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Gösing und Flatzer Wand (24.3.2022)

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  • Gösing und Flatzer Wand (24.3.2022)

    Gibt es noch bekannte Gipfel in den Gutensteiner Alpen, auf denen ich noch nicht war?
    Doch, den Gösing. Er liegt etwas abseits und lässt sich nicht leicht in eine größere Runde einbauen.
    Schon lange auf meiner to-do Liste, ist er immer wieder ans hintere Ende gerutscht.
    Endlich war es so weit, dass ich ihn in eine kleine aber feine Tour einbauen konnte.

    Friedhöfe bieten meist ausreichend Parkplatz.
    So legen auch die Ternitzer Wert auf eine "schöne Leich" und haben Parkraum für größere Trauergesellschaften geschaffen.

    P1020315.JPG

    Ich durchquere den Friedhof um auf die Westseite zu gelangen.

    P1020275.JPG

    Gleich oberhalb zeigt sich ein hübsches Waldwegerl.
    Das wäre fast mein erster Verhauer geworden, denn ich wollte einen anderen Weg für den Aufstieg nehmen.

    P1020276.JPG

    Der richtige Weg beginnt weiter westlich.
    In der AMap ist er nicht markiert, laut mapy.cz sollte er grün markiert sein.

    P1020277.JPG

    Tatsächlich gibt es nur ein Schild von einer MTB-Route und keine Farbzeichen.
    Es gibt dort mehrere Wege, die in die richtige Richtung gehen. Ich verpasse eine Ecke und gehe weiter gerade nach Westen.
    Bei dieser großen Lichtung merke ich das.
    Der "markierte" Weg kommt dort oben bei den einzelnen Bäumen herauf und geht nach links hinüber zum Waldrand.

    P1020278.JPG

    Mein Weg würde später in den "richtigen" einmünden. Ich gehe aber gleich über die freie Fläche hinauf und habe dabei einen schönen Blick zum Schneeberg.

    P1020279.JPG

    In der Gegenrichtung sehe ich hinüber zum Gfieder, dem Ternitzer Hausberg.

    P1020280.JPG

    Weiter geht es auf hübschem schmalen Weg durch den Wald.

    P1020281.JPG

    Östlich von Hintenburg erreiche ich eine große Wegkreuzung.
    Ich wähle die Route über den Hühnersteig auf den Gösing.
    Auf einer alten Tafel steht noch Begehen auf eigene Gefahr.

    P1020282.JPG

    Noch kann ich nichts Gefährliches entdecken.
    Dafür eröffnet sich ein hübscher Blick hinab nach St.Johann am Steinfelde

    P1020283.JPG

    Es geht weiter schräg hinauf. Rechterhand ahne ich bereits den Gipfel des Schönbühels.

    P1020284.JPG

    Plötzlich stellt sich eine Felsbarriere in den Weg.
    Die Markierung zeigt tatsächlich gerade hinauf über die "Hühnersteign".

    P1020285.JPG

    Die Felsen bilden eine natürliche Treppe.
    Gefährlich ist das nicht, höchstens wenn der Hahn kommt.

    P1020286.JPG

    Ein Stück unterm Gipfel des Schönbühels gibt es einen Aussichtsplatz.
    Das ist der Blick in Richtung Ternitz und St.Johann. Im Mittelgrund wieder der Gfieder und hinten Kampstein und Wechsel.

    P1020287.JPG

    Rechts hinüber sehe ich zu den drei Ottern, dem Sowwendstein, Hirschenkogel und Pinkenkogel.

    P1020288.JPG

    --- Fortsetzung folgt ---
    LG Rudolf
    _________________________________________
    Es ist nicht wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist viel Zeit,
    die wir nicht nutzen. (Seneca)

  • #2
    Dort muss ich noch hinauf.

    P1020289.JPG

    Bei der nächsten Weggabelung nehme ich den direken Weg hinauf zum Gipfel, der in der AMap gar nicht eingezeichnet ist.

