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Panorama-Runde am Wechsel: Schöberlriegel, Arabichl und zwei Schwaigen / 27.11.2011

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  • Panorama-Runde am Wechsel: Schöberlriegel, Arabichl und zwei Schwaigen / 27.11.2011

    Sonntag, der 27. November 2011 war bei mir seit einiger Zeit schon für eine Wanderung vorgesehen. Beim Vorüberlegen und Planen war ich in Gedanken jeden Tag um 100 bis 200 Meter höher unterwegs als am Vortag. Meine ersten Überlegungen galten dem Wienerwald; dann klärte sich jedoch, dass ich bis zum Abend Zeit haben würde, und auch die Wetterprognose wurde immer besser. Am Samstag war ich dann entschlossen, nochmals über 1500 Meter hinauf zu wollen und wieder einmal die Wechselregion aufzusuchen. Ob es bei einer "Schwaigen-Runde" in der ruhigen Zeit, abseits der Saison, bleiben oder mich doch auch zumindest ein Gipfel locken würde, wollte ich erst spontan entscheiden.

    Am Sonntag fahre ich dann durch Dunst im Wiener Becken und bei deutlichen Plusgraden oberhalb der Kaltluftschicht zum Feistritzsattel. Die Passhöhe ist - leider nur motorisiert - von Wien recht rasch zu erreichen und mit bereits fast 1300 Metern Höhe ein idealer Ausgangspunkt für die Wechselregion. Die Kilometer summieren sich auf den langen Rücken und Kämmen des Bergstocks ohnehin fast automatisch.

    Etwa um 10 Uhr beginne ich meine Bergwanderung. Gleich neben dem so genannten "Sattelkreuz" auf der Passhöhe führt der markierte Weg in Richtung Nordosten in den Wald hinein.
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    Bald gelange ich auf breite Forstwege, die in mäßiger Steigung in der Südflanke des Rabenkropfs (heißt wirklich so ) zum Kamm hinauf führen. Ich kann hören, wie der Wind über den Bergrücken pfeift; die hohen Bäume schützen allerdings noch gut vor ihm.
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    Auf dem langen flachen Kamm in bereits knapp 1500m Höhe wechselt die Route dann auf schöne, alte Karrenwege und führt zum Teil über Lichtungen. Nur an den Plätzen, die um diese Jahreszeit kein Sonnenlicht mehr bekommen, zeigen sich zarte Anzeichen des bevorstehenden Winters.
    image_378519.jpg

    Die Ausblicke werden weiter und umfassender. Hier ist unverkennbar das westlich benachbarte Stuhleck im Bild.
    image_378520.jpg

    Bereits ganz knapp vor der Kranichberger Schwaig passiert der Weg auf den feuchten Almwiesen die kleine, stimmungsvolle Bärenlacke. Ihre geschlossene Eisdecke - trotz hoher Plusgrade und Sonnenschein - ist wiederum ein erster Gruß des Winters.
    image_378521.jpg

    Die in der Sommersaison bewirtschaftete Kranichberger Schwaig steht am oberen Rand einer sanft nach Norden geneigten Almfläche. Der Platz ist nicht zuletzt für seinen Prachtblick zum Schneeberg und Sonnwendstein bekannt - und der lässt an einem so schönen Spätherbsttag natürlich keine Wünsche offen.
    image_378522.jpg

    Die kürzeste Anstiegsroute kommt von der hoch gelegenen, mit dem Auto erreichbaren Steyersberger Schwaig. Bei gutem Wetter bietet die Wechselregion in ihrer großen Weite ideale Voraussetzungen für genussvolles (Berg-)Wandern.
    image_378523.jpg

