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Eisenerzer Reichenstein, vom Winde verweht, 31.12.15 – 2.1.2016

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  • Eisenerzer Reichenstein, vom Winde verweht, 31.12.15 – 2.1.2016



    Die Schitourenbedingungen lassen noch warten, also zum Jahreswechsel nochmals in die Bergschuhe geschlüpft. Wochenlang war perfektes Bergwetter, da hab ich ohnehin schon befürchtet: Ewig kann es so nicht weitergehen, sobald wir Zeit für was Mehrtägiges haben, wird’s damit vorbei sein. Und genau so ists auch gekommen.
    Der Wetterbericht hat es uns eh schon angekündigt, aber ich war da einfach zu unflexibel, von der vorgefassten Tour abzurücken, dem Eisenerzer Kammweg zwischen Eisenerzer und Admonter Reichenstein.
    In Anbetracht der Wettervorhersage war das sicher eine dumme Idee, die schönen Bedingungen zur selben Zeit an anderem Ort schau ich mir halt jetzt von den Forumskollegen an, die etwas schlauer sind als ich.

    Es war mit dem Wetter auch voriges Jahr zur selben Zeit so: Auf unserer 3-tägigen Veitschüberquerung hatten wir auch besch..eidenes Wetter, zweistellige Minustemperaturen, ein ordentliches Lüftchen und praktisch keine Sicht auf der Hochfläche.
    Aber damals haben wir’s durchziehen können, und uns hat‘s Spaß gemacht.
    Diesmal eben nicht, wir haben gleich zu Beginn abgebrochen, haben oben überhaupt nichts gesehen.

    ABER: Uns hats auch diesmal Spaß gemacht, im Sauwetter die Wohlfühlzone ein wenig zu verlassen. Das brauchen wir nicht regelmäßig, aber hin und wieder passt uns das ganz gut.

    Diesmal wieder eine Tour mit Öffi-Anreise, es gibt ja Kollegen hier, die einen dazu inspirieren.
    Mein Lastentransportvehikel vor meiner Radlgarage am Bahnhof Puntigam, die ich für meine Fahrt zur Arbeit ganzjährig benutze:


    Der Präbichlerhof ist am Nachmittag bei der tiefstehenden Wintersonne natürlich im Schatten:


    Sonne gibt’s nur gegenüber am Polster, dafür überhaupt keinen Schnee:


    Es dauert, bis auch wir an die Sonne kommen, erst am Rösselhals, wo der Kamm erreicht wird, wird es auch für uns so weit sein.
    Wenn man am gut begangenen Weg bleiben will, erleichtern auch hier die Steigeisen schon sehr das Gehen:


    Der klassische Blick auf den Erzberg, der auch schon wieder im Schatten ist:


    Jetzt habe wir ein Stück des Weges Sonne, bald kommen wir aber wieder in die Schattseite des Berges. Dort schauts auch gleich etwas winterlicher aus. Genau in Bildmitte ist die „Stiege“:


    Da brauchts auch noch ein wenig Schnee, bis der Spirit wieder da runterfahren kann:


    Die großen Rucksäcke und die vielen konsumierten Weihnachtskekse drücken auf unser Gehtempo, wo erreichen wir die Hütte erst nach Sonnenuntergang:


    Wir quartieren uns im kleinen Winterraum der Reichensteinhütte ein, den wir glücklicherweise für uns alleine haben. Zu Silvester könnte es da sicher auch anders sein, wer weiß, was den Leuten alles einfällt, als Party-Location.
    Es gibt da sogar einen Elektroherd, wir ziehen aber den Gaskocher vor.
    In der Ecke lehnen ein paar Sonnenschirme, da wissen wir noch nicht, dass wir die morgen nicht brauchen werden.
    Den platzsparenden Falttrichter gibt’s übrigens im gut sortierten Fachhandel:


    Draußen heult der Sturm, da freunden wir uns schon mit dem Plan B an, wenn die Bedingungen zu ungemütlich für eine Überschreitung sein sollten.
    Zuletzt geändert von GrazerHans; 03.01.2016, 16:32.
    Nach uns die Sintflut.

  • #2
    AW: Eisenerzer Reichenstein, vom Winde verweht, 31.12.15 – 2.1.2016

    Am nächsten Morgen ists um nichts besser als in der Nacht: White-Out, ein starker Sturm mit einigen Schneekristallen versetzt, die man im Gesicht gut spürt. Wir lassen uns fürs Frühstück Zeit und gehen dann eine kleine Erkundungstour auf den Gipfel und wir machen den ersten Gipfelbucheintrag für 2016:


    Wir erkunden noch ein kurzes Stück des Weges von der Hütte in die Richtung des Kammweges und entschließen uns, nochmals in die Schlafsäcke zu kriechen und später über die Krumpalm abzusteigen. Eine oder zwei Stunden im Sturm wären ja auszuhalten, aber bis zum Kragelschinken rüber ist es uns zu extrem. Das noch größere Problem ist aber die Orientierung: Den Wegverlauf sieht man nur stückweise und bei schlechter Sicht ist der an sich logische Kammverlauf plötzlich nicht mehr so klar.

