- Wegführung: Kahlenbergerdorf - Leopoldsberg - Kahlenberg - Vogelsangberg - Hermannskogel - Dreimarkstein - Gspöttgraben - Himmel - Bellevuestraße - Sievering.
- Länge: 15,8 km
- Höhenmeter (Aufstieg): 810 hm
Bild 1: Veilchen.
Bild 2: Vergessen.
Bild 3: Chinesische Schopfhunde.
Es waren insgesamt drei und die Frau, die sie spazieren führte, quälte sie den steilen Hang ab der Schönstatt hinauf. Sie fragte mich, ob das noch länger so ging. Ein Hund hing sichtlich zurück und ging sehr langsam. Der war schon 17 Jahre alt.
Bild 4 und 5: Blausterne am Nordhang des Vogelsangbergs.
Bild 6: Sollte der Gipfelbereich irgendwann mal eingezäunt werden, könnte ich es verstehen.
Das Feuer war definitiv vor dem Regen und damit während der extremen Trockenheit. Und das Eschenwäldchen wird bereits durch Sturmschäden immer kleiner. Einfach nur vertrottelt.
Bild 7: Die Wiese war schon saftig grün.
Bild 8: In der Ruhe liegt die Krähe.
Bild 9: Häuserlschnecke am Stoan.
Sie kroch unterhalb der gut besuchten Terrasse herum. Insgesamt ließ ich mit dem Gasthaus zum Agnesbründl, dem Häuserl am Roan und Stoan sowie dem Heurigen am Himmel vier offene Gastgärten links liegen. Ich wollte mich bewegen und lange blieb der wärmende Sonnenschein ohnehin nicht.
Bild 10: Wienerberg mit Leithagebüsch im Hintergrund.
Bild 11 bis 13: Judasohren, essbar, wenn auch nicht unbedingt schmackhaft.
Bild 14: Ausgerechnet im Gspöttgraben sah ich die erste (verblühte) Schneerose des Winters.
Bild 15: Zielstrebig zu mir.

Bild 16: Hütte am Bellevue, im Hintergrund Hermannskogel.
Diese Perspektive kannte ich noch nicht. Überhaupt bin ich dort noch nie gegangen, so lernte ich noch etwas Neues dazu nach all den Jahren.
Bild 17: Mobiler Heuriger auf der Bellevuewiese, hat im Sommer jeweils am Wochenende und Feiertag ab 16 Uhr offen.
Ein idyllisches Platzerl in den Weingärten, mit phänomenaler Aussicht, nach Westen theoretisch bis Göller und Ötscher und bei günstigem Standort könnte sogar der Hochschwab-Hauptgipfel knapp drüberspitzeln.
Bild 18: Sievering mit alter und neuer Bausubstanz.
Die Geschichte des Stadtteils des 19. Bezirks ist recht spannend. 120 Meter östlich der Kirche, am Grundstück der Sieveringer Straße 132, wurde 1896 ein Mithrasaltar gefunden. Die Inschrift besagte, dass Ulp(ius) Secundus, Soldat der 10. Legion, den Altar für das Wohlergehen eines Kaisers gestiftet hat. Der Flurname Hornsperg findet sich heute noch im Hornspergsteig (den ich mir das nächste Mal anschauen muss, ebenso wie das Rehgaßl). Im Jahr 1377 wurde der Ortsteil Mitterhofen schriftlich ebelegt, gegründet wurde Sievering aber bereits in der Karolingerzeit, 1114 dann erstmals genannt.
Hornsperg leitet sich von einer Adelsfamilie ab, um 1233 wurde ein Cunradus de Arensperch genannt, um 1397 wird Hornsperg nurmehr als Weingartenried bei Sievering genannt. Teile der Pfarrkirche St. Severin sind romanischen Ursprungs, etwa das Chorquadrat und Teile des Turms (ausführliche Dokumentation bei Stadtarchäologie.at)

Bild 19: Schatzlsteig, benannt nach dem Sieveringer Arzt Dr. Josef Schatzl (1862-1936)
Am Ende des Steigs befindet sich die Bushaltestelle, das ging sich also perfekt aus.
Lg, Felix
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