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Zwischen Kieneck und Unterberg (25.3.2021)

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  • Zwischen Kieneck und Unterberg (25.3.2021)

    Wundert sich jemand über den Titel? Nun, ich war weder am Kieneck noch am Unterberg, obwohl ich das ursprünglich geplant hatte.
    Von Ramsau wollte ich über den Reingupf aufs Kieneck, weiter über den Unterberg und hinab zum Dürrholzer Kreuz. Es sollte aber anders kommen, denn irgendwie hatte ich die Rechnung ohne den Wirt gemacht.

    Gut Annental, wo ich das Auto stehen lassen wollte, ist massiv abgesperrt. Ich fahre daher bis zum Dürrholzer Kreuz hinauf. Ich wundere mich über den noch reichlich vorhandenen Schnee. Bei meiner letzten Tour bei Rohr im Gebirge gab es bis auf über 1000m Höhe kein Bröserl mehr.

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    Ich steige um aufs Fahrrad und fahre zurück durch Adamstal ...

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    ... bis nach Ramsau zur Mündung des Marientals.

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    Bei der Straßengabel nehme ich die linke Möglichkeit in Richtung Araburg vorbei an diesem Knusperhäuschen

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    Das nächse Gebäude ist eine Nummer größer. Es ist die Villa Weinberger.

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    Nach dem Ruhrzogel wende ich mich rechts hinauf zum Harasecker.

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    Ich verfolge die Forststraße hinter dem Hof weiter. Ganz hinten im Talgrund gibt es dann Schnee- bzw. Eisreste auf der Fahrbahn.

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    Nach der Kehre blicke ich in die Richtung zurück, aus der ich hergekommen bin. Im Hintergrund schaut der Höhenberg herüber.

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    Nach einer weiteren Kehre zweigt ein alter Güterweg links aufwärts ab, über den ich nun durch den Schnee stapfend den markierten Weg an seiner tiefsten Stelle erreiche, der vom Veiglkogel herüber kommt.

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    Ich bin wohl der Erste, der seit dem letzten Schneefall hier hinauf geht.

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    Im Steilanstieg zum Reingupf.
    Keine Spur, alles zum selber Stapfen.

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    Mit dem Erreichen der Kammhöhe beginnen mächtige Verwehungen. Es wird immer mühsamer, die Wechten zu überschreiten.

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    Nur wenige Meter sieht es so aus wie hier.

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    Hinauf auf den Reingupf setzt sich die Katastrophe fort.
    Endlich ist der Gipfel erreicht.

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    --- Fortsetzung folgt ---

    Zuletzt geändert von Rudolf_48; 08.05.2021, 12:50.
    LG Rudolf
    _________________________________________
    Es ist nicht wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist viel Zeit,
    die wir nicht nutzen. (Seneca)

  • #2
    Mächtige Verwehungen am Kamm nach dem Gipfel des Reingupfs bewegen mich dazu, auf die Forststraße darunter auszuweichen.
    Dort sieht es nicht viel anders aus.

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    Das ist kein leichter Pulver, sondern schwerer pappiger Schnee, zwischen knöchel- und knietief.
    Ich bin wohl vom Regen in die Traufe gelangt.

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    Bei diesem Stein erreiche ich den von den Kieneckbesuchern ausgetretenen Weg.

    P1010231.JPG

    Da es schon recht spät ist, lasse ich das Kieneck links liegen und gehe gleich weiter in Richtung Unterberg.
    Da geht es erst hinauf und dann wieder hinab zum Bettelmannkreuz.

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    Den nächsten Gipfel, den Kirchwaldberg nehme ich noch mit. Den Gipfelstein zu besteigen verzichte ich aber und begnüge mich mit dem Weg, der knapp daran vorbei geht.

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    Für den Unterberg ist es inzwischen zu spät. Selbst wenn ich nur über das Unterbergschutzhaus hinüber gehe - auch der Weg zieht sich noch - hätte ich nicht mehr genug Zeit. Außerdem fürchte ich wieder Schneeverwehungen am Blochboden und vor allem am Mitterriegel und Steinkamp.
    Vom nächsten Sattel quere ich erst auf einer Forststraße, wieder mit mühevoller Spurarbeit, und steige dann durch das Tal des Wallerbachs nach Adamstal ab.

    Von dort wartete ein längerer Straßenmarsch hinauf zum Dürrholzer Kreuz, denn irgendwie musste ich ja wieder zum Auto kommen. Dank des beinahe Vollmonds fand ich ihn aber recht ansprechend.

    Heute ist nicht alle Tage. Ich komm wieder, keine Frage - aber erst wenn kein Schnee mehr liegt.
    LG Rudolf
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    Es ist nicht wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist viel Zeit,
    die wir nicht nutzen. (Seneca)

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    • #3
      Ja, zu dieser Jahreszeit kann man oft Überraschungen erleben. Muss ganz schön anstrengend gewesen sein. Der Kammweg ist ja schon ohne Schnee ein ordentlicher Hatscher.