    Über die Hochfläche ist uns die Stangenmarkierung eine große Hilfe, die nächste Stange sehen wir meist erst, wenn wir über die letzte Stange ein Stück weitergegangen sind.

    Hier sind wir noch am Kammweg vor dem Reichhals, da ists schon eine richtige Wintertour, passend für 1.1. 2016:


    Die Querung der Schotterriesen zum Krumphals, Schnee gibt’s hier nicht viel, aber es macht optisch gleich eine winterliche Stimmung:


    Wir könnten natürlich sofort ins Tal absteigen, aber die Rucksäcke sind voll mit Campingzeugs, das wir bisher umsonst herumgeschleppt haben. Wir haben ja auch Gas und Verpflegung für 3 Nächtigungen mit und deshalb entschließen wir uns, noch eine Nacht heroben zu bleiben. Unser Zelt kurz unterm Krumpenhals, schon ein wenig angeschneit:


    In der Nacht wird’s plötzlich windstill und sternenklar, die Stimmung wechselt von ungemütlich auf romantisch:


    Am nächsten Tag haben wir aber wieder Nebelsuppe, das bestätigt immerhin unsere Entscheidung abzusteigen. Der Weg ist nur stückweise erkennbar und beschert uns noch einen Ausflug in etwas ungutes Gelände, wo dann auch der Pickel nochmals zum Einsatz kommt:




    Unten ist dann der Winter wieder vorbei und wir trotten praktisch in Gurus Wohnzimmer nach Trofaiach, wo wir zu Mittag ankommen und noch Zeit fürs Mittagessen im Chinarestaurant haben, bis der nächste Bus nach Leoben fährt.


    Ich hab ja zunächst nicht vorgehabt, einen Bericht über unsere etwas missglückte Neujahrstour zu verfassen. Aber eigentlich hats uns doch so gut gefallen, dass ichs mir über diesen Weg archivieren will, was wir zum Jahreswechsel 2015/16 gemacht haben.
    Und vielleicht hat der eine oder andere etwas zu lachen über meine unrealistisch optimistische Tourenplanung. Dann hat der Bericht sogar noch einen Nutzen.

    Ich wünsche jedenfalls allen Lesern ein schönes Neues Jahr, möge euch nie etwas Schlimmeres passieren als so eine abgebrochene Tour, wie wir sie soeben geliefert haben!

    LG Hans
    Zuletzt geändert von GrazerHans; 03.01.2016, 15:47.
    Nach uns die Sintflut.

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    • #3
      AW: Eisenerzer Reichenstein, vom Winde verweht, 31.12.15 – 2.1.2016

      Servus Hans,

      als missglückt, würde ich das nicht bezeichnen, ganz im Gegenteil, ich gratuliere. Ein gescheiter Plan B und die richtige Entscheidung zur richtigen Zeit, das spricht für euch. Danke für den informativen Bericht. Meine Ausrüstung ist noch nicht so gut, aber ich fang einmal mit dem Falttrichter an, sie zu erweitern.

      LG und ein gutes 2016,
      Johannes
      Auf, und da Gams noch! Holladaroh !!!

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      • #4
        AW: Eisenerzer Reichenstein, vom Winde verweht, 31.12.15 – 2.1.2016

        Genialer Bericht von einer Gegend, in der ich mich auch recht oft "herumtreibe"!
        Mir gefallen eure Touren immer und vor allem an die Frau Gemahlin, die bei solchen Aktionen immer "mitzieht"!
        Ein Plan B ist immer gut und hat sich bei dem Wetter bestens bewährt; schön dass ihr sicher und wohlbehalten in "Gurus Wohnzimmer" gekommen seid!
        Auf ein erfolgreiches Bergjahr 2016
        mfbg
        MR

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        • #5
          AW: Eisenerzer Reichenstein, vom Winde verweht, 31.12.15 – 2.1.2016

          Zitat von mountainrescue Beitrag anzeigen
          Mir gefallen eure Touren immer und vor allem an die Frau Gemahlin, die bei solchen Aktionen immer "mitzieht"!
          Die Gemahlin zieht nicht nur mit. Die ist sehr dankbar über den Partner, der ihr Haus und Küche auf den Berg schleppt, sie in der Nacht wärmt und damit erst solche Ausflüge ermöglicht
          Der Fleißige hat immer Zeit

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          • #6
            Eisenerzer Reichenstein, vom Winde verweht, 31.12.15 – 2.1.2016

            Zitat von nelle Beitrag anzeigen
            Die Gemahlin zieht nicht nur mit. Die ist sehr dankbar über den Partner, der ihr Haus und Küche auf den Berg schleppt, sie in der Nacht wärmt und damit erst solche Ausflüge ermöglicht
            Tja, so sind liebende Männer eben!

