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Via Schindlbach / Tal der Dürren Grünau / Kühkar auf den Kasberg 1747m & Co, Oö. Voralpen, 15.06.2017

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  • Via Schindlbach / Tal der Dürren Grünau / Kühkar auf den Kasberg 1747m & Co, Oö. Voralpen, 15.06.2017



    Prolog

    Kasberg
    R 387 Von Schindlbach durch das Kühkar

    Unbez., 3 ½ - 4 Std., bis in den Frühsommer hinein lawinengefährlich, Jagdgebiet!
    Vom P beim Kinderland über die Dürre Grünau, bei einem Bildstock rechts (südl.) auf einer Forststraße, vorbei an einer Schottergrube, ins Tal der Dürren Grünau. Vom Straßenende leitet ein tw. schlecht ausgeprägter Jagdsteig steil ins Kühkar hinauf, wo man nahe der Woizeckhütte (Jh) auf R 390 trifft. Wie dort auf den Gipfel.


    >„Oberösterreichische Voralpen“
    Ein OEAV Führer durch die Berge südlich von Wels, Linz und Steyr
    Wolfgang Heitzmann, Otto Harant
    Herausgegeben von der Sektion Steyr des Österreichischen Alpenvereins
    Verlag Ennsthaler, Steyr, 3. Aufl. 1996 (1985)<

    Eine recht dürftige Führerbeschreibung, keine Steigeinzeichnung in den einschlägigen Kartenwerken, auch in den Luftbildern ist nicht viel auszumachen, außer, dass es ein recht spannendes Gelände sein dürfte und selbst das Internet weiß hier keinerlei Auskunft zugeben.

    Also alles Zutaten, für einen nicht sehr vielversprechenden Ruachler, den man lieber gleich sein lässt, … oder, man probiert es trotzdem …

    … und aller guten Dinge sind dann drei …


    Karte.jpg
    Tourverlauf
    Kompass-Karte Nr. 19 „Almtal - Totes Gebirge - Stodertal“, Lizenznr. 18-0408-ILVB“

    Blau: Tour vom 15.06.2017
    Rot: Erkundung im Ostteil des Talschlusses Dürre Grünau bzw. Kreuz = Endpunkt von Erkundung im Westteil - stattgefunden jeweils am 29.05.2016

    „Ding Eins“: 29.05.2016

    Hoffnungsfroh starte ich im Mai des vergangenen Jahres also von Schindlbach ins Tal der Dürren Grünau. Eine Explorationstour soll es werden, denn ich habe nur am Vormittag Zeit, und möchte wenigstens den Beginn des Jagdsteiges finden und den ersten Abschnitt etwas auschecken.
    Bis zum Talschluss ist alles klar, denn die Forststraße gibt den einzigen Weg vor. Vorher gelangt man noch an ein Holztor, das die Straße sperrt, - damals war der Riegel lediglich mit einem Ast gesichert, und wenig später zu einer Jagdhütte, rechts der Straße.

    Im letzten Winkel angelangt, war es dann bei mir eine Mischung aus Begeisterung über dieses, von wasserführenden Gräben, wild zerklüftete, bizarr-pittoreske Gelände und der Skepsis, dass das vielleicht eine knifflige bis unlösbarer Geschichte werden könnte …