    P1020290.JPG

    Egal, von welcher Seite man das Kreuz betrachtet, es wirkt so durchsichtig.
    Es muss neu sein. Auf älteren Bildern steht ein schwarzes Eisenkreuz auf dem gleichen Steinhaufen.

    P1020291.JPG

    Ich nehme jetzt den Weg hinab zur Kranzstetten. Der führt zunächst an einem Aussichtspunkt vorbei.
    Der Blick in Richtung Schneeberg lässt links die Hochfläche des Gahns mit Krummbachstein und Alpl erkennen und im Tal die dreieckige Wiesenfläche bei Gadenweith.

    P1020292.JPG

    Den Schneeberg etwas herangezoomt will ich euch nicht vorenthalten.

    P1020293.JPG

    Unterhalb der Steilabbrüche liegt Sieding an der Straße nach Puchberg.

    P1020294.JPG

    Kranzstetten ist der Sattel vor der Flatzer Wand. Der Bildstock dürfte aus einem einzigen Steinblock gemeißelt worden sein.

    P1020295.JPG

    Ich steige zunächst einmal ein Stück in Richtung Flatz ab und komme zum Einstieg des Klettersteiges E20

    P1020296.JPG

    So geht es los. Es gibt in der Einstiegswand zwar Tritte, aber abschüssig und total glatt poliert.
    Kein Halt mit meinen Bergschuhen.

    P1020297.JPG

    Ich habe absolut keine Lust, mich nur am Stahlseil hochzuziehen und verfolge lieber eine Art Wandfußsteig, auf dem mich dieses Pflänzchen anlacht.

    P1020298.JPG

    So gelange ich zu diesem eindrucksvollen Schwibbogen.

    P1020299.JPG

    Dahinter kommt der Fürststeig über eine Leiter herauf.

    P1020300.JPG

    Er kommt von unten aus dieser Höhle ...

    P1020302.JPG

    ... und setzt sich über dieses gestufte Gelände fort.

    P1020301.JPG

    Ich entscheide mich, über den Fürststeig aufzusteigen. Oben wende ich mich dann nach links, um doch noch bei der Neunkirchner Hütte vorbei zu schauen.

    P1020303.JPG

    --- Fortsetzung folgt ---

    LG Rudolf
    _________________________________________
    Es ist nicht wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist viel Zeit,
    die wir nicht nutzen. (Seneca)

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    • #3
      Bei der Naturfreundehütte treffe ich auf ein paar Leute.
      Die Hütte ist aber geschlossen.

      P1020304.JPG

      Das ändert aber nichts an der Aussicht hinab nach Flatz.
      Über den grünen Rücken rechts werde ich nach Ternitz zurück wandern.

      P1020305.JPG

      Zuerst steige ich aber nach Flatz ab.
      Der Willi Gottwald-Steig beginnt praktischerweise gleich hinter der Hütte.

      P1020306.JPG

      Wo ich aus dem Wald heraus komme sehe ich hinüber zum felsigeren Teil der Flatzer Wand.

      P1020307.JPG

      Ich wähle die Abkürzung über den Waldbauer.
      Ein schmuckloses Haus aber hinter hübschen Gewächsen versteckt.

      P1020308.JPG

      Erst noch ein Stück in Richtung Flatz hinunter, aber noch vor den ersten Häusern rechts hinauf.
      Noch ein Blick zu den Felsen.

      P1020309.JPG

      Die erreiche Forststraße bringt mich auf einen markierten Weg.

      P1020310.JPG

      Der führt weiter bergauf und wird am Ende recht schmal.
      Dort heißt er dann laut Karte Musikantensteig.

      P1020311.JPG

      Schließlich lande ich wieder bei der großen Wegkreuzung östlich von Hintenburg.

      P1020312.JPG

      Da ich selten einen Weg doppelt gehe, wähle ich jetzt für den Abstieg die linke Variante zum pferdeaffinen Weiler Döppling.
      Ein letzter Blick zurück nach oben.