    Von der Kranichberger Schwaig führt der Weg einige Minuten durch Wald nach Süden zum so genannten "Dreiländereck" (an dem heute allerdings nur zwei Bundesländer beteiligt sind ). Nun gilt es, die Entscheidung über die weitere Route zu treffen - und ich brauche eigentlich gar nicht mehr zu überlegen: Die klare Luft lässt eine weite Fernsicht erwarten, und die deutlichen Plusgrade sollten auch die Wind- oder sogar Sturmböen im Kammbereich erträglich machen. Ich nehme also den steinigen, aber breiten Weg in Richtung Hochwechsel, der in der Nordflanke des Schöberlriegels zunächst steiler bergauf führt. Dass auch dieser Anstieg noch großteils im Wald verläuft, ist gerade an windigen Tagen natürlich ein Vorteil.
    image_378524.jpg

    Wo der markierte Weg dann die Ostflanke des Schöberlriegels quert, steige ich die letzten Minuten weglos zum höchsten Punkt auf. Erst hier wird der Wald locker, und die Aussicht weitet sich mit jedem Schritt. Die ausgedehnten Almflächen der Feistritzer Schwaig im Osten liegen nun doch schon ein gutes Stück unter mir.
    image_378525.jpg

    Und schon habe ich den Gipfel des Schöberlriegels in 1704 Metern Höhe erreicht. Mehrere Felsen und Felsgruppen, wie öfters im Kammbereich des Wechsels, einige Stangen und dieser stattliche Steinmann begrüßen den Wanderer.
    image_378526.jpg
    Zuletzt geändert von Wolfgang A.; 08.02.2018, 12:43.
    Lg, Wolfgang


    Für mich ist Dankbarkeit ein Weg,
    der sowohl für den Einzelnen
    wie für die Welt zukunftsweisend ist.
    (David Steindl-Rast)


  • #2
    AW: Panorama-Runde am Wechsel: Schöberlriegel, Arabichl und zwei Schwaigen / 27.11.20

    Die heftigen Böen aus West bis Südwest und die in der Sonne dennoch erträglichen Temperaturen auf dem Schöberlriegel entsprechen genau meinen Erwartungen. Das Panorama übertrifft sie allerdings sogar deutlich: Abgesehen von Dunst und ein paar flachen Nebelfeldern in den Niederungen kaum eine Wolke am Himmel und eine Rundsicht fast wie ins Unendliche - über große Becken und Ebenen genau so wie zu hunderten Gipfeln.
    Da ist wieder einmal einige Minuten Schauen und Staunen angesagt, bevor dann der Fotoapparat zum Einsatz kommt.

    Nach Norden geht der Blick über die um gut 100m niedrigere, ausgeprägt flache Kuppe des Arabichls ins Wiener Becken. Links sind die Hohe Wand und auch der Anninger eindeutig zu identifizieren. Die Grenze des Nebels verlief übrigens den gesamten Tag entlang ständig wechselnder Linien quer durch das Wiener Becken. Manche hofften bis zum Abend vergeblich auf seine Auflösung.
    image_378527.jpg

    Eine recht unübliche Zoom-Perspektive auf die Hohe Wand, deren südostseitige Felswände hier fast in kompletter Ausdehnung zu sehen sind. Davor der Gösing mit seiner felsdurchsetzten Westseite; über bzw. hinter der Hohen Wand der Hohe Lindkogel.
    image_378528.jpg

    Der gezoomte Blick nach Südsüdwesten geht über einen kleinen Ausschnitt des Grazer Berglands und das dunsterfüllte Grazer Becken bis Slowenien. Links am Horizont die westlichen Ausläufer des Pohorje / Bachergebirges, rechts die Uršlja gora, mit 1699m der östlichste Felsgipfel der Karawanken. Distanz bis dorthin bereits nahezu 140 Kilometer. Wie schon gesagt: Meine Erwartungen an die Fernsicht waren sicher nicht zu hoch gegriffen!
    image_378529.jpg

    Nach Südwesten ein wesentlich umfassenderes Panorama des Grazer Berglands. Links fällt der Schöckl auf, im Zentrum stehen die Berge rund um Teichalm und Sommeralm, rechts der unverkennbare Hochlantsch mit seiner steilen Nordflanke. Dahinter die langen Kämme von Koralpe (links) sowie Packalpe und Saualpe (rechts).
    image_378530.jpg