    Man sehnt sich einen Steinmann, eine Steigspur, oder sonst was herbei, das einem bedeutet „Hallo, - hier geht´s lang!“, - aber nichts dergleichen. Durch die Luftbildrecherche war ich anfangs etwas fehlgeleitet. Auf ca. 1400m hatte ich im Bereich unterhalb der Schwalbenmauer so etwas wie einen Steig wahrgenommen (vermutlich aber Wildwechsel), und war davon ausgegangen, über die Rücken, zwischen den Gräben, des östlichen Talschlusses dorthin zu gelangen. So ruachelte ich dort also herum, ohne wirklich fündig zu werden, bis zwei narrische Gämsen im Schweinsgalopp, vielleicht gut fünf Meter an mir vorbei, den Hang hinunter jagten und ich gerade noch hinter einem Baum in Deckung gehen konnte. Der Vormittag schmolz dahin, und auf Grund dieser Geschichte und mangels Erfolgserlebnisses wollte ich eigentlich schon den Hut d´rauf hauen …
    Na gut, noch ein Versuch auf der anderen Seite, rechts (westlich) der Forststraße und hinunter zum Bach. Könnte vielleicht sogar ein Steig sein, arg verwachsen, erdig, glitschiges Totholz. Dann noch an geeigneter Stelle über den Bach, und jetzt …? Sieht auch nicht besser aus, - wie auf der anderen Seite!
    Etwas lustlos ruachle ich ein Stück den Grashang hinauf, - hoppla, jetzt stehe ich doch plötzlich auf einem Steig. Ein, zwei Kehren, - dann wieder nichts, aber immerhin der Motivation hat´s gut getan – also weiter aufwärts und heran an den, linker Hand, befindlichen Graben. Wieder Steigfragmente, und dann wechsle ich mehrmals die Seiten des Grabens, schlussendlich durch Gestrüpp, irgendwie riecht´s hier nach Hirsch (viele Spuren), zu einem Grashang und der oberhalb befindlichen Baumgruppe. Ab dieser beginnend ein deutlicher Steig und so komme ich auf ca. 1000m und zur „Time of return“. Vormittag und Explorationstour gerettet, - ich komme wieder!

    Fotos Tour 29.05.2016 (graue Umrandung):

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    Am Holzweg: Ruacheln im Ostteil des Talschlusses Dürre Grünau

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    Hier spielt die Musi - Westteil!
    Zwischen den beiden Gräben (links) ist auf halber Bildhöhe die Baumgruppe auf ca. 1000m zu erkennen, die es zu erreichen gilt. Von hier dann nach links schräg aufwärts ...

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    Weg des Wassers!

    „Ding Zwei“: 20.07.2016

    Wieder im Talschluss und rechts über den Bach erwartet mich z.T. hüfthohes Gras und anderes Gestrüpp. Als dann noch einige Zecken über mich „herfallen“, - der Entschluss: „Das brauch‘ ich heute nicht!“
    Spontaner Wechsel der Location und Genussruacheln auf den Kasberg, - ohnehin auch eine bis dato unbekannte Geschichte: http://www.gipfeltreffen.at/showthread.php?82311

    Über den Winter dann gelegentlich Gedanken an dieses Projekt, mit dem Plan, es 2017, Ende Mai/Anfang Juni, ein drittes Mal zu versuchen …
    Zuletzt geändert von MountainManiac; 19.06.2017, 22:01.
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  • #2
    AW: Via Schindlbach / Tal der Dürren Grünau / Kühkar auf den Kasberg 1747m &amp; Co, Oö. Voralpen, 15.06.2017

    „Ding Drei“: 15.06.2017

    Die Tour

    Schindlbach/Tal Dürre Grünau – Kühkar – Kasberg 1747m – Steyrer Hütte – Lahneralm/Jausenkogel 1514m – Nordostkamm Richtung Schwereck – Schwarzaubach – Schindlbach


    Fortsetzung von „Ding Eins“ bei ca. 1000m. Die rein textliche Beschreibung ist mit der Explorationstour, ab dem Bach, wo ich dann nicht mehr auf dem Holzweg war, gleichzusetzen. Bliebe noch erwähnenswert, dass ich es nicht geschafft habe, den exakt gleichen Weg bis zu meinen Fortsetzungspunkt zu gehen, oder zu finden. Was nur aufzeigen soll, wie unübersichtlich das dortige Gelände tatsächlich ist. Jedenfalls ergaben sich daraus wieder neue Perspektiven auf den Talschluss und ich stöberte noch einen kapitalen Hirsch, vermutlich bei einem Nickerchen, zu meiner Überraschung, und wohl weniger zu seiner Freunde auf, - selbiger trollte sich sogleich in den Wald.

