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Feistringsteine über Ostgrat (I-II), Hochschwab, 8.8.2020

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  • #16
    Vielen Dank für eure netten Kommentare!

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    • #17
      Zitat von csf125 Beitrag anzeigen
      ... aber diese Runde könnte mir auch einmal gefallen, wenn ich wieder hatschen kann
      Was ist passiert?



      Zitat von BERGMAXI Beitrag anzeigen
      Der Anstieg über den Ostgrat sieht verlockend schön aus, allerdings überzeugt mich die nähere Schilderung etwas weniger.
      Ohne den (juckenden) Zehen wäre sich die Edelspitzen Überschreitung noch gut ausgegangen.
      Was schreckt dich bei der näheren Schilderung ab?
      Und nein, die Edelspitzen wären sich rein konditionell nicht ausgegangen, mit oder ohne Zechen (der übrigens nicht gejuckt, sondern höllisch weh getan hat).



      Zitat von musitoni Beitrag anzeigen
      Bei den neuen Sicherungen bin ich etwas skeptisch: Für den kurzen Klettersteig am Kleinen Feistringstein würde ich kein KS-Set mitschleppen wollen, die Kette am Schrägabstieg ist jedoch sehr sinnvoll.
      Ja, das hab ich mir auch gedacht. Aber den Mini-Klettersteig am Kleinen Feistringstein muss man ja nicht gehen. Andererseits könnte man das KS-Set beim Abstieg vom Großen Feistringstein ja auch brauchen; nicht zwingend, aber wenn man es schon mit hat...



      Zitat von Andreas W Beitrag anzeigen
      Am Beginn des Verbindungsgrates kann man auch ziemlich direkt am Grat bleiben, die Sache wird dann schwieriger und ich glaube auch schöner. Wir seilten allerdings zweimal kurz ab, das war aber von massiven Gratzacken aus problemlos möglich. Dazu muss man halt ein Seil mitschleppen.
      Ich hatte für den Notfall ein leichtes 30m-Seil mit, hab es aber nicht verwendet. Wenn man abseilt, muss man halt ein paar Köpflschlingen opfern. Zahlt sich meiner Meinung nach allerdings nicht aus...

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      • #18
        Zitat von maxrax Beitrag anzeigen
        Was ist passiert? ...
        Ziemlich blöde G'schicht:
        Abstieg unter der Harriman-JH durch die Rotmäuer, rechter Fuß auf Splitt weggerutscht, linke Hand zum Glück seeeehr fest am Drahtseil, aber linker Schuh auch sehr guter Halt ... verdreht, geknickt und sonst noch alles Mögliche;
        Exaktes Ergebnis nach anschließendem Abstieg bis zum Brunnjäger:
        Fract.mall.lat.sin. (Weber A)
        Einigermaßen schmerzhaft, jetzt schon wesentlich besser, aber zumindest ein Monat Tourenpause.
        Nicht lustig, aber könnte schlimmer sein: rechts ist's immerhin ein paar Dutzend Meter hinuntergegangen

        Nicht zur Nachahmung empfohlen,
        liebe Grüße
        Norbert
        Meine Touren in Europa
        ... in Italien
        Meine Touren in Südamerika
        Blumen und anderes

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        • #19
          Zitat von maxrax Beitrag anzeigen
          Was schreckt dich bei der näheren Schilderung ab?

          Und nein, die Edelspitzen wären sich rein konditionell nicht ausgegangen, mit oder ohne Zechen (der übrigens nicht gejuckt, sondern höllisch weh getan hat).

          Es sind Kleinigkeiten vom Aufstieg die ich sehr spannend finde. In den AVF steht eigentlich nichts von komplizierter Wegfindung am Ostgrat drinnen. Die nun vorhandenen fixen Sicherungen sind ein Indiz für heikles Gelände.
          Leider ist mir der „juckende Zechen“ ausgerutscht, war sicher etwas falsch formuliert. Da bin ich von mir ausgegangen.

          00.jpg


          Ich kenne auch diese Tour aus früheren Zeiten ca. 1980, die Verlängerung bis zum Hochschwab über Edelspitzen - Karlmauer - Trawiessattel - Südwand (Czeka) ergibt eine ziemlich ausgedehnte Bergfahrt. Da braucht man aber normalerweise einen Tag zusätzlich.

          Viele Teilabschnitte bin ich diesen Sommer schon gewandert oder gekraxelt aber für "All in One" reicht es nicht mehr.

          lg.

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          • #20
            Zitat von csf125 Beitrag anzeigen
            Ziemlich blöde G'schicht:
            Auweh, das klingt nicht gut. So schnell kann's gehen... Aber immerhin noch Glück gehabt. Man darf ja gar nicht daran denken was alles passieren könnte...

            Gute Besserung!

            LG
            Hermann

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            • #21
              Da habe ich ein ziemlich aktuelles Panorama deinem Aktionsgebiet gefunden.

              01.jpg
              lg. Sigi

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              • #22
                Zitat von BERGMAXI Beitrag anzeigen
                Es sind Kleinigkeiten vom Aufstieg die ich sehr spannend finde. In den AVF steht eigentlich nichts von komplizierter Wegfindung am Ostgrat drinnen. Die nun vorhandenen fixen Sicherungen sind ein Indiz für heikles Gelände.
                Wirklich kompliziert ist die Wegfindung ja eh nicht, an ein paar Stellen muss man halt ein bissl schauen. Und wenn man falsch ist, merkt man es ohnehin gleich.
                Ich bin z.B. am ersten großen Gratturm zuerst ganz hinauf gegangen, dann hab ich gemerkt dass es oben nicht weitergeht; der Abstieg rechts runter auf den Schotter und Wiederaufstieg in die Scharte war dann völlig logisch. Ich hab nur die Steinmandln übersehen.

                Beim Gratabschnitt mit dem Abstieg in der linken Flanke, wo jetzt die Kette hängt, war ich einfach zu blöd zum Schauen. Ich hätte nur noch ein Stück weiter gehen müssen. Was ich mir dabei gedacht habe, irgendwo "wild" abzusteigen, weiß ich auch nicht mehr.

                Und seit die eine Stelle versichert ist, gibt's sonst eigentlich eh keine wirklich heiklen Abschnitte mehr. Etwas anspruchsvoller als z.B. der Rauhe Kamm am Ötscher ist das Ganze natürlich schon...


                Übrigens: Schöner Fuß!

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                • #23
                  Das ist eine schöne "Kraxeltour", würde mir sicher auch gefallen.
                  Bist ja trotzdem ganz schön weit gekommen mit deinem Fuß.
                  lg, Manfred (manfredsberge.blogspot.com)

                  Meine Tourenberichte auf gipfeltreffen

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                  • #24
                    Sehr schön! Bin ich gestern Nachmittag auch gegangen. Und zwar folgende Runde: Seewiesen - alter Almsteig Richtung Hackenalm bis zu dem Punkt, wo der Steig in eine Forststraße mündet, hier rechts auf einen weiteren Steig, der an einer Wildfütterung vorbei zu einem Forstweg führt, hier wieder rechts und eben durch den Kaiserwald, bis man auf den Forstweg stößt, der aus der Seeau heraufführt. Weiter: Kleiner Feistringstein - Großer Feistringstein - Zlackensattel - Hackentörl - Hackenalm - Seewiesen. Eine sehr lohnende Tour.

                    LG,

                    P.B.

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