    Die Berge auf diesem (recht kleinen) Ausschnitt erweckten mein spezielles Interesse. Genau hinter dem Bründlkogel, dem südöstlichen Eckpfeiler der Sommeralm, waren da einige spitze, felsige Gipfel zu erkennen. Wo stehen sie genau, und wie weit mögen sie entfernt sein, waren meine Fragen.
    An Ort und Stelle tippte ich auf die Steiner Alpen in Slowenien und lag damit um bald 30 Kilometer daneben. Erst die AMap zu Hause verschaffte mir Gewissheit: Der Blick geht ins Zentrum der Karawanken, zu sehen sind Vertatscha und Hochstuhl in gut 180 Kilometern Entfernung! Somit die weiteste Sicht, die ich jemals deutlich auf einem Foto festhalten konnte.
    Unglaublich neben der Distanz vor allem die Tatsache, dass nichts die direkte Sichtlinie verstellt! Entscheidend für sie ist, dass sie genau über den mit knapp 1200m recht niedrigen Packsattel verläuft.
    image_378531.jpg

    Im Westsüdwesten bis Westen hinter dem langen Rücken der Pretulalpe eine Vielzahl namhafter steirischer Gipfel : von den Seckauer Tauern und dem Gösseck links über Eisenerzer Reichenstein und Trenchtling im Zentrum bis zu einem Großteil des Hochschwab-Plateaus rechts. Dazwischen bzw. dahinter lugen mit dem Großen Bösenstein und dem Hochtor zwei weitere Gruppenhöchste drüber.
    image_378532.jpg

    Der Blick nach Nordwesten bietet keine so großen Distanzen, aber ein wunderschönes Bild: Er geht über den Feistritzsattel, die Semmering-Region und den langen Höhenzug Pinkenkogel - Große Scheibe bis zur Schneealpe und Raxalpe. In der rechten Bildhälfte der lange Waldrücken, über den ich vom Feistritzsattel aufgestiegen bin.
    image_378533.jpg

    Auch der - hier deutlich herangezoomte - Schneeberg bietet einmal mehr ein prachtvolles Bild und komplettiert das Panorama aufs Allerfeinste!
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    Insgesamt gute 20 Minuten blicke ich staunend in die Runde. Und die Eindrücke sind nicht nur auf den Fotos festgehalten, sondern vor allem auch in meinen Erinnerungen. Dann wird mir der heftige Wind doch zu ungemütlich, und ich beginne langsam mit dem Abstieg. An der Panoramaloipe am Dreiländereck finde ich eine sonnige und windgeschützte Bank für eine Stärkung.
    Ich gehe danach in Richtung Nordosten weiter und erreiche in nur wenigen Minuten die flache Kuppe des Arabichls. "Weiter Horizont" fällt mir zu dieser Landschaft als Erstes ein.
    image_378535.jpg

    In dieser Perspektive kommt ein Großteil der - stattlichen - Längenausdehnung der Rax sehr gut zur Geltung.
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    Zuletzt geändert von Wolfgang A.; 08.02.2018, 12:49.
    Lg, Wolfgang


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    • #3
      AW: Panorama-Runde am Wechsel: Schöberlriegel, Arabichl und zwei Schwaigen / 27.11.20

      Nur ein Zaun verläuft quer über die extrem flache, komplett baumfreie Kuppe des 1595m hohen Arabichls. Teile der Rax und der Schneeberg im Hintergrund, freundliche Föhnwolken am Himmel: ein Anblick, der - wahrscheinlich nicht nur für mich - Weite und Freiheit ausdrückt.
      50-HorizontüberRaxundSchneeberg.jpg

      Ziemlich genau in Gegenrichtung ein starker Kontrast dazu: Dicker Nebel liegt den gesamten Tag über dem Südburgenland südlich des Günser Gebirges und der Kleinen Ungarischen Tiefebene dahinter.
      52-GünserGebirge-Hochnebel.jpg

