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Sind wir in einem Klimawandel?

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  • AW: Sind wir in einem Klimawandel?

    Zitat von Willy Beitrag anzeigen
    Allmählich werden daher die Ozeane auf der Erde verdampfen.
    Ziehen wir halt auf den Mars ...
    Beste Grüße, Lamл[tm]
    Touren && Kurse
    Lamπ[tm] auf Tour bis 0stern 2011
    Hi-Lite Sardinien
    Disc Laimer

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    • AW: Sind wir in einem Klimawandel?


      Es ist ja längst unbestritten,
      daß Tiere eine erhebliche Mitschuld an der weltweit angespannten CO2-Situation tragen !

      Ein Greenpeace-Fotograf, der aber unbedingt anonym bleiben will,
      liefert uns dieses sensationelle Beweis-Bild :

      storch f.jpg

      Zuletzt geändert von Willy; 23.10.2007, 18:20.
      TOUREN PLANEN - TOUREN (ERFOLGREICH) DURCHFÜHREN - TOUREN DOKUMENTIEREN

      Das ist auch eine Art "Heilige Dreifaltigkeit" !

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      • AW: Sind wir in einem Klimawandel?

        Zitat von Willy Beitrag anzeigen



        [ATTACH]100805[/ATTACH]

        Ich hab fast ein Achterl in die Benger gestellt!

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        • AW: Sind wir in einem Klimawandel?

          Hallo,

          mein Senf mal als jemand, der sich schon seit Jahren und auch derzeit im Studium näher mit dem Wetter befasst. Zwar ist Klimatologie und Klimawandel kein Fachgebiet von mir - ich bin eher Synoptiker, also Wettervorhersage der nächsten Stunden bis zu ein paar Tagen - , aber ein bisschen lässt sich schon sagen.

          Also erstens mal befindet sich die Erde seit ihrer Geburt schon im Klimawandel.
          Zweitens gab es auch schon früher mal rasante Erwärmungen und ebenso starke Kaltlufteinbrüche (über Jahrtausende hinweg gesehen), dasselbe betrifft auch den kürzeren Zeitraum (Jahre bis Jahrzehnte). Leider ist das Erinnerungsvermögen des "Durchschnittsbürgers" so schlecht, dass er sich an die "durchschnittlichen" Jahre nicht erinnern vermag. Da wird dann schnell ein subjektiver Trend gesehen, der objektiv nicht haltbar ist.

          Was wahr ist - die Alpen werden vom Klimawandel viel stärker beeinflusst als andere Regionen in Mitteleuropa. Das sieht man besonders deutlich an den Gletschern, aber auch am Steigen der Schneefallgrenze (natürlich auch am Verhalten der Vegetation). An der Niederschlagsverteilung hat sich im Prinzip nichts geändert, in den Hochlagen fällt nicht mehr oder weniger Schnee, dafür vollzieht sich gerade in den mittleren Lagen ein starker Trend zu mehr flüssigem Niederschlag (sprich, es kommt im Mittel zwar gleich viel Niederschlag, aber wegen der Klimaerwärmung fällt mehr als Regen als als Schnee).

          Was ganz wichtig ist - Einzelereignisse wie das Augusthochwasser 2005, der verfrühte Wintereinbruch Anfang September oder diverse Unwettereignisse (Hagel, etc.) im Sommer kann man nicht als Beleg (oder Nichtbeleg) des Klimawandels anführen. Die Summe bzw. das Mittel macht den Unterschied aus. Verheerende Hochwässer, extreme Schneelagen und schwere Gewitter gab es in den letzten Jahrzehnten auch. Momentan gibt es keinen eindeutigen Trend zur Zunahme. Jedoch nimmt die demographische Dichte zu, d.h. es gibt mehr Menschen, die in potentiellen Risikoregionen leben und entsprechend auch mehr Schäden. Manche Probleme sind auch hausgemacht, z.B. gibt es in der Schweiz eine starke Zunahme an Hagelschäden, das liegt aber nach einer Studie daran, dass immer mehr zu gläsernen Gewächshäusern und überdachten Balkonen greifen.

          Was sich in den nächsten Jahren bei uns in Österreich tut, kann man so einfach nicht sagen. Die Gletscherschmelze geht wohl weiter. Der härteste Winter wie 2005/2006 nützt nichts, wenn die Sommerniederschläge ausbleiben und die Schneefallgrenze im höhenwarmen Herbst zu weit oben liegt.