    Ab 1000m, dort ist eine kleine Felsstufe zu überwinden, hat man mal bis ca. 1160m seine Ruhe vor der Wegsucherei. Der Steig ist hier so ausgeprägt wie an keiner Stelle zuvor und nachher, - vereinzelt gibt es Steinmänner. Im lichten Hochwald folgt dann eine längere Querung von grasigen Hängen mit kleinen Gräben.

    Bei 1160m betrete ich freies Terrain, - eine Art Geländeterrasse. Hier liegen dann so viele Steine herum, dass ein Ein- oder Zweistein-Steinmann nicht wirklich aus der Masse hervorsticht – aus ist´s mit dem Steig … Etwas oberhalb begrenzt ein Felsriegel die gesamte Terrasse, - ein kurzer Blick auf die Karte. Rechts sind die Höhenschichtlinien etwas weiter auseinander, probieren wir´s mal dort. Tatsächlich kommt dann aus meinem Blickwinkel heraus, der einzig mögliche Punkt in Sicht, wo der Riegel eine Schwachstelle hat. Eine recht steile, grasige, felsdurchsetzte Rampe – das müsste gehen!

    Tut es auch, und ich stehe auf der nächsten, noch weitläufigeren Terrasse. Gerade, als ich mich etwas orientieren will, „rauscht“ in einiger Entfernung ein Hirschrudel (mit mindestens 30 Tieren) an mir vorbei und sucht bei einer Baumgruppe Deckung. Einen Nachzügler kann ich gerade noch ablichten.

    Von meinem Standort gehe ich jetzt in südlicher Richtung, mit einem leichten Touch West, weiter. Die Terrasse wird wiederum von einer Felsstufe begrenzt, und laut Luftbild, scheint es in der eingeschlagenen Richtung am leichtesten möglich, hinauf ins eigentliche Kühkar zukommen. Mein Ziel ist vorerst eine Felsrinne, die zwar von unten her nicht sehr einladend aussieht. Rechts oberhalb ist aber eine kleine Halbhöhle zu erkennen, und zwischen dieser und der Rinne scheint ein kleines Grasband einen halbwegs leichten Einstieg in letztere zu versprechen. Tatsächlich kann ich dort in die Rinne hineinqueren und habe dann nur mehr wenige Höhenmeter aus dieser heraus zu bewältigen. Trotzdem ist hier, auf Grund der schollenartigen Felsstruktur, Vorsicht geboten, - z.T. liegen diese Platten nur lose aufeinander. Jetzt wartet noch ein gut strukturierter Schrofenhang und etwas Latschenruacheln, bis ich im Kühkar ankomme. Hier quere ich den Geröllhang leicht ansteigend Richtung Süden bis zu einem Begrenzungsrücken und dann wieder über eine Rinne und schließlich auf Steigspuren direkt nach Westen auf das Kasbergplateau, wo sogleich das Gipfelkreuz selbigen sichtbar wird – geschafft! In Kürze komme ich zum markierten Weg und zum höchsten Punkt. Nach ausgiebiger Rast und Panoramagenießen Abstieg im Bereich der Skiroute zur Steyrer Hütte (Einkehr).

    Von hier aus gehe ich über die Kirchdorfer Hütte hinüber zum Karrenweg, der auf die Lahneralm führt und statte dem Jausenkogel (ca. 300hm Gegensteigung) noch einen Besuch ab. Bei der Turmmauer schaue ich auch kurz vorbei und über den Nordostkamm geht es dann hinunter Richtung Schwereck. Am Kamm finde ich sogleich einen schönen Steig, der auf ca. 1260m in einen Karrenweg übergeht und schließlich in einer Forststraße mündet. Das Schwereck wird umrundet (könnte man u.U. noch mitnehmen) und über ein Straßengewirr gelange ich hinunter zum Schwarzaubach (markierter Weg Wasserböden) und retour zum Ausgangspunkt Schindlbach.

