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Überschreitung Hohenstein (1195m) und Anestberg (1093m), Türnitzer Alpen / 03.03.2025

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  • Überschreitung Hohenstein (1195m) und Anestberg (1093m), Türnitzer Alpen / 03.03.2025

    Zwei jüngere Berichte von Rudolf_48 (HIER und HIER) haben mir das Projekt Anestberg wieder in Erinnerung gerufen. Wetter und Schneelage sollten passen. Ich möchte die Ost-West-Variante versuchen; wegen der noch nicht optimalen Tageslänge bin ich nicht sicher, die komplette Überschreitung zum Eisenstein zu schaffen, aber Anestberg bis zum Gscheid sollte sich schon ausgehen.

    Ich finde den mir schon bekannten Parkplatz in der Stelzerbachstraße direkt beim Beginn des Hohenberg-Aufstieges sofort wieder.
    Über die Wiese, nicht im Graben selbst, geht's aufwärts.


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    Erster Rückblick zum Parkplatz.
    Hinten Vorgipfel des Tirolerkogels.

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    Kaum habe ich den Waldrand erreicht, stellen sich mir zahlreiche Hindernisse in den Weg:
    Etliche Leberblümchen, ...

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    ... dann immer zahlreichere Schneerosen

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    Irgendwann erreiche ich dann aber doch die flache Wiesenfläche oberhalb 600m.
    Die Aussicht wird freier, hinter Türnitz sind Tirolerkogel und Eibl mit nur mehr ganz wenig Schnee schön sichtbar.

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    Schon etwas flacher geht's an einem etwas verfallenden Stadel vorbei. Bald habe ich die markante Geländekante in den Hauserbauerngraben erreicht.

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    Dort sehe ich dann das erste Mal zum ersten Gipfelziel: Hohenstein, seit etlichen Jahren leider etwas kahl.

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    Kurz quert der Steig eine etwas steilere Passage, die offenbar erneuerte Drahtseilsicherung hilft wohl vor allem bei Hartschnee oder Vereisung.

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    Weiter geht's, an Zittertal (ca. 850m) vorbei.

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    Steil führt der Steig in den Engleitensattel (ca. 950m) hinauf. Dann gehe ich eine Kehre lang auf der Hüttenstraße, auf der ein paar Meter weit sogar noch Schnee liegt. Diese Variante scheint mir dann aber doch zu unlohnend, und den restlichen Weg lege ich doch brav auf dem bezeichneten Wanderweg zurück.

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    Hohenstein (1195m).

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    Auf der Terrasse vom Otto-Kandler-Haus ist noch Platz genug
    Hier kann ich es eine Zeitlang aushalten, plaudere dabei sehr nett mit dem einzigen Wanderer, den ich an diesem Tag in den oberen Regionen treffe - einem 86jährigen Mitglied des ÖAK

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    .
    Zuletzt geändert von csf125; In den letzten 3 Wochen.
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  • #2
    Zeit für ein paar Ausblicke vom Hohenstein muss sein:
    Direkt gegenüber Muckenkogel, Kloster-Hinteralpe und Reisalpe.

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    Dominierend der Schneeberg.

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    Der Ötscher versteckt sich fast hinter dem Gipfelkreuz.

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    Das Gipfelkreuz nochmals, mit deutlicher Verschönerung

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    Der Hochschneeberg etwas größer.

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    Muckenkogel, auch größer.

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    Kloster-Hinteralm und Reisalpe.

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    Der Gippel vor der Schneealpe.
    Auch das Schneealpenhaus ist recht deutlich erkennbar!

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    Der Göller samt Gipfelkreuz.

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    Spitzmauer, Großer Priel und viele andere, erstere immerhin 111km entfernt.