          Sommerniederschläge sind ohnehin schwierig vorherzusagen, da äußerst lokal auftretend. Und die Mechanismen, die zu schweren Unwettern führen, sind auch nicht vollständig verstanden, besonders nicht im Gebirge (es fehlen Wetterstationen, Beobachtungsdaten).

          Gruß,Felix
          Zuletzt geändert von Exilfranke; 24.10.2007, 00:01.
          http://www.wetteran.de

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          • AW: Sind wir in einem Klimawandel?

            Zitat von Inntranetz Beitrag anzeigen
            An der Niederschlagsverteilung hat sich im Prinzip nichts geändert, in den Hochlagen fällt nicht mehr oder weniger Schnee,
            Hallo Felix,
            also mir fällt schon immer wieder auf,dass in den Zentralalpen zumindest immer weniger Schnee fällt und dass die Adriatiefs immer seltener bzw. schwächer werden. Im Winter fällt mir das schon sehr krass auf, also bei mir zu Hause in den Hohen Tauern/ gerade südlich vom Alpenhauptkamm.

            Die Ombrometer sieht man öfters wo, wo kann man die Meßergebnisse einsehen?
            Sers
            Robins
            I nix daham bliem!

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            • AW: Sind wir in einem Klimawandel?

              Zitat von robins Beitrag anzeigen

              Hallo Felix,
              also mir fällt schon immer wieder auf,
              dass in den Zentralalpen zumindest immer weniger Schnee fällt
              und dass die Adriatiefs immer seltener bzw. schwächer werden.

              Also lieber und geschätzter Robins !

              Der Winter 2005/2006 war einer der Schlimmsten der vergangenen Jahrzehnte.

              Hast Du schon wieder die vielen eingestürzten Dächer vergessen ?

              Und der Winter 2007/2008 beginnt doch schon im Herbst ebenfalls mit einem einsamen Rekord :

              http://www.gipfeltreffen.at/showthre...081#post282081



              Natürlich steht die Trauer um die vielen menschlichen Schicksale im Vordergrund :

              Dennoch eine Frage an unsere Experten :

              Wieviele Tonnen
              an (angeblich so) "Klima-verderblichen" und "Zukunft-bedrohenden" CO2
              werden derzeit täglich in Kalifornien in die Luft geblasen ?

              http://www.orf.at/071024-17955/index.html

              Zuletzt geändert von Willy; 24.10.2007, 20:32.
              TOUREN PLANEN - TOUREN (ERFOLGREICH) DURCHFÜHREN - TOUREN DOKUMENTIEREN

              Das ist auch eine Art "Heilige Dreifaltigkeit" !

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              • AW: Sind wir in einem Klimawandel?

                Zitat von Willy Beitrag anzeigen
                Also lieber und geschätzter Robins !

                ]



                Zitat von Willy Beitrag anzeigen
                Der Winter 2005/2006 war einer der Schlimmsten der vergangenen Jahrzehnte.

                Hast Du schon wieder die vielen eingestürzten Dächer vergessen ?

                ]

                wie könnte ich? Fast wären Judith und ich davon betroffen: im Sommer davor hatten wir noch den Garten auf Vordermann gebracht, Judith mit viel Liebe zu den Blumen!
                judith.JPG

                und ich bei den Buchen und den Nadelbäumen hinter dem Haus!
                robins.JPG

                doch dann kam der Winter; viele Dächer der Nachbarn gingen in Brüche und auch unsere Bäume hielten der Schneelast nicht mehr stand!
                PICT1012.jpg
                I nix daham bliem!

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                • AW: Sind wir in einem Klimawandel?


                  Ich habe in den letzten Tagen gelesen, daß für

                  EINSTÜNDIGE VORTRÄGE ÜBER DEN KLIMASCHUTZ

                  bereits

                  € 180.000.-

                  bezahlt werden !

                  Leute, schmeißt doch nicht Euer Geld beim Fenster hinaus !
                  Sondern engagiert mich !


                  Denn ich biete

                  70-minütige Referate über den Klimaschutz

                  schon um € 70.000.-


                  an !

                  Dies gilt allerdings nur für Mittel-Europa und Albanien.

                  Für weiter entlegene Kongress-Hallen und Fernseh-Stationen
                  oder Vorträge gar während meiner heiligen Mittagsschlaferlzeit
                  kommt ein Zuschlag von 100 % dazu, was aber immer noch höchst preiswert ist !