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    Turmmauer

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    Schwalbenmauer

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    Tor, jetzt mit Vorhangschloss. Kann nach rechts, zum Bach hin, leicht umgangen werden.

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    Jagdhütte

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    Bachquerung

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    Talschluss Dürre Grünau

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    Rechts hinunter zum Bach.

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    Bildmitte: Fortsetzung vom 29.05.2016

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    Nach dem Bach ein Grashang - erste Steigspuren ...

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    ... dann wieder entlang des Grabengeländes, - in einer etwas anderen Variante ...

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    Zuletzt geändert von MountainManiac; 19.06.2017, 15:50.
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    • #3
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      Mehr Steig darf man sich hier vorerst nicht erwarten ...

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      Südlichen Begrenzungsfelsen des Talschlusses.

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      Kurz unterhalb der Baumgruppe: ca. 950-1000m
      Erster Steinmann

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      Ab jetzt ein deutlicher, wenn auch schmaler Steig.

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      Querung von Grashängen mit kleinen Rinnen.

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      Zuletzt geändert von MountainManiac; 19.06.2017, 16:10.
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      • #4
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        Auf ca. 1160m bei der ersten Geländeterrasse - Steigende.
        Ich verwende den Begriff Terrasse eigentlich nur, um zu verdeutlichen, dass es hier relativ "flach" zum umgebenden Gelände ist - von eben kann man jedoch keinesfalls sprechen, wie man auf dem Bild unschwer erkennen kann ...

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        Blick nach Norden:
        Unten der Talschluss, im Hintergrund Geißstein und Falkenmauer, rechts die Turmmauer.

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        Von jetzt an auf frei gewähltem Weg - Prinzip "Gelände des geringsten Widerstandes".

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        Grasig, felsdurchsetzte Rampe zur nächsten Terrasse hinauf ...

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        ... und oben!

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        Nachzügler des Hirschrudels.

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        Gerade (Süden) hinauf weiter ...

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        Ich peile die Rinne links bzw. die etwas rechts oberhalb davon erkennbare Halbhöhle an.

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        Wäldchen, in dem das Hirschrudel Zuflucht gesucht hat.

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        Bei der Halbhöhle, oder Felsausbruch - wenn man so will ...
        Links das kleine Grasband in die Rinne hinein.
        Zuletzt geändert von MountainManiac; 19.06.2017, 16:25.
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        • #5
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          Gesteinsschichtung

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          Grasband zur Rinne

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          Querung in die Rinne

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          Rückblick

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          Es verbleiben nur mehr wenige Meter aus der Rinne.

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          Gut strukturierter Schrofenhang.

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          Höhenschichtmodell

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          Am oberen Ende des Schrofenhangs nach links ...

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          ... und durch Latschen ins Kühkar.

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          Jetzt wo es geschafft ist, wie zum Hohn wieder ein Steinmann: "Wo bleibst' denn, war leicht was unklar?!"
          Zumindest die Bestätigung, dass ich mit meiner Wegwahl so falsch nicht gelegen bin!

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          Gegenüber die Hochfläche der Lahneralm mit Turmmauer und Jausenkogel.
          Zuletzt geändert von MountainManiac; 19.06.2017, 16:40.
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          • #6
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            Teilweise Geröllquerung Richtung Süden zum ersichtlichen Begrenzungsrücken.

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            Schwalbenmauer

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            Da geht´s geradewegs hinauf ...

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            Durch eine Rinne ...

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            Blick Richtung Falkenmauer / Kremsmauer, Lahneralm, Schwalbenmauer

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            Woizeckhütte, nördlich der Einsattelung zwischen Kasberg und Schwalbenmauer.

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            Über Steigspuren ...

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            ... hinauf auf´s Kasberg-Plateau.

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            Graskopf

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            Hier bereits am Kasberg-Gipfel, - Blick Richtung Spitzplaneck im Vordergrund.
            Zuletzt geändert von MountainManiac; 19.06.2017, 16:50.
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            • #7
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              Kasberg - 1747m.

