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Einfachster 6'000er, welcher ist das?

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  • Einfachster 6'000er, welcher ist das?

    Der Titel sagt es. In einem anderen Forum wurde der Uturuncu als leichtester 6'000er genannt. Der Chachani gilt auch als leicht, der Aufstieg ist aber deutlich länger.

    Gibt es Alternativen? Es muss nicht Südamerika sein.

    Nach dem Kilimanjaro soll es ein 6'000er sein.

    Ein Freund meinte, in der Nähe von Machu Picchu gäbe es einen einfachen 6'000er, ich fand allerdings nichts im Netz.

    Danke für eure Hilfe.

  • #2
    Servus Hochsitz,

    ich hätte auch den Uturuncu als einen der leichtesten 6000er eingestuft. Aber aufpassen, nicht, dass mal einer nachmisst und es ist kein 6000 mehr oder er bricht aus

    Alternativ fällt mir auch der Llullaillaco ein, ebenfalls unvergletschert. Selbst der Aconcagua ist nicht besonders schwierig und hat die wahrscheinlich beste Infrastruktur. In Bolivien wird der Huayna Potosi oft bestiegen, da er gut von La Paz erreichbar ist und inzwischen zwei Hütten hat. Für diese muss man allerdings eine Trekking-Agentur buchen. Zum Schluss hat der Huayna Potosi aber eine steilere Schnee-/Eisflanke.

    Der Panico Verlag hat ein Buch über die Sechstausender der Anden im Programm, vielleicht da mal reinschauen.

    Außerhalb Südamerikas bleibt ja nur Asien und da sind aus meiner Sicht die meisten 6000er vergletschert und damit entsprechend anspruchsvoller. Eine Ausnahme bilden da wohl nur Berge nördlich der Karakorum-Himalaya-Kette, diese sind aber entsprechend schlechter erreichbar.

    Viele Liebe Grüße von climby
    Meine Nachbarn hören Metal, ob sie wollen oder nicht

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    • #3
      Zitat von climby Beitrag anzeigen
      Servus Hochsitz,

      ich hätte auch den Uturuncu als einen der leichtesten 6000er eingestuft. Aber aufpassen, nicht, dass mal einer nachmisst und es ist kein 6000 mehr oder er bricht aus

      Alternativ fällt mir auch der Llullaillaco ein, ebenfalls unvergletschert. Selbst der Aconcagua ist nicht besonders schwierig und hat die wahrscheinlich beste Infrastruktur. In Bolivien wird der Huayna Potosi oft bestiegen, da er gut von La Paz erreichbar ist und inzwischen zwei Hütten hat. Für diese muss man allerdings eine Trekking-Agentur buchen. Zum Schluss hat der Huayna Potosi aber eine steilere Schnee-/Eisflanke.

      Der Panico Verlag hat ein Buch über die Sechstausender der Anden im Programm, vielleicht da mal reinschauen.

      Außerhalb Südamerikas bleibt ja nur Asien und da sind aus meiner Sicht die meisten 6000er vergletschert und damit entsprechend anspruchsvoller. Eine Ausnahme bilden da wohl nur Berge nördlich der Karakorum-Himalaya-Kette, diese sind aber entsprechend schlechter erreichbar.

      Viele Liebe Grüße von climby
      Danke. Der Llullaillaco ist nun wirklich ein ganz anderes Kaliber, kommt keinesfalls in Frage. Ebenso der Aconcagua.
      Der Huayna Potosi ist auch um ein Vielfaches anspruchsvoller als der Uturuncu.
      Gut erreichbar soll der Gipfel schon sein.

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      • #4
        Der "Dzo Jongo East Peak" im Himalaya scheint einfach zu sein. Von den Bildern her zu schliessen technisch ähnlich einfach wie die Skitourenberge in den Niederen Tauern.

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        • #5
          Falls Dich der Chachani interessiert, kannst Dir hier Appetit holen Chachani 6075 m / Cordillera Occidental / Peru 14.07.2013 - Forum Gipfeltreffen

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          • #6
            Danke, die 2 sind auch um Welten anspruchsvoller, kommen nicht in Frage.

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            • #7
              Also der Chachani schaut aber wirklich sehr einfach aus.

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              • #8
                Wenn dir der Chachani zu schwierig ist, dann wird es schwierig.
                "Glück, das kann schon sein: man hat es fast hinter sich und einen Schluck Wasser noch dazu." (Malte Roeper)

                https://www.instagram.com/grandcapucin38/

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                • #9
                  Uturuncu ist Benchmark. Alles was schwieriger ist, ist zu schwierig. Gibt es etwas Einfacheres?