      Einige Minuten östlich vom höchsten Punkt des Arabichls führt der Weg dann in dichten Wald und bald zum "Steinernen Kreuz". Bereits zu Römerzeiten führte hier ein Pfad vorbei, und im Mittelalter wurden die Pröpste des südlich gelegenen Stiftes Vorau in Sänften über den Wechsel getragen...
      53-SteinernesKreuz.jpg

      Im Wald führt ein schöner Weg dann kurzzeitig steiler bergab zur Feistritzer Schwaig in knapp 1450m Höhe. Im Unterschied zur Kranichberger Schwaig steht sie an einem Südhang in ausgeprägt sonniger Position.
      58-FeistritzerSchwaig.jpg

      Damit habe ich den östlichsten Punkt meiner Panorama-Runde erreicht. In Hinblick auf die Zeit gehe ich auf dem direktesten Weg zurück zum Dreiländereck, der Panorama-Loipe folgend. Einzelne knorrige Bäume tragen sehr zur Gestaltung der Almflächen bei.
      61-LonelyTree-FeistritzerSchwaig.jpg

      Vom Dreiländereck gleich weiter zur Kranichberger Schwaig, von wo ich den Schneeberg - nun bereits im flachen Sonnenlicht des Nachmittags - selbstverständlich noch einmal fotografiere.
      63-BlickSchneeberg.jpg

      Ein Blick zum Forstweg, der zur Steyersberger Schwaig führt. Genussvolles Höhenwandern in sehr ansprechender Landschaft!
      64-KranichbergerSchwaig-BlickNorden.jpg

      Auch die Bärenlacke erweist sich von der anderen Seite gesehen und im Nachmittagslicht erneut als sehr stimmungsvoller Ort.
      67-Bärenlacke.jpg

      Etwa vom halben Weg zurück zum Feistritzsattel ein Rückblick zum Schöberlriegel (links) und Umschussriegel (rechts). Wirklich erstaunlich: dermaßen unauffällige Kuppen, fast bis oben bewaldet - und welches Panorama bieten sie an schönen Tagen!
      69-SchöberlriegelUmschussriegel.jpg

      Da vermag die Heukuppe schon stärker auf sich aufmerksam zu machen, auf die sich nicht weit oberhalb des Feistritzsattels noch ein besonders schöner Durchblick bietet.
      70-ZoomHeukuppe.jpg

      Bald darauf bin ich nach mehr als fünf Stunden genussvollsten Bergwanderns beim Parkplatz am Feistritzsattel zurück.
      Zuletzt geändert von Wolfgang A.; 30.11.2011, 22:57.
      Lg, Wolfgang


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      • #4
        AW: Panorama-Runde am Wechsel: Schöberlriegel, Arabichl und zwei Schwaigen / 27.11.20

        Informationen zur Tour

        Meine Route ist gut 15 Kilometer lang und weist etwas über 600 Höhenmeter auf.
        Wie viele Touren in der Wechselregion - und ganz besonders bei einem Start an hoch gelegenen Plätzen - weist sie kaum wirklich steile Abschnitte, dafür aber eine stattliche Anzahl an Kilometern auf, die sich durch die Länge der Kämme ergibt.

        Die Panorama-Loipe, die etliche der Schwaigen untereinander verbindet, ist gut gekennzeichnet, verläuft aber in der schneefreien Zeit über breite, nicht besonders interessante Forststraßen. Da ist viel lohnender, den älteren, oft stimmungsvollen Karrenwegen zu folgen, die häufig oben auf den Rücken verlaufen. Dies gilt für den Großteil der Strecke Feistritzsattel - Kranichberger Schwaig ebenso wie für die Strecke Dreiländereck - Feistritzer Schwaig.

        Bei gutem Wetter bietet die Wechselregion viele Möglichkeiten für ausgedehnte, aber problemlose und daher hoffentlich genussvolle Bergwanderungen. Dass vor allem die Kämme weder bei Nebel und Kälte im Winter noch bei großer Gewitterneigung im Sommer unterschätzt werden sollten, wird zu Recht immer wieder hervorgehoben.
        Bei der Ausrüstung ist es schließlich klug, die hohe Zahl an Tagen mit starkem Wind in der Kammregion zu bedenken.