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              Totes Gebirge Nord

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              Traunstein

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              Abstieg zur Steyrer Hütte im Bereich der Skiroute Richtung Halterhütte.

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              Großer Priel

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              Blumenpracht

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              Felsstrukturen

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              Einkehr bei der Steyrer Hütte, eigentlich auf ca. 1360m.

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              Jagdhütte am Weg zur Kirchdorfer Hütte.

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              Nach der Kirchdorfer Hütte.

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              Karrenweg zur Lahneralm.
              Zuletzt geändert von MountainManiac; 19.06.2017, 16:58.
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              • #8
                AW: Via Schindlbach / Tal der Dürren Grünau / Kühkar auf den Kasberg 1747m &amp; Co, Oö. Voralpen, 15.06.2017

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                Verfallene Hütten auf der Lahneralm.

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                Falkenmauer / Kremsmauer

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                Jausenkogel 1514m

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                Turmmauer

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                Geißstein mit dem steilen Geröllfeldanstieg: http://www.gipfeltreffen.at/showthread.php?84563

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                Abstieg von der Lahneralm über den Nordostkamm Richtung Schwereck.

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                Karrenweg zur Forststraße.

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                Schwereck - Gupf im Vordergrund.

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                Über ein Forststraßengewirr zurück nach Schindlbach.

                Epilog

                Manchmal zahlt sich Hartnäckigkeit eben doch aus, und umso schöner ist es, wenn dann so ein Ruachler aufgeht!

                Abschließend nochmal zur Tourcharakteristik (Talschluss Dürre Grünau/Kühkar) zurück:


                Zum Teil sehr schwierige Orientierung, ob des sehr unübersichtlichen Geländes. Der Jagdsteig ist im unteren Teil (Talschluss Dürre Grünau bis ca. 950m) nur fragmentarisch vorhanden. Der einzig durchgängige Abschnitt, auf meiner Route, liegt zwischen ca. 950-1160m. Ob ab 1160m ein weiterführender Steig vorhanden ist, den ich halt nur nicht wiedergefunden habe, kann ich nicht sagen. Ich bin ab dieser Höhenlage nur mehr nach Karte und auf Grund vorangehender Luftbildrecherche meinen eigenen Weg, nach dem Prinzip „Gelände des geringsten Widerstandes“ gegangen. Schlüsselstellen sind die jeweiligen Übergänge auf die beschriebenen Geländeterrassen (Schwierigkeit zw. 1 und 2). Bei Unkenntnis des Wegverlaufes, als Abstieg bzw. allgemein bei Schneelage eine absolute „No go area“!

                Der Rest der Tour, d.h. ab Kasberg und über Jausenkogel retour, ist grundsätzlich technisch relativ einfach, da ausschließlich Gehgelände. Jedoch sollte ab Lahneralm/Jausenkogel ein gewisses Maß an Orientierungsfähigkeit im Gelände vorausgesetzt werden.

                LG
                Reinhard
                Zuletzt geändert von MountainManiac; 19.06.2017, 17:08.
                ALPINJUNKIE ON TOUR
                Wenn du dich auf den Weg machst, öffnet der Horizont seine Grenzen.


                Hohe Mauer/Windhagkogel - 20.10.18
                Arikogel - 21.10.17 & 08.10.2018

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                • #9
                  AW: Via Schindlbach / Tal der Dürren Grünau / Kühkar auf den Kasberg 1747m &amp; Co, Oö. Voralpen, 15.06.2017


                  Phantastisches Steilgras, wundervoller Würfelbruch,sogar teilweise abwärts geschichtet. Du bist ein wahrer Feinschmecker...

                  but i see direct lines

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                  • #10
                    AW: Via Schindlbach / Tal der Dürren Grünau / Kühkar auf den Kasberg 1747m &amp; Co, Oö. Voralpen, 15.06.2017

                    Servus Reinhard,

                    wundervoller, abenteuerlicher Ruachl-Bericht! Dank der vorzüglichen Beschreibung geht man förmlich mit.
                    Und super, dass es beim dritten Mal geklappt hat, es ist immer sehr erfüllend, ein Projekt zum Abschluss zu bringen.
                    Klasse Aufnahmen!