                  PS :

                  Ich verspreche neben aktuellster Total-Aufklärung
                  mehr Humor als Rudi Carell, Josef Hader, Bruno Jonas, Alfred Dorfer und die Hektiker zusammengenommen !
                  Zuletzt geändert von Willy; 26.10.2007, 19:38.
                  TOUREN PLANEN - TOUREN (ERFOLGREICH) DURCHFÜHREN - TOUREN DOKUMENTIEREN

                  Das ist auch eine Art "Heilige Dreifaltigkeit" !

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                  • AW: Sind wir in einem Klimawandel?

                    Was nettes für unsere Klimahysteriker:
                    http://www.youtube.com/watch?v=UPB6pZ-4kGo

                    http://www.youtube.com/watch?v=v6Jp0mcqJg4
                    hoffentlich genügt das den wissenschaftlichen Ansprüchen unserer Flachlandexperten

                    (ich denke aber schon, schließlich kommt darin ja der Topexperte AlGore auch vor)

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                    • AW: Sind wir in einem Klimawandel?

                      Bitte die Diskussionsgrundlage verbreitern und hier auch weitere finanzielle Aspekte ansprechen!

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                      • AW: Sind wir in einem Klimawandel?

                        Zitat von Willy Beitrag anzeigen

                        Bitte vergessen wir nicht, wenn es auch humorig klingt :

                        Die täglichen Blähungen (Schase) und Ausdünstungen jeglichster Art aller Tiere weltweit
                        beeinflussen den "Klima-Haushalt" der Luft mehr als die von Menschen verursachten CO2-Emissionen !

                        also ich würde Schase so schreiben : "Schaße" - schaut find ich besser aus (österreichischer)!!!!
                        Nur wer erwachsen wird und ein Kind bleibt, ist
                        ein Mensch (E. Kästner)

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                        • AW: Sind wir in einem Klimawandel?

                          Zitat von lado Beitrag anzeigen
                          also ich würde Schase so schreiben : "Schaße" - schaut find ich besser aus (österreichischer)!!!!
                          Das Thema wäre einen eigenen thread wert, aber bei über 850 Beiträgen bisher kann man sich wohl einen kleinen Ausritt erlauben:

                          Dies ist eine der seltenen Gelegenheiten in dieser Klimadebatte bei der ich voll und ganz mit Willy d´accord gehe. Mit scharfem ß geschrieben erlangen die gasförmigen Blähungsprodukte des Darmes den Charakter eines deutlich festeren Aggregatzustandes, der zwar unappetitlich sein mag, in Bezug auf den Klimawandel jedoch wesentlich unbedenklicher als diese.

                          Als alternative Schreibweisen würde ich höchstens Schaase oder auch Schahse gelten lassen.
                          Zuletzt geändert von freeze; 27.10.2007, 09:17.
                          In der Einfachheit liegt eine große Würde (Angus Young - AC/DC)

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                          • AW: Sind wir in einem Klimawandel?

                            Zitat von freeze Beitrag anzeigen
                            Das Thema wäre einen eigenen thread wert,
                            Dies ist eine der seltenen Gelegenheiten in dieser Klimadebatte bei der ich voll und ganz mit Willy d´accord gehe. Mit scharfem ß geschrieben erlangen die gasförmigen Blähungsprodukte des Darmes den Charakter eines deutlich festeren Aggregatzustandes, der zwar unappetitlich sein mag, in Bezug auf den Klimawandel jedoch wesentlich unbedenklicher als diese.

                            Als alternative Schreibweisen würde ich höchstens Schaase oder auch Schahse gelten lassen.
                            und ich möchte auch das Gemeinsame üder das trennende stellen, und versuche die Flatulenz damit zu verbinden:

                            Zitat von master0max Beitrag anzeigen
                            Bitte die Diskussionsgrundlage verbreitern und hier auch weitere finanzielle Aspekte ansprechen!
                            einige werden doch auch Sigmund Freuds Klassiker " Charakter und Analerotik"
                            gelesen haben, wo er die Gemeinsamkeit zwischen dem "Geld" und der "Auscheidung" erklären konnte. Und das alles im Klimawandel.
                            I nix daham bliem!

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                            • AW: Sind wir in einem Klimawandel?

                              Zitat von freeze Beitrag anzeigen
                              Als alternative Schreibweisen würde ich höchstens Schaase oder auch Schahse gelten lassen.
                              Das wäre mir doch etwas zu "piefkeneserisch" - ohne jetzt damit die nördlichen Kollegen zu diskreditieren zu wollen .