            Gesendet von meinem GT-N7100 mit Tapatalk
            mfbg
            MR

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            • #7
              AW: Eisenerzer Reichenstein, vom Winde verweht, 31.12.15 – 2.1.2016

              Gratuliere! Auch mir gefallen Eure Touren immer!
              Aktuelle Lieblingssprüche:
              - Meister wird, wer trotz der Schule Bücher liest.
              - Vor Bäumen ich den Wald nicht seh, wenn ich auf meiner Leitung steh.

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              • #8
                AW: Eisenerzer Reichenstein, vom Winde verweht, 31.12.15 – 2.1.2016

                Also, dieser Tour lässt sich doch viel Positives abgewinnen:

                - Top-Wetter beim Aufstieg

                - den Winterraum zum Jahreswechsel ganz für Euch alleine

                - ultracoole Tools, ich sag nur Falttrichter, sogar in Bioqualität

                - ein stolzer Neujahrsgipfel

                - echtes Winterfeeling am zweiten und dritten Tag

                - Schönwetterfenster während der Zeltnacht usw.

                Und darauf zu hoffen, dass das Wetter vielleicht doch besser wird als angesagt, das wird man ja noch dürfen.

                Alles Gute im Jahr 2016!

                Peter

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                • #9
                  AW: Eisenerzer Reichenstein, vom Winde verweht, 31.12.15 – 2.1.2016

                  Top Unternehmung, wenn auch das Wetter nicht so mitgespielt hat.
                  Welches Zelt verwendet ihr für solche Touren?

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                  • #10
                    AW: Eisenerzer Reichenstein, vom Winde verweht, 31.12.15 – 2.1.2016

                    Danke an alle für die netten Worte!
                    Ihr habt mich bestätigt, dass es für uns wenig Grund gibt, wegen der unglücklichen Tourplanung zu hadern. Uns hats eh taugt und ein andermal scheint auch für uns wieder die Sonne. Nur Sonne ist eh langweilig.

                    (Blick von der Hirschegger Alm Richtung Karawanken am 27.12.2015)

                    Zitat von regger Beitrag anzeigen
                    Welches Zelt verwendet ihr für solche Touren?
                    Lange Zeit sind wir mit dem Vaude Hogan UL gegangen, das hat nur 1.7kg und wir habens auch bei sehr unterschiedlichen Verhältnissen im Einsatz gehabt.
                    Seit einigen Jahren verwenden wir bei fix geplanten Zeltnächtigungen im Gebirge das Vaude Power Odyssee. Das gibt’s beispielsweise bei Fliegfix um unter 400 Euro. Wir habens damals direkt bei der Fliegfix-Messe als Ausstellungsstück um nur 270 Euro bekommen und sind nach mehr als 50 Zeltnächten noch immer sehr zufrieden damit. Andere Zelte mögen besser sein aber da gibt man für die bekannten Zeltmarken schon deutlich mehr Geld aus.
                    Ist halt mit 2.7kg schon deutlich schwerer als das Hogan, aber es hat schon wesentliche Vorteile: Es ist mit dem außenliegenden, dreifach gekreuzten Gestänge auch bei Starkwind oder im Regen sehr einfach aufzustellen: Das Zelt (Innen- und Außenzelt sind ineinander eingehängt) wird einfach mit Heringen flach am Boden fixiert (man kann auch die Rucksäcke drauflegen), dann stellt man die Bögen auf, ohne sie irgendwo durchfädeln zu müssen und hängt das Zelt von unten her ein.
                    Es ist auch wirklich sehr windstabil weil die Abspannleinen die Zugkräfte direkt aufs Gestänge einleiten. Es ist zudem etwas geräumiger als das Hogan.
                    Das Problem, das wir mit beiden Zelten haben, ist die Feuchtigkeit im Inneren, die sich als Rauhreif auf die Zeltinnenwand niederschlägt und es immer wieder mal im Zelt schneien lässt, wenn man an die Wand anstößt. Keine Ahnung, ob das bei anderen Zelten besser ist.

                    LG Hans
                    Zuletzt geändert von GrazerHans; 04.01.2016, 18:58.
                    Nach uns die Sintflut.