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    Dann aber muss ich wieder weiter, zum Hauptziel dieser Wanderung, dem Anestberg.
    Den Gipfelanstieg muss ich natürlich wieder kurz zurückgehen, dann nehme ich den Wanderweg Richtung Eisenstein bis zum Sattel (ca. 960m) oberhalb von Löbelgraben. Mit der wichtigen Rudolf'schen Info, dass sich er Gipfelsteinmann südöstlich vom Wildgatter befindet, betrete ich dieses gar nicht bei der hier befindlichen Türe, sondern bleibe auf schwachen Steigspuren vorerst östlich/links davon.
    Hier muss ich zwar über einen "Bonushügel" und beim anschließend folgenden Sattel samt Hochstand auch über einen querlaufenden, harmlosen Weidezaun, aber ein weiterer Zaun entpuppt sich als gänzlich harmlos und mit wenigen Schritten nach links leicht umgehbar.
    Vor mir schon der folgende steile Hang zum Anestberg.

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    Rückblick über die Hochstand-Wiese. Ab hier ist das Gelände vorerst einfach.

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    Ein paar Minuten folge ich einem guten Fahrweg aufwärts, dann sehe ich rechts (in Gehrichtung) den von Rudolf erwähnten Überstieg über das Wildgatter und eine einigermaßen deutliche alte Markierung. Weitere Reste des alten Wanderweges vermag ich nicht zu erkennen.

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    Besagtem guten Fahrweg folge ich noch ein paar Minuten, und als ich mich schon entschließen will, rechterhand zum Grenzkamm abzubiegen, führt dorthin ein zwar steiler, aber sehr brauchbarer Ziehweg, dem ich hocherfreut folge.
    Bei ca. 1020m Höhe erreicht dieser Weg dann den Kamm, um dort zu versiegen.
    Immerhin ist die Aussicht hübsch, von der Reisalpe bis zum Schneeberg, flankiert vom Hochkogel und dem Türnitzer Höger.

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    Hochkogel und Reisalpe, etwas näher betrachtet.

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    • #3
      Am vorerst noch flachen Kamm geht es ganz gut weiter, zwar weglos, aber auch keine großen Hindernisse.
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      Ich kann in Ruhe den Hohenstein betrachten.

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      Dann wird es etwas unangenehmer.
      Bar aller Wegspuren kann ich mühsam, aber doch steil direkt am Wildgatter entlang aufsteigen.
      Hier im Rückblick samt etwas Hohenstein.

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      Der Blick nach vorne ist unangenehmer, vor allem aber, weil ich fast direkt in die Sonne schauen muss.
      Das Bisschen Schnee hingegen ist völlig bedeutungslos.

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      Schon in Gipfelnähe zieht sich das Wildgatter etwas zurück und überlässt mir den Kamm, der hier auch gleich wieder besser begehbar ist.

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      Oben, so ungefähr wenigstens

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      Anestberg (1092m) mit Gipfelsteinmann.
      Kann auch sein, dass er einen Meter höher ist ...

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      Nochmals der Gipfelsteinmann im Rückblick.
      Der Zaun ist linkerhand schwach erkennbar. Der Bergrücken ist in diesem Bereich eigentlich nett und ganz problemlos begehbar.

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      Auch der Abstieg nach Westen erweist sich als harmlos. Vorerst.

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      Wieder muss ich aber direkt zum Wildgatter, immerhin Gelegenheit, Hohenstein und Anestberg gemeinsam abzubilden.
      Am unteren Bildrand die von Rudolf erwähnte Forststraße, die ich aber nirgendwo betreten habe.

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      Die Kammroute wird ein wenig ruppiger.
      Den etwas schrofigen Westgipfel (ca. 1050m) umgehe ich noch südlich, übersteige wieder einmal einen querlaufenden harmlosen Weidezaun, dann aber wird mir der Kampf mit Stock und Stein zu mühsam ...

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      ... und über eine sich südlich auftuende steilen Wiese beschließe ich, mir den Weiterweg etwas einfacher zu machen.