      P1020313.JPG

      Bald nach dieser hübschen Kapelle ...

      P1020314.JPG

      geht es in das kleine Waldstück oberhalb vom Friedhof und zurück zum Auto.

      Es war zwar keine sehr große Runde, aber es war warm, sonnig, windstill und vor allem schneefrei.
      Der Flatzer Wand sollte ich vielleicht irgendwann noch einen Besuch abstatten und ein paar Steige gehen.
      Mein letzter Besuch dort war vor gefühlten 100 Jahren. An diverse Höhlen und den Schwibbogen konnte ich mich aber noch erinnern.


      LG Rudolf
      _________________________________________
      Es ist nicht wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist viel Zeit,
      die wir nicht nutzen. (Seneca)

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      • #4
        Grüß Dich!

        Sehr schöne Frühjahresbeginns-Wanderung mit dem Rätsellösungsbild (10.Bild).
        In diesem Gebiet war ich noch weniger, steht aber jetzt auf meiner Liste.
        Ist die Luxusleiter und das Kreuz aus NiRoSta (Edelstahl rostfrei)?

        LG
        Erich


        "Gesundheit ist des Menschen höchstes Gut"

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        • #5
          Ich habe den Gösing und seine Umgebung zu unterschiedlichen Jahreszeiten bereits als eine einladende Wanderregion mit mehreren hübschen Aussichtsplätzen erlebt.
          Zudem bietet sich eine Vielzahl an Möglichkeiten, irgendeine der Routen durch die Flatzer Wand in eine Runde miteinzubeziehen.
          Lg, Wolfgang


          Für mich ist Dankbarkeit ein Weg,
          der sowohl für den Einzelnen
          wie für die Welt zukunftsweisend ist.
          (David Steindl-Rast)

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          • #6
            Ist eine recht nette Gegend.

            Den E60 hast du gleich um zwei Drittel verjüngt!
            Das Einstiegswandl ist wirklich bissl ungut, sonst ist es aber ein recht hübscher Klettersteig.

            Am Gösing war ich bisher nur als Abstecher von der Flatzer Wand, was sich nicht unbedingt lohnt. Da ist die Einbeziehung in eine Runde sicher besser.

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            • #7
              Zitat von helferst Beitrag anzeigen
              Grüß Dich!

              Ist die Luxusleiter und das Kreuz aus NiRoSta (Edelstahl rostfrei) ?

              LG
              Natürlich. Hättest du bei der Nähe der Stahlstadt Ternitz etwas anderes erwartet?
              Wenn auch heute keine Hochöfen mehr rauchen, gibt es nach wie vor Stahlindustrie, die Schöller-Bleckmann Edelstahlrohr GmBH.
              LG Rudolf
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              Es ist nicht wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist viel Zeit,
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              • #8
                Zitat von maxrax Beitrag anzeigen
                Den E60 hast du gleich um zwei Drittel verjüngt!
                E60 hat mich zu sehr an E605 erinnert.
                E20 hört sich ein bisschen weniger giftig an.
                Wem fällt übrigens eine so eigenartige Bezeichnung für einen Klettersteig ein?
                LG Rudolf
                _________________________________________
                Es ist nicht wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist viel Zeit,
                die wir nicht nutzen. (Seneca)

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                • #9
                  Zitat von Rudolf_48 Beitrag anzeigen
                  Wem fällt übrigens eine so eigenartige Bezeichnung für einen Klettersteig ein?
                  Der E 60 wurde 2001 anlässlich des 60. Geburtstags von Franz Eigner, dem Obmann der Naturfreunde Neunkirchen, erbaut.