        Alle Erhebungen des Wechsels, die über die Baumgrenze aufragen, bieten bei guter Fernsicht ein umfassendes, erstaunlich weites Panorama. Der wenig bekannte Schöberlriegel hat dabei speziell an windigen Tagen den Vorteil, dass der Anstieg bis auf die letzten Minuten im Wald verläuft. Gegenüber dem Niederwechsel, für den dasselbe gilt, weist er noch den zusätzlichen Bonus des unverstellten Blicks in die Bergwelt im Südwesten und Westen auf. Ich hätte keinen besseren Tag wählen können, um erstmals auf ihm zu stehen.

        Wer öffentlich in die Wechselregion anreisen will, hat wohl generell von der Ostseite (Mönichkirchen, Mariensee...) mehr Varianten zur Verfügung als von Westen.

        Ich vermute, nach dem Schließen der meisten Schwaigen und vor Beginn der Langlauf- und Schisaison strahlt der Wechsel am stärksten Weite und Ruhe aus. Auf dem Feistritzsattel standen gut zehn Autos, und ich habe immer wieder Wanderer getroffen bzw. gesehen, zweimal auch Mountainbiker. Das Schöne am Stock des Wechsels ist: Er bietet so viel Platz, und jede Menge Möglichkeiten auch für ganz individuelle Routen.


        Mein persönliches Fazit

        Der Region um den Hochwechsel übt eine ganz eigene Faszination aus. Der Charakter dieser Landschaft hat durchaus raue und herbe Züge, weist aber speziell an sonnigen Tagen auch sehr freundliche Seiten auf. Nicht zuletzt wegen des weiten Rundblicks, den sie üblicherweise versprechen, sind Herbsttage mit Schönwetter daher (nicht nur) für meine Route besonders geeignet.

        Die weitläufige Landschaft vermittelt viel Ruhe und bietet sich bei problemlosen Bedingungen auch für ausgedehnte (Höhen-)Bergwanderungen bestens an.

        Ich habe das weite Panorama vom Schöberlriegel enorm genossen.
        Und habe den gesamten Tag als ein wohltuendes "Auslüften" und "Durchlüften" empfunden: manchmal auch im wörtlichen, stets jedoch im übertragenen Sinn.
        Zuletzt geändert von Wolfgang A.; 01.12.2011, 21:11.
        Lg, Wolfgang


        Für mich ist Dankbarkeit ein Weg,
        der sowohl für den Einzelnen
        wie für die Welt zukunftsweisend ist.
        (David Steindl-Rast)

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        • #5
          AW: Panorama-Runde am Wechsel: Schöberlriegel, Arabichl und zwei Schwaigen / 27.11.20

          servus wolfgang,

          ich habe deinen bericht in jeder hinsicht sehr genossen. und festgestellt, dass es am wechsel doch noch einiges gibt, was ich nicht kenne und gerne einmal erkunden möchte.

          auch der hinweis mit den karrenwegen ist aus meiner sicht sehr hilfreich.

          was die öffi-anreisemöglichkeiten anlangt, hast du recht. grundsätzlich ist es - soweit ich weiß - so, dass ab samstag mittag nichts mehr fährt, außer ein bus am mittleren nachmittag (sa/so) von mönichkirchen nach wien.

          für die hinfahrt gibt es neben den von dir genannten verbindungen am samstag auch die möglichkeit, nach trattenbach zu fahren und von dort eine überschreitung zu machen.

          und eine skiüberschreitung vom semmering zum wechsel (oder in die gegenrichtung) hätte sicher auch ihren reiz!

          vielen dank & lg,

          peter

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          • #6
            AW: Panorama-Runde am Wechsel: Schöberlriegel, Arabichl und zwei Schwaigen / 27.11.20

            Richtig, das ist Genuss pur! Am meisten natürlich beim Wandern selbst für Dich, aber uns verschafft der Bericht einen guten (und sehnsüchtigen) Blick darauf.

