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Lärchkogelgrat, Schneeberg, 29.7.2021

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  • Lärchkogelgrat, Schneeberg, 29.7.2021

    Der Lärchkogelgrat stand schon ewig auf meiner Liste, gestern war es endlich soweit. Zusammen mit meinem Sohnemann bin ich diesen Klassiker unter den unmarkierten Schneeberganstiegen gegangen.

    Zugestiegen sind wir über den Kaisersitz-Jagdsteig, abgestiegen durch die Weichtalklamm. Berichte gibt es schon zahlreiche, ich beschränke mich daher auf ein paar Fotos mit kurzen Kommentaren.


    Die versicherte Stelle am Jagdsteig. Da bin ich das letzte Mal vor 10 Jahren vorbeigekommen, beim Zustieg zum Hochlauf.

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    Aufstieg zum Grat: die felsig-erdige Stufe vor der Scharte
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    Gratbeginn nach der Scharte
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    Blick in den Lahngraben und zum Niederlauf
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    Teils geht man rechts neben der Gratschneide, teils oben drüber
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    Am Lärchkogel vor der Kleinen Scharte
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    Der obere Teil. Man erkennt ganz oben schon die Rinne, die auf den Grat führt. Bis dorthin geht man rechts über Schrofen, Gras und Schotter
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    In der Kleinen Scharte: Die Luckerte Mauer.
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    Blick zur Rax
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    Unter der Rinne
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    In der Rinne
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    Kleines Wandl, angeblich 1+
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    Seitenblick zur Stadelwand
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    Die Große Scharte mit dem spitzen Turm. Danach geht es rechts über gestufte Felsen auf den Waldrücken hinauf.
    014.jpg
    Zuletzt geändert von maxrax; 30.07.2021, 09:49.

  • #2
    Nach den letzten 100 Höhenmetern durch Wald erreichen wir den südlichen Grafensteig. Wir verwerfen den ursprünglichen Plan, durch den Flugriesgraben abzusteigen, und entschließen uns, bis zur Kienthalerhütte weiterzugehen.
    015.jpg

    Dort besteigen wir noch schnell den Turmstein. Da war ich auch schon lange nicht mehr oben, der Junior noch nie.
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    Ein netter kurzer Klettersteig, nicht besonders schwer.
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    Und oben
    018.jpg

    Der Abstieg durch die Weichtalklamm war keine gute Idee. Ich wusste es ja eh von früheren Begehungen, aber einmal wollte ich es noch probieren.
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    Das ist ja eine der bequemen Stellen, aber größtenteils ist es ein Gestolper über Blockwerk, Schutt und Totholz. Und sie zieht sich…
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    Fazit:

    Der Lärchkogelgrat ist ein landschaftlich ausgesprochen schöner Anstieg. Überwiegend Gehgelände, die Schwierigkeiten in den Felspassagen beschränken sich auf einige wenige Stellen im 1. Grad. Der etwas heikle direkte Abstieg von der Gratschneide in die Kleine Scharte lässt sich auch unten umgehen.

    Die Weichtalklamm ist natürlich immer wieder beeindruckend, aber insbesondere im Abstieg sehr mühsam. Mir kommt auch vor, sie ist gegenüber früher jetzt noch stärker verblockt (daran könnte das Unwetter von 2018 schuld sein, das ja z.B. auch den Krummbachgraben oder das Übeltal stark in Mitleidenschaft gezogen hat). Der Ferdinand Mayr-Weg ist sicher die bessere Wahl.

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    • #3
      Immer wieder schön
      Und wenn ich mich schon nicht über den Hochlauf traue, könnte ich wenigstens den Lärchkogelgrat wieder einmal gehen!

      lg
      Norbert
      Zuletzt geändert von csf125; 30.07.2021, 12:14.
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      • #4
        Schöne Dokumentation maxrax , der Gusto wird mehr.

        Zitat von csf125 Beitrag anzeigen
        Und wenn ich mich schon nicht über den Hochlauf traue, könnte ich wenigstens den Lärchkogelgrat wieder einmal gehen!
        lg
        Norbert
        Denk da bitte an mich, ich lauf dem Ding auch schon ewig nach.


        LG, Günter
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        Nicht was wir erleben, sondern wie wir es empfinden, macht unser Schicksal aus.
        (Marie von Ebner-Eschenbach)

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        • #5
          Zitat von csf125 Beitrag anzeigen
          Und wenn ich mich schon nicht über den Hochlauf traue, könnte ich wenigstens den Lärchkogelgrat wieder einmal gehen!
          Du kannst ja das schöne Band, das Herzstück des Hochlaufs, von der Kleinen Scharte aus begehen und dann wieder auf den Lärchkogelgrat zurückkehren, wenn du dir den mühsamen Ausstieg durch den Kolingraben ersparen willst. Heikel ist ja nur der Zustieg durch die schottrigen Schrofenrinnen; der eigentliche Hochlauf ist zwar etwas ausgesetzt, aber unschwer.

          Kommentar


          • #6
            Zitat von mountainrabbit Beitrag anzeigen
            ... Denk da bitte an mich, ich lauf dem Ding auch schon ewig nach.
            Ich denke ...
            Vielleicht trau' ich mich im Herbst drüber.

            lg
            Norbert
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            • #7
              Schön - und eine Wissenslücke geschlossen!

              Der Grat hat uns damals- ist auch schon wieder fast 3 Jahre her- auch sehr gut gefallen.

              Liebe Grüße
              Andreas

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              • #8
                Deine Bilder dokumentieren es: Landschaftlich wirklich toll! Und anscheinend nicht allzu schwierig, das könnte für mich passen.
                Außerdem: Schön, dass dein Sohn solche Touren mit seinem alten Vater unternimmt.

                LG, Toni

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                • #9
                  Zitat von musitoni Beitrag anzeigen
                  Deine Bilder dokumentieren es: Landschaftlich wirklich toll! Und anscheinend nicht allzu schwierig, das könnte für mich passen.
                  Außerdem: Schön, dass dein Sohn solche Touren mit seinem alten Vater unternimmt.

                  LG, Toni
                  da schliesse ich mich dem Toni an - toller Bericht. So richtig gruselig ist mir beim betrachten der Bilder des Berichtes von vor 10 Jahren gekommen...

                  Dass dein Sohnemann dich nicht allein ziehen lässt ist sehr anständig


                  LG Chris

                  Kommentar


                  • #10
                    Danke für eure Antworten!


                    Zitat von musitoni Beitrag anzeigen
                    Außerdem: Schön, dass dein Sohn solche Touren mit seinem alten Vater unternimmt.
                    Zitat von chfrey Beitrag anzeigen
                    Dass dein Sohnemann dich nicht allein ziehen lässt ist sehr anständig
                    Kommt eh nur mehr sehr selten vor...

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