                  Quelle: https://www.bergsteigen.com/touren/klettersteig/e-60/

                  Kommentar


                  • #10
                    In der Gegend zw. Ternitz und der großen Kreuzung gibt es sehr viele unmarkierte Pfaderln. Einige davon hab ich auch schon erkundet. Deine Route bis zur Kranzstetten bin ich mehrfach gegangen, meist aber ohne die Hühnersteign (die wollte ich meiner Begleitung nicht zumuten). Von der großen Kreuzung wenige Meter nach links (Ri. Hintenburg) gibt es die Sesselbäume. Ebenso sehenswert wie die Fleischesserföhre etwas oberhalb der Kranzstetten.
                    LG, Eli

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                    • #11
                      Zitat von alice58 Beitrag anzeigen
                      In der Gegend zw. Ternitz und der großen Kreuzung gibt es sehr viele unmarkierte Pfaderln. Einige davon hab ich auch schon erkundet. Deine Route bis zur Kranzstetten bin ich mehrfach gegangen, meist aber ohne die Hühnersteign (die wollte ich meiner Begleitung nicht zumuten). Von der großen Kreuzung wenige Meter nach links (Ri. Hintenburg) gibt es die Sesselbäume. Ebenso sehenswert wie die Fleischesserföhre etwas oberhalb der Kranzstetten.
                      Ja, ich weiß. Die Wegweiser habe ich gesehen. Aber ich wollte nicht überall hinlaufen. Ich habe mich mehr für die Höhlen in der Flatzer Wand interessiert.
                      LG Rudolf
                      _________________________________________
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                      • #12
                        Zitat von maxrax Beitrag anzeigen

                        Der E 60 wurde 2001 anlässlich des 60. Geburtstags von Franz Eigner, dem Obmann der Naturfreunde Neunkirchen, erbaut.

                        Quelle: https://www.bergsteigen.com/touren/klettersteig/e-60/
                        Ist trotzdem kein Name für einen Steig, finde ich.
                        Genau so befremdlich finde ich, wenn Wege nach irgendwelchen Leuten benannt werden, die abgesehen von ein paar Insidern niemand kennt.
                        Willi Gottwald Steig
                        Emil Zöchling Weg
                        Norbert Mader Weg
                        etc.
                        Zuletzt geändert von Rudolf_48; 29.03.2022, 12:06.
                        LG Rudolf
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                        • #13
                          Zitat von helferst Beitrag anzeigen
                          Grüß Dich!

                          Sehr schöne Frühjahresbeginns-Wanderung mit dem Rätsellösungsbild (10.Bild).
                          In diesem Gebiet war ich noch weniger, steht aber jetzt auf meiner Liste.
                          ....[/B]?

                          LG
                          Das hab ich mir auch schon gedacht, das ich dort selten hinkomme, und das mal aus meiner Schublade hervorkramen muss. Jetzt ist eh eine gute Jahreszeit für solche Regionen wo der Schnee schon weg ist.
                          Leider liegt das ganze zwar etwas ungeschickt, aber ich hoff ich kann mal auf Rudolfs Spuren wandern am Gösing.

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                          • #14
                            Zitat von Rudolf_48 Beitrag anzeigen

                            Ist trotzdem kein Name für einen Steig, finde ich.
                            Genau so befremdlich finde ich, wenn Wege nach irgendwelchen Leuten benannt werden, die abgesehen von ein paar Insidern niemand kennt.
                            Willi Gottwald Steig
                            Emil Zöchling Weg
                            Norbert Mader Weg
                            etc.
                            Da fallen mir auch gleich ein paar ein.
                            Naja - die lokalen Größen sollen halt auch verewigt werden.
                            Und mir ist es eigentlich egal, wie ein Steig heißt, Hauptsache er ist schön.

                            Übrigens, am Dürrenberg gibt’s ein „Rudi-Bankl“ - ist das nach dir benannt?

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                            • #15
                              Zitat von maxrax Beitrag anzeigen
                              Übrigens, am Dürrenberg gibt’s ein „Rudi-Bankl“ - ist das nach dir benannt?
                              Gott sei Dank nicht. (Ich war nämlich nicht oben )
                              LG Rudolf
                              _________________________________________
                              Es ist nicht wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist viel Zeit,
                              die wir nicht nutzen. (Seneca)

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