries rauf zum Kienrücken, den dann hoch zum Bossbrettkogel und weiter zum Alpstein. Von dort am Besten hinüber zum Trämpl und über die Ebenforstalm zurück in den Bodinggraben. Ergibt eine herrliche Runde mit doch einigen Höhenmetern. Den Steig sollte man halt nicht verlieren - in der OSM findet man ihn verzeichnet. Mit GPS-Gerät und etwas Geschick sollte die Runde trotzdem machbar sein.
                Viel Spaß!

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                • #23
                  1980 plante die VOEST, im Hintergebirge einen Kanonen- Testschiessplatz zu errichten. Von der Hochkogelhuette auf der anderen Seite des Großen Bachs haette hier herein geschossen werden sollen. Das Foehrenbachtal ist ein schönes, einsames und unberührtes Waldtal und zeigt viele kleine Katarakte und Wasserfälle, seltene Vegetation und urtuemlichen Baumbewuchs (Föhren)
                  In der VOEST Projektinformation war dagegen von einer "ungangbaren Schutthalde!" zu lesen. 1982 konnte das Projekt von der ARGE Hintergebirge verhindert werden.

                  Auszug vom Führer Oberösterreichische Voralpen
                  v. Heitzmann & Harrant 1986

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                  • #24
                    Update - weil ich wiedermal die Mühe auf mich genommen hab' die Runde zu beschreiten:

                    Der untere Teil des Föhrenbachgrabens ist im Großen und Ganzen gut zu begehen, auch wenn die Querungen nachwievor abschüssig sind - Baumleichen, die vor 10-15 Jahren den Weg blockiert hatten, sind weitgehend verfault bzw. wurden in den Rinnen vom Wasser weggespühlt.
                    Der oberen Teil des Föhrenbachgrabens verfällt leider zusehends. Der alte Steig ist tlw. nicht mehr sichtbar. Man muß schon sehr aufpassen um dem Weg und den kleinen Roten Punkten weiter zu folgen. Zudem liegen jetzt im obren Teil einige Baumriesen quer. Wenn man den Weg und das Gelände nicht kennt ist ein GPS jedenfalls sehr hilfreich.
                    Der steile Weg über den Boßbrettkogel hinauf zum Alpstein weist nun eine etwas ausgesetztere Stelle auf - hier ist ein Teil des Grats ausgebrochen. Weiter oben liegt auch eine Föhre quer, die allerdings schon überkletterbar gemacht wurde.
                    Im Abstieg von der neuen Schaumbergalm in den Jörglgraben müssen auch neu umgefallene Bäume überstiegen werden.
                    Von der Jörglalm ist nur noch ein Holzhaufen übrig; hier wurde offenbar Wert darauf gelegt, dass die alte Hütte nicht mehr zum biwakieren genutzt wird.
                    Der Aufstiegsweg über die Bretterries ist allgemein gut beinand, der letzte Anstieg hinauf zum Kienrücken verschwindet leider zusehends in der Botanik.
                    Das letzte Stück vom Kienrücken auf den Annerlsteg hinunter ist wie immer eine Qual: das Durcheinander von Baumstämmen, Brombeerstauden und hohem Farn stellt die letzte Schlüsselstelle dar bevor man am Annerlsteg (der unten noch immer als in Bewartung ausgewiesen wird) hinunter zur Forststraße zurückkehrt.

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