            Danke, michl fasan
            Zu seiner Milbe sagt der Milber:
            "Geh bitte, schenk mir einen Zahn aus Silber.
            Damit ich, wenn im Haargewurl
            ich beißen möchte, hab kan Gsturl!"

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            • #7
              AW: Panorama-Runde am Wechsel: Schöberlriegel, Arabichl und zwei Schwaigen / 27.11.20

              Sehnsüchtig - sehr sehnsüchtig! - ist auch mein Blick darauf!
              Ich kenne die Gegend ganz gut, sowohl vom Wandern, als auch vom Langlaufen.
              Daß es stürmisch werden würde, war zu erwarten, deshalb hab ich mich in so eine Gegend an diesem Tag nicht getraut. Hätte sich aber doch gelohnt, solange man im Waldbereich bleibt.
              Danke übrigens fürs SMS!
              LG, Eli

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              • #8
                AW: Panorama-Runde am Wechsel: Schöberlriegel, Arabichl und zwei Schwaigen / 27.11.20

                Wolfgang, danke für den ausgezeichneten Tourenbericht!
                Sehr schöne Herbstbilder und wie immer sehr ausführlich
                beschrieben.

                Ich denk in diesem Zusammenhang noch gern an meine
                Skitour von St. Corona über Arabichl und Feistritzsattel –
                Harterkogel – Pfaffensattel und Stuhleck nach Spital am
                Semmering. Eine lange Tour mit sehr viel Landschaft und
                tollen Ausblicken, wo auch das Wetter zwischen Feistritz-
                und Pfaffensattel unbedingt passen muss.

                Gruß
                Rudi
                Nehmen wir unseren Augen nicht die Zeit zum Schauen.

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                • #9
                  AW: Panorama-Runde am Wechsel: Schöberlriegel, Arabichl und zwei Schwaigen / 27.11.20

                  Schöner Bericht

                  Da war ich auch schon eine Weile nicht mehr oben.....das sollte ich ändern!

                  LG Michael
                  Den Abstand zwischen Brett und Kopf nennt man geistigen Horizont

                  Kommentar


                  • #10
                    AW: Panorama-Runde am Wechsel: Schöberlriegel, Arabichl und zwei Schwaigen / 27.11.20

                    Servus Wolfgang,

                    vielen Dank für deinen - wie gewohnt - äußerst liebevollen und detaillierten Bericht über eine herrliche Tour bei besten Bedingungen!

                    Ich war heuer im Mai nach jahrzehntelanger Abwesenheit gleich zweimal auf dem Wechsel - ähnlich so wie du gegangen bist, plus Hochwechselgipfel, aber ohne Arabichl - einmal für Markierungsarbeiten (man sieht auf einem deiner Bilder, dass uns leider die Farben mehrmals etwas ineinander geronnen sind...), und ein paar Tage später gleich nochmals zusammen mit meiner Frau, weil es gar so schön dort war.

                    Wenn auch die schroffen Wände fehlen, ist der Wechsel für Bergwanderer jedenfalls ein sehr lohnendes Ziel!
                    LG
                    Erich K.

                    Chi va piano, va sano e va lontano

                    Kommentar


                    • #11
                      AW: Panorama-Runde am Wechsel: Schöberlriegel, Arabichl und zwei Schwaigen / 27.11.20

                      Danke, ein wunderschöner Bericht mit tollen Einblicken
                      irgenwie geht man da gleich mit.....

                      besonder gefallen mir die Rax & Schneeberg Bilder von dieser Perspektive

                      lg Geo
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                      'man ist nie zu alt um eine glückliche Kindheit zu haben'
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                      Geo-Foto-fix: www.geo-lights.at
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                      Kommentar


                      • #12
                        AW: Panorama-Runde am Wechsel: Schöberlriegel, Arabichl und zwei Schwaigen / 27.11.20

                        Herrlich - Danke für deinen schönen Bericht über diese, mir gänzlich unbekannte Gegend. Sieht nach einer echten Genusswanderung aus!

                        lG
                        Martin
                        Leuchtende Tage - nicht weinen, dass sie vergangen, sondern lächeln, dass sie gewesen!