                              Zu Flatulenz würde mir noch eine beliebte medizinische Diagnosestellung einfallen - " Flatus da silva" - damit wäre sogar ein Naturbezug hergestellt!!
                              Nur wer erwachsen wird und ein Kind bleibt, ist
                              ein Mensch (E. Kästner)

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                              • AW: Sind wir in einem Klimawandel?

                                Ich fragte mal einen Österreicher (Gsi-Berger) nach einem deutschen Wort für "Schmäh" und erhielt als Antwort: "Joke!"

                                Zum Thema:

                                Beim neuen Klimabericht vom IPCC gibt es eine schöne Tabelle:



                                Quelle: http://gregladen.com/wordpress/wp-co...c_forcing1.jpg

                                Sie zeigt, welche Faktoren die Strahlungsbilanz der Erde beeinflussen.

                                Ganz oben ist Kohlendioxid und Methan (langlebige Treibhausgase), dann kommt das troposphärische Ozon,

                                Stratosphärischer Wasserdampf

                                CH_4 + OH = CH_3 + H²0 (g)

                                Oberflächenalbedo (was kommt vom Weltall rein, und was wird zurückgeschickt) ? Da spielt die Landnutzung eine Rolle (Abholzung der Regenwälder, Ackerbau), was die Albedo vergrößert, zugleich aber der Schmutz auf den Gletschern/Schnee, der die Albedo verrringert.

                                Noch unklar ist derzeit die Rolle der Aerosole (kleine Staub- und Kristallteilchen in der Luft, die durch Industrieemissionen bzw. durch Aufwirbeln von Meeresgischt in die Atmosphäre gelangen). Hier vermutet man einen dämpfenden Einfluss auf die Strahlungsbilanz, einmal direkt

                                (Wolken aus Aerosolen lassen weniger Sonnenlicht durch, siehe z.B. Poebene),

                                und einmal indirekt

                                (Aerosole können als Quellen für Wolkentröpfchen dienen, und vermehrte Wolkenbildung verringert u.U. ebenfalls, was durchkommt).

                                Die schwarzen Balken in der Abbildung zeigen aber, dass man noch völlig unsicher ist, wie groß deren Einfluss ist. Es gibt aber aus Österreich Studien (vergangenes Jahr veröffentlicht?), dass beispielsweise in den 70er Jahren, als jede Menge Schwefelabgase durch ungezügelte Industrieemissionen in die Atmosphäre gepumpt wurden, ein weltweiter Temperaturrückgang beobachtet wurde. Erst seit den 80ern/90ern, wo vermehrt Katalysatoren und Filter benutzt werden, gibt es wieder einen deutlichen "Klick" in der Klimaerwärmung.

                                Auch Vulkanausbrüche haben einen solchen dämpfenden Effekt, z.B. der Ausbruch des Pinatubo am 12.Juni 1991. Er schickte soviel schwefelhaltige Stoffe in die Luft, dass in den folgenden zwei Jahren die globale Temperatur um ca. 0,5°C zurückging.

                                Dann gibt es noch linear contrails (vtml. sind die überbleibsel von flugzeugabgasen gemeint, die man in form der kondensstreifen am Himmel sieht), deren Einfluss soll aber sehr gering sein.

                                Das waren die hausgemachten (menschengemachten) Einflüsse, natürliche Einflüsse wie die Sonneneinstrahlung/kosmische Einstrahlung sollen in geringem Ausmaß zur Erwärmung beitragen.

                                In der Summe überwiegt aber klar das Kohlendioxid in der Bilanz, d.h. selbst wenn wir alle anderen Faktoren kleinkriegen, dann gibt es immer noch einen positiven Effekt des Kohlendioxids, und das ist eben das Problem.

                                Man kann sich übrigens sicher sein, dass die Wissenschaftler beim IPCC auch das Furzen von diversen Tieren miteinkalkulieren.In der Öffentlichkeit kommt leider von der schönen Tabelle nur noch "CO² Verursacher und Punkt" bei der Bevölkerung an.

                                Einer der Mitarbeiter beim IPCC gehört dem Institut der Geowissenschaften/Geographie in Innsbruck an, Georg Kaser, und hielt vergangenes Semester eine Vorlesung über den IPCC-Bericht.

                                Gruß,Felix
                                http://www.wetteran.de

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