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      Noch ein Blick über Hochkogel, Reisalpe, das Schneeberg-Gamseck und den Höger, dann steige ich über diese Wiese ab zu einem Forstweg, der mich nach einer Spitzkehre recht angenehm fast bis zum Gscheid (868m) führt.
      Auf den ursprünglich erwogenen weiteren Anstieg zum Eisenstein verzichte ich, nicht zuletzt aus Zeitgründen. Den kenne ich ohnedies schon.

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      Auf dem etwas ungepflegten bezeichneten Wanderweg steige ich hinunter ins Tal. "Im Gscheid", bis hierher könnte man wohl auch fahren, lasse ich links liegen. Bei P 501 erreiche ich den Stelzerbach wieder. Dort fällt mir ein altes (?) Anwesen auf, das ziemlich intensiv renoviert worden ist.

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      Im Weitergehen sehe ich im Rückblick, dass insbesondere das Obergeschoß radikal um- und ausgebaut worden ist. Schön oder nicht, das ist hier die Frage

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      Schon in Zielnähe dokumentiere ich noch ein altes wassergetriebenes Sägewerk.

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      Fazit:
      Wunderbare Überschreitung, vor allem für Ruarchelwillige
      Keinerlei technische Schwierigkeiten, auch die Orientierung dürfte "dank" Wildgatter nicht allzu problematisch sein.
      Für Hohenstein-Eisenstein-Überschreiter, die sonst schon alles kennen. Wieso der ehemals sicher schönere und auch logischere Kammweg zugunsten eines Forststraßenabschnittes aufgegeben werden musste, würde mich interessieren. Die Gehzeit - einen Wanderweg einmal vorausgesetzt - dürfte obenherum nicht viel länger sein.
      Meine Teilüberschreitung:
      ca. 16km,
      ±950hm.

      Liebe Grüße, Norbert
      Zuletzt geändert von csf125; In den letzten 3 Wochen.
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      • #4
        Grüß Dich!

        Eine Interessante Ruachlerwanderung!
        Ich hab Dich beobachtet
        (Bild in Gegegenrichtung zu Deinen Bildern #8+#9 am gleichen Tag)

        LG

        DSC02572ret.hel.jpg
        Erich


        "Gesundheit ist des Menschen höchstes Gut"

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        • #5
          Zitat von csf125 Beitrag anzeigen
          Mit der wichtigen Rudolf'schen Info, dass sich der Gipfelsteinmann südlich vom Wildgatter befindet, betrete ich dieses gar nicht bei der hier befindlichen Türe, sondern bleibe auf schwachen Steigspuren vorerst westlich davon.
          Du warst richtigerweise die ganze Zeit links vom Gatterzaun, also östlich davon und nicht westlich.
          LG Rudolf
          _________________________________________
          Es ist nicht wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist viel Zeit,
          die wir nicht nutzen. (Seneca)

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          • csf125
            csf125 kommentierte
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            Danke, ist schon richtiggestellt!

        • #6
          Herrlicher Genuss-Ruachler, das glaub ich sofort, dass man es auf der Terrasse eine Weile aushält

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          • #7
            Den "Bonushügel" kann man auch auslassen, weil es links herum einen guten Weg gibt, der genau auf die oberste Wiese oberhalb von Zittertal führt.

            Wieso der ehemals sicher schönere und auch logischere Kammweg zugunsten eines Forststraßenabschnittes aufgegeben werden musste, würde mich interessieren.
            So logisch war der alte Weg auch wieder nicht, weil man vom Westgipfel fast 200 Höhenmeter nach Norden absteigen musste um auf dem heutigen Weg zum Gscheid-Sattel zu queren, obwohl man diesen auch im direkten Abstieg vom Westgipfel ohne Schwierigkeiten erreichen könnte. (Ich bin ja dort hinauf.)
            Zuletzt geändert von Rudolf_48; In den letzten 3 Wochen.
            LG Rudolf
            _________________________________________
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