                        Kommentar


                        • #13
                          AW: Panorama-Runde am Wechsel: Schöberlriegel, Arabichl und zwei Schwaigen / 27.11.20

                          Eine wahre Genusstour hast da gmacht, Wolfgang!
                          Am Grenzkamm entlang kann man sich einfach nicht sattsehen
                          vom herrlichen Panorama umher.
                          Und bei solch einer Fernsicht eine absolut empfehlenswerte Wanderung.




                          L.G. Manfred

                          Kommentar


                          • #14
                            AW: Panorama-Runde am Wechsel: Schöberlriegel, Arabichl und zwei Schwaigen / 27.11.20

                            Peter und Michl, Eli, Rudi und Michael,
                            Erich, Geo, Martin und Manfred,

                            herzlichen Dank für eure Antworten! :-)

                            Wenn ich eure Lust wecken konnte, die Wechselregion wieder einmal aufzusuchen oder kennen lernen zu wollen, freut es mich sehr.

                            Ich nehme aus euren Antworten zugleich die Anregung mit, die Routen vom Feistritzsattel zum Pfaffensattel sowie in Richtung Sonnwendstein zu erkunden, die ich beide noch nicht kenne. Sollte dieser Winter doch noch einmal beginnen, wären viele der Wege ja gut für Schneeschuhe geeignet.


                            Zitat von ekkhart Beitrag anzeigen
                            Ich war heuer im Mai nach jahrzehntelanger Abwesenheit gleich zweimal auf dem Wechsel - einmal für Markierungsarbeiten und ein paar Tage später gleich nochmals zusammen mit meiner Frau, weil es gar so schön dort war.
                            Deine Randbemerkung macht mir wieder bewusst, wie sehr wir bei Touren auch von ehrenamtlichen Diensten engagierter Bergfreunde profitieren.
                            Vielen Dank für deinen Einsatz!


                            Da ich in einer PN darauf angesprochen wurde, noch eine ergänzende Information:
                            Der Übersichtsplan der Panorama-Loipe weist darauf hin, dass es in der Wechselregion im Winter drei Wildschutzgebiete gibt.
                            Südlich des Dreiländerecks (=am Hang des Schöberlriegels) ist mir seine Begrenzung am Sonntag nicht bewusst aufgefallen. In Richtung Arabichl weist hingegen eine große Tafel nahe dem Dreiländereck deutlich darauf hin. Der Wildschutz beginnt mit 1. Dezember (gilt also heute bereits), er endet - wenn ich mich richtig erinnere - mit dem 15. März.
                            Das Anliegen, "Ruhezonen" für die Tiere zu erhalten, ist mir gut verständlich. Insofern möchte ich mit meinem Bericht auf die Schönheiten der Region aufmerksam machen, aber sicher nicht zum Missachten dieser Bestimmung anregen. (Am Sonntag galt sie gerade noch nicht.)


                            Als Bonusfoto ein weiterer Blick vom Gipfel des Schöberlriegels: Er geht über den Feistritzsattel und den Tratenkogel zum Stock der Schneealpe, flankiert von der Heukuppe rechts sowie weiteren Mürzsteger Bergen und sogar der Gemeindealpe links.
                            37-BlickFeistritzsattelSchneealpe.jpg
                            Lg, Wolfgang


                            Für mich ist Dankbarkeit ein Weg,
                            der sowohl für den Einzelnen
                            wie für die Welt zukunftsweisend ist.
                            (David Steindl-Rast)

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                            • #15
                              AW: Panorama-Runde am Wechsel: Schöberlriegel, Arabichl und zwei Schwaigen / 27.11.20

                              Hallo Wolfgang,

                              wieder einer deiner schönen Berichte, diesmal von meinem Hausberg aus der Kindheit Auf den Hochwechsel gehe ich immer wieder gerne - sowohl im Sommer als auch im Winter!

                              Liebe Grüße
                              Elisabeth
                              Allen Menschen Recht getan, ist eine Kunst die keiner kann

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