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Nationalpark Thayatal

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  • Nationalpark Thayatal

    Am Sonntag war ich wieder einmal im schönen Thayatal - Nationalpark

    Die Wanderung durch das tief eingeschnittene Durchbruchstal der Thaya ist wegen ihres hohen landschaftlichen Reizes besonders beeindruckend. Es muss jedoch unbedingt berücksichtigt werden, dass der Weg stellenweise einiges an Klettergeschick erfordert, bei Hochwasser können einzelne Abschnitte sogar überflutet sein.
    Die Wanderung nimmt ihren Ausgang direkt an der Thayabrücke in Hardegg. Zunächst folgt der Weg der Thaya bis zum Gabrielensteig, der ziemlich steil nach oben führt. Nachdem man den Steilhang bewältigt hat, folgt man dem Weg bis zur Weggabelung. Nach dem Überqueren der Unteren Bärmühlwiese beginnt die schwierigste Wegstrecke. Auf dem schmalen steinigen Weg ist Trittsicherheit und gutes Schuhwerk erforderlich. Der Weg verläuft direkt neben dem Fluss unter Resten von Lindenurwäldern. Auch die Eiben, die man vereinzelt entdecken kann, sind hier heimisch. Bei den ersten Fischerhütten biegt man schließlich rechts ab und es geht bergauf zum sogenannten Überstieg. Hier umrundet die Thaya ein ganzes Felsmassiv, der Wanderer kürzt jedoch die Strecke ab und spart sich dabei eine Stunde Gehzeit. Belohnt wird man nach dem Anstieg mit einem eindrucksvollen Blick über das tief eingeschnittene Flusstal der Thaya.
    Zunächst ist man hier etwas orientierungslos, weil der Fluss mit seinen engen Schlingen zwei gegenüberliegende Umlaufberge bildet. Mit Hilfe der Wanderkarte kann man sich aber rasch Klarheit über die Himmelsrichtungen verschaffen. Ungefähr 1,3 Kilometer flussaufwärts auf tschechischer Seite ist die Ruine Neuhäusl zu erkennen.

    Ich bin dann aber nicht Richtung Merkersdorf und über die Strasse zurück nach Hardegg gewandert, sondern ging um den Umlaufberg retour, wo man wieder einige Zeit neben der Thaya entlang geht.

    Das Wetter war echt traumhaft und der Nationalpark hat schon etwas von den herbstlichen Farben abbekommen.
    Zuletzt geändert von Magda; 06.10.2004, 12:40.
    Hört auf danach zu fragen,
    was die Zukunft für euch bereit hält,
    und nehmt als Geschenk,
    was immer der Tag mit sich bringt

    (Quintus Horatius Flaccus)

  • #2
    AW: Nationalpark Thaytal

    Selten hat mich ein Beitrag so gefreut, wie der von Magda über ihre Wanderung im schönen Nationalpark Thayatal und zwar auch deshalb, weil diese Gegend oftmals "verkannt" wird. Ich war dort am 20. Mai und bin den Thayatalweg in umgekehrter Reihenfolge, von der Ruine Kaja an (Kaja -Thayatalweg 1 - Einsiedlerweg - Thayatalweg 1) mit Ziel in Hardegg, gewandert. Es sind rund 14 Kilometer (zurück über Hardegg/Merkersdorf nach Kaja) auf bequemen, teils aber auch auf beschwerlichen Wegen (wie Magda richtig beschreibt), aber einfach fantastisch! Die Abkürzung der Strecke über den sog. "Überstieg" würde ich aber nicht wählen, weil damit schlicht ein viel zu schöner Teil der Tour verloren geht. Die Wanderung beginnt schon interessant bei der Ruine Kaja, die wirklich sehenswert ist. Wunderschöne Ausblicke ergeben sich im Zuge der Wanderung auf die Thaya, die Ruine Neuhäusl und natürlich auf die beeindruckende Burg Hardegg. Einmalig lauschige Plätze voller Harmonie säumen den Weg. Es ist nicht das Spektakuläre, wie in den Alpen, es sind nicht die weiten Blicke auf schneebedeckte Höhen, es ist die unglaubliche Ruhe, Abgeschiedenheit und Lieblichkeit dieses Tales, die beeindrucken und die die ganze Landschaft prägen. Und dann diese Natur: Die herrlichen Laubwälder in neuem Frühlingsgrün (jetzt natürlich genau so schön im Herbstkleid); man sollte es schon mal gesehen haben, dieses herrliche Thayatal!
    Zuletzt geändert von Karl1; 05.10.2004, 22:01.

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    • #3
      AW: Nationalpark Thaytal

      Eine Tour meiner Wanderwoche in 14 Tagen steht schon fest!
      lg
      Woifal


      Und wenn du noch so oft an ihre Türen klopfst, die Natur wird nie erschöpfend Auskunft geben.
      (Iwan S. Turgenjew)

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      • #4
        AW: Nationalpark Thaytal

        @Karl-es freut mich sehr, dass du unseren Nationalpark Thayatal auch schon kennengelernt hast und auch so richtig ins Schwärmen gerätst. Es ist auch eine meiner Lieblingsgegenden
        und genau das ist es auch was ich dort so schätze:
        es ist die unglaubliche Ruhe, Abgeschiedenheit und Lieblichkeit dieses Tales, die beeindrucken und die die ganze Landschaft prägen!

        @Woifal:für weitere Informationen stehe ich gerne zur Verfügung
        Hört auf danach zu fragen,
        was die Zukunft für euch bereit hält,
        und nehmt als Geschenk,
        was immer der Tag mit sich bringt

        (Quintus Horatius Flaccus)

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        • #5
          AW: Nationalpark Thaytal

          Grüß Euch,
          eine der schönsten Wanderungen in Niederösterreich!
          Hier ein paar Impressionen von der Thayaschlinge und dem Nationalpark:





          [SIZE="2"][SIZE="1"]Good bye ...[/SIZE][/SIZE]

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          • #6
            AW: Nationalpark Thaytal

            Tolle Bilder

            Info über unsere Forumstour im Mai unter

            http://www.gipfeltreffen.at/showthre...light=thayatal

            lg
            Mathilde
            "alt ist, wer mehr an die Vergangenheit als an die Zukunft denkt"

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            • #7
              AW: Nationalpark Thaytal

              Hab mal eine wunderschöne Radtour gemacht im Thayatal mit dem Mountainbike von Retz bis Znaim(wunderschön zum Anschaun mit Blicken von der Burg ins Thayatal) dann weiter über tschechisches Staatsgebiet in einem grossen Bogen bis Hardegg und dann entlang der Staatsgrenze durch wirklich unberührte Wälder(alles markiert) mit WIRKLICH super Ausblicken von ganz oben auf die Thaya, kann sie nur empfehlen!!!!(Radführer gibts dazu von bikeline)

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              • #8
                AW: Nationalpark Thaytal

                Ich würde diesen Teil einmal liebend gerne mit unserem Kanu befahren, aber leider ist das verboten - Nationalpark!
                Ganz verstehe ich das nicht, was ruinieren denn die Boote. Das Einzige sind die Fischer, die sich gestört fühlen, wahrscheinlich ist das der Grund.

                Schade
                Erik

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