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      • #4
        Eine schöne Gegend, gefällt mir ohne Schnee besser, bzw ist es dann halt einfacher herumzuwandern.

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        • #5
          Zitat von Rudolf_48 Beitrag anzeigen
          Von dort wartete ein längerer Straßenmarsch hinauf zum Dürrholzer Kreuz, denn irgendwie musste ich ja wieder zum Auto kommen. Dank des beinahe Vollmonds fand ich ihn aber recht ansprechend.
          Gefällt mir, diese Einstellung.

          So wie ich am 13. März mit Schi am Unterberg gespurt habe, muss das bei jetzt dir noch eine ziemliche Schinderei gewesen sein. Aber gut für die Kondi.



          LG, Günter

          Meine Touren in Europa

          Nicht was wir erleben, sondern wie wir es empfinden, macht unser Schicksal aus.
          (Marie von Ebner-Eschenbach)

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          • #6
            Zitat von maxrax Beitrag anzeigen
            Ja, zu dieser Jahreszeit kann man oft Überraschungen erleben. Muss ganz schön anstrengend gewesen sein. Der Kammweg ist ja schon ohne Schnee ein ordentlicher Hatscher.
            Ja, anstrengend war es. Darum habe ich auch so lange gebraucht.

            Zitat von bluehouse3843 Beitrag anzeigen
            Eine schöne Gegend, gefällt mir ohne Schnee besser, bzw ist es dann halt einfacher herumzuwandern.
            Ein bisserl Schnee stört mich nicht. Es darf auch mehr sein, wenn er locker ist. Aber die Wechten und der Sulzschnee im verspurten Teil und auf den unverspurten Forststraßen haben mich nicht gerade begeistert.

            Zitat von mountainrabbit Beitrag anzeigen
            Gefällt mir, diese Einstellung.
            So wie ich am 13. März mit Schi am Unterberg gespurt habe, muss das bei jetzt dir noch eine ziemliche Schinderei gewesen sein. Aber gut für die Kondi.

            LG, Günter
            Schinderei ja. Ich war aber recht gut drauf an dem Tag, so dass ich auch den abschließenden Straßenmarsch im Mondschein noch genießen konnte.
            LG Rudolf
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            Es ist nicht wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist viel Zeit,
            die wir nicht nutzen. (Seneca)

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            • #7
              Zitat von Rudolf_48 Beitrag anzeigen
              Ja, anstrengend war es. Darum habe ich auch so lange gebraucht.
              Wir sind am gleichen Tag zu einer afterwork-Sonnenuntergangstour aufs Kieneck gestiegen (durchs Ramsental) und haben uns ebenfalls durch den nassen Schnee kämpfen müssen - allerdings deutlich kürzer und dieses Mal gerne komplett über die Forststraße; den steileren Steig haben wir aufgrund der Bedingungen nicht einmal ignoriert.
              Umso mehr Respekt habe ich vor deiner Leistung ...und der Leidensfähigkeit.

              Zitat von Rudolf_48 Beitrag anzeigen
              ...den abschließenden Straßenmarsch im Mondschein noch genießen konnte.
              Den Mondschein haben wir beim Abstieg auch genossen und zurück am kleinen Pp waren wir dann überrascht, daß auch einige Andere gerade erst zurück zum Auto gekommen sind.
              Zuletzt geändert von Gratwanderer; 30.03.2021, 22:06.

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              • #8
                Zitat von Gratwanderer Beitrag anzeigen

                Wir sind am gleichen Tag zu einer afterwork-Sonnenuntergangstour aufs Kieneck gestiegen (durchs Ramsental) ...
                War es dort ausgetreten oder habt ihr die Forststraße spuren müssen?
                Zuletzt geändert von Rudolf_48; 31.03.2021, 08:09.
                LG Rudolf
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                Es ist nicht wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist viel Zeit,
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                • #9
                  Die Bedingungen sind derzeit schon sehr unterschiedlich. Im Wald tlw. weit über 1000m gar kein Schnee, aber kaum kommst irgendwo raus wo sich der Schnee etwas sammeln konnte kann es richtig viel werden.

                  Trotzdem ein schöner Bericht. Danke für die schönen Bilder und die Schindrei um die Bilder machen zu können.

                  LG. Martin
                  Alle meine Beiträge im Tourenforum

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                  • #10
                    Zitat von Rudolf_48 Beitrag anzeigen

                    War es dort ausgetreten oder habt ihr die Forststraße spuren müssen?
                    Im Teilstück hinauf bis zum Rücken zwischen Kieneck und Unterberg gab es eine ältere Spur eines Fahrzeuges; Trittspuren erst am Rücken oben.

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