                    LG, Günter
                    http://brothersberge.blogspot.co.at

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                    • #11
                      AW: Via Schindlbach / Tal der Dürren Grünau / Kühkar auf den Kasberg 1747m &amp; Co, Oö. Voralpen, 15.06.2017

                      Ein fulminanter Bericht von einer phantastischen Tour.
                      Ich kann das sehr gut nachempfinden. Lange geplant, erkundet und Erfolg gehabt.
                      Ich bin auch mal vor ein paar Jahren über die Wasserböden aufs Schwereck zum Jausenkogel und von dort auf die Schwalbenmauer. Da traf ich einen Wanderkollegen, der deinen Aufstiegsweg runter nach Schindlbach wollte. Ob er es so geschafft hat, weiß ich aber nicht.
                      lg, Manfred (manfredsberge.blogspot.com)

                      Meine Tourenberichte auf gipfeltreffen

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                      • #12
                        AW: Via Schindlbach / Tal der Dürren Grünau / Kühkar auf den Kasberg 1747m &amp; Co, Oö. Voralpen, 15.06.2017

                        @ all !!!

                        Zitat von Fleisch Beitrag anzeigen

                        Du bist ein wahrer Feinschmecker...
                        ... immer nur Hausmannskost wär' ja fad!

                        Zitat von brothers Beitrag anzeigen
                        Und super, dass es beim dritten Mal geklappt hat, es ist immer sehr erfüllend, ein Projekt zum Abschluss zu bringen.
                        ... und umgekehrt wurmen offene G'schichten , wo es mit dem Lösungsansatz noch nicht so recht klappen will, - aber das ist eben auch das spannende an der Sache!

                        Zitat von Manfred9 Beitrag anzeigen
                        Ein fulminanter Bericht von einer phantastischen Tour.
                        Ich kann das sehr gut nachempfinden. Lange geplant, erkundet und Erfolg gehabt.
                        ... nach der Rinne, und nur mehr den Schrofenhang ins Kühkar vor mir, hatte ich schon einen innerlichen Grinser bis zu den Ohren und das Gefühl der "G'mahdn Wiesn!" Aber letztere trifft schlussendlich nur dann zu, wenn man auch wieder gut nach Hause kommt, egal wie leicht, oder schwierig die Tour (noch) ist ...

                        LG
                        Reinhard
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                        • #13
                          AW: Via Schindlbach / Tal der Dürren Grünau / Kühkar auf den Kasberg 1747m &amp; Co, Oö. Voralpen, 15.06.2017

                          Die Bilder zeigen schönes Gelände, schade, dass der Steig fast nimmer zu sehen ist. Gefällt mir aber, das Du ihn gesucht hast und sogar bis nach oben geschafft hast!

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                          • #14
                            AW: Via Schindlbach / Tal der Dürren Grünau / Kühkar auf den Kasberg 1747m &amp; Co, Oö. Voralpen, 15.06.2017

                            Zitat von bluehouse3843 Beitrag anzeigen
                            Die Bilder zeigen schönes Gelände, schade, dass der Steig fast nimmer zu sehen ist. Gefällt mir aber, das Du ihn gesucht hast und sogar bis nach oben geschafft hast!
                            ... finde ich auch immer schade, wenn alte Steige langsam verschwinden und dem Vergessen anheim fallen ...

                            Danke für Deinen Kommentar!

                            LG
                            Reinhard
                            ALPINJUNKIE ON TOUR
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                            • #15
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                              So interessant können unterschiedliche Aufstiege auf den selben Berg sein.
                              Habe auch unlängst zweimal in kurzer Zeit den selben Gipfel auf unterschiedlichen Wild-Aufstiegen erklommen.

                              Tolle Sache Reinhard!


                              L.G. Manfred

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