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                  • #10
                    Also einfacher als Uturuncu wird echt schwierig, da sind ja die Hälfte der Buckel in den Bayerischen Voralpen schwerer.

                    Hier ein Video vom Aufstieg, da sind aus meiner Sicht alle "schwierigen" Stellen drin: https://www.youtube.com/watch?v=NXepaUQ_F54

                    Viele Liebe Grüße von climby
                    Meine Nachbarn hören Metal, ob sie wollen oder nicht

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                    • #11
                      Danke. Mit schwierig meine ich technisch aber auch konditionell. Offenbar ist der Uturuncu in der Tat der einfachste 6'000er. Also wird er unser Berg.

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                      • #12
                        Also das sieht ja ganz als leichter Wanderberg aus (Technisch)! Da war der Kili bei mir eindeutig schwerer über die Western Breach Wall.

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                        • #13
                          Zitat von shadu Beitrag anzeigen
                          Also das sieht ja ganz als leichter Wanderberg aus (Technisch)! Da war der Kili bei mir eindeutig schwerer über die Western Breach Wall.
                          Man kann sich das Leben auch unnötig schwer machen. Der Kili via Coca Cola Route mit wunderschönen, komfortablen Hütten ist nun wirklich ein Genuss.

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                          • #14
                            Zitat von Hochsitz Beitrag anzeigen

                            Man kann sich das Leben auch unnötig schwer machen. Der Kili via Coca Cola Route mit wunderschönen, komfortablen Hütten ist nun wirklich ein Genuss.
                            Na ja, wir wollten genau diese Route, war auch super aber halt etwas anspruchsvoller (Felsweg etwas vereist aber mit Steigeisen kein Problem). Hätten oben im Krater übernachtet, die Träger vergaßen aber unsere Sachen (meine & vom Kumpel). Sind dann gleich Mittag zum Gipfel (Total alleine oben) und wieder weit runter in ein Camp. Die anderen der Gruppe übernachteten oben aber hatten mit Kopfweh, Übelkeit und Kälte zu kämpfen.
                            Nur hatten sich 4 von der Gruppe bei dieser Route angemeldet ohne sich vorher zu informieren, die hatten keinerlei Bergerfahrung. Das war für die ein Überlebenskampf, kein Genuß... aber selber Schuld.

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                            • #15
                              Zitat von shadu Beitrag anzeigen

                              Na ja, wir wollten genau diese Route, war auch super aber halt etwas anspruchsvoller (Felsweg etwas vereist aber mit Steigeisen kein Problem). Hätten oben im Krater übernachtet, die Träger vergaßen aber unsere Sachen (meine & vom Kumpel). Sind dann gleich Mittag zum Gipfel (Total alleine oben) und wieder weit runter in ein Camp. Die anderen der Gruppe übernachteten oben aber hatten mit Kopfweh, Übelkeit und Kälte zu kämpfen.
                              Nur hatten sich 4 von der Gruppe bei dieser Route angemeldet ohne sich vorher zu informieren, die hatten keinerlei Bergerfahrung. Das war für die ein Überlebenskampf, kein Genuß... aber selber Schuld.
                              Ich wiederhole: man kann sich das Leben auch unnötig schwer machen.
                              - Weg vereist: selber schuld, es gibt Routen, die haben nie Eis.
                              - Steigeisen nötig: selber schuld, es gibt Routen, dort brauchst du garantiert nie Eisen.
                              - Träger vergassen Sachen: selber schuld. Billiganbieter gewählt, schlechte Organisation.
                              - Träger müssen Sachen auf Gipfel tragen: selber schuld. Ab der Kibo Hütte brauchst du keine Träger mehr, den Gipfelaufstieg machst du nur mit Guide, ohne Porter. Die Porter tragen in dieser Zeit die Ware wieder runter.
                              - Im Krater übernachten? Wer tut sich das freiwillig an? Kopfweh, Uebelkeit und Kälte sind geradezu vorprogrammiert, ja gewollt. Auch für Bergprofis. Der Aufstieg auf 6'000m ist in jedem Fall ein viel zu schneller, egal ob du nun einen 3- oder 5-tägigen Aufstieg machst. Darum heisst es, schnell wieder runter. Wer freiwillig länger oben bleibt, bleibt vielleicht ewig oben - ausser die Leichen werden dort geborgen, das weiss ich nicht.
                              - Bergerfahrung: ist für den Kili nicht nötig, es ist eine einfache Wanderung ohne Klettern, ohne Steigeisen, ohne Seil. Einfach nur wandern. Ausser man macht sich das Leben selber schwer.

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