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                    • #11
                      AW: Eisenerzer Reichenstein, vom Winde verweht, 31.12.15 – 2.1.2016

                      für den falttrichter

                      und natürlich vielen Dank für den schönen bericht!

                      Zitat von nelle Beitrag anzeigen
                      Die Gemahlin zieht nicht nur mit. Die ist sehr dankbar über den Partner, der ihr Haus und Küche auf den Berg schleppt, sie in der Nacht wärmt und damit erst solche Ausflüge ermöglicht
                      ui, ja, das kenn ich - mir gehts auch so gut wie dir
                      NixTun gibt's ned!

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                      • #12
                        AW: Eisenerzer Reichenstein, vom Winde verweht, 31.12.15 – 2.1.2016

                        Zitat von GrazerHans Beitrag anzeigen
                        Lange Zeit sind wir mit dem Vaude Hogan UL gegangen, das hat nur 1.7kg und wir habens auch bei sehr unterschiedlichen Verhältnissen im Einsatz gehabt.
                        Seit einigen Jahren verwenden wir bei fix geplanten Zeltnächtigungen im Gebirge das Vaude Power Odyssee. Das gibt’s beispielsweise bei Fliegfix um unter 400 Euro. Wir habens damals direkt bei der Fliegfix-Messe als Ausstellungsstück um nur 270 Euro bekommen und sind nach mehr als 50 Zeltnächten noch immer sehr zufrieden damit. Andere Zelte mögen besser sein aber da gibt man für die bekannten Zeltmarken schon deutlich mehr Geld aus.
                        Ist halt mit 2.7kg schon deutlich schwerer als das Hogan, aber es hat schon wesentliche Vorteile: Es ist mit dem außenliegenden, dreifach gekreuzten Gestänge auch bei Starkwind oder im Regen sehr einfach aufzustellen: Das Zelt (Innen- und Außenzelt sind ineinander eingehängt) wird einfach mit Heringen flach am Boden fixiert (man kann auch die Rucksäcke drauflegen), dann stellt man die Bögen auf, ohne sie irgendwo durchfädeln zu müssen und hängt das Zelt von unten her ein.
                        Es ist auch wirklich sehr windstabil weil die Abspannleinen die Zugkräfte direkt aufs Gestänge einleiten. Es ist zudem etwas geräumiger als das Hogan.
                        Das Problem, das wir mit beiden Zelten haben, ist die Feuchtigkeit im Inneren, die sich als Rauhreif auf die Zeltinnenwand niederschlägt und es immer wieder mal im Zelt schneien lässt, wenn man an die Wand anstößt. Keine Ahnung, ob das bei anderen Zelten besser ist.

                        LG Hans
                        Danke für die Auskunft. Hab mich nun für das Exped Orion II Extreme entschieden. Zwar erst Ende März wieder verfügbar, aber bei dem Preis musste ich zuschlagen.
                        http://www.doorout.com/Exped-Orion-I...utm_medium=cpo
                        Sorry, für das etwas Off-Topic Geschreibe.

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                        • #13
                          AW: Eisenerzer Reichenstein, vom Winde verweht, 31.12.15 – 2.1.2016

                          Zitat von regger Beitrag anzeigen
                          Sorry, für das etwas Off-Topic Geschreibe.
                          Nein, passt schon:
                          Ich finds überhaupt nicht Off-Topic, wenn Fragen zur Ausrüstung gestellt werden, die bei der Tour verwendet wird.
                          Und wenns Off-Topic wäre: Diejenigen, die nette Worte zum Tourbericht finden, dürfen sowieso alles.

                          Wünsche dir jedenfalls schöne Erlebnisse mit deinem neuen Zelt, vielleicht gibts ja sogar mal einen Erfahrungsbericht.

                          LG Hans
                          Nach uns die Sintflut.

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                          • #14
                            AW: Eisenerzer Reichenstein, vom Winde verweht, 31.12.15 – 2.1.2016

                            Wow! Großartige Tour und das im Winter bei diesen Bedingungen
                            Eine richtige Steilvorlage... Ich träume immer von solchen Unternehmungen, aber uns fehlt einfach der Mut so etwas durchzuziehen... Einen ganz lieben Dank für den gut gemachten Bericht und dass ihr immer wieder eure Abenteuer hier im Forum mit uns teilt! Liebe Grüße und ein gutes neues Jahr! Richard

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                            • #15
                              Ebenfalls Wow, das wäre eine geniale Sache geworden, die Traverse im Winter.

                              Aber eure 2 "Plan B Tage" sind eine toller Ersatz. Gratulation und danke für den Bericht.



                              LG, Günter
                              Meine Touren in Europa

                              Nicht was wir erleben, sondern wie wir es empfinden, macht unser Schicksal aus.
                              (Marie von Ebner-Eschenbach)

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