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Radln in Wien

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  • Radln in Wien

    Leider gibt es keinen passenden Thread wo ich den Link hätte einfügen können. Wenn ich einen übersehen habe verschiebt den Beitrag doch bitte dort hin. Danke...

    Ich habe gerade einen super Artikel vom Standard entdeckt:
    http://derstandard.at/1343744552416/...uf-dem-Fahrrad

    Da ich selbst mindestens drei mal in der Woche mit dem Rad in die Arbeit fahre, kann ich viele Situationen absolut nach empfinden. Da ich allerdings auch Autofahrerin und Fußgängerin bin, somit auf jede Situation 3 Blickwinkel habe, finde ich einige Sachen garnicht so schlimm wie andere. Einige Sätze in diesem Artikel haben mich richtig zum schmunzeln gebracht:
    Erst waren es die Nummerntafeln, dann die Forderung nach 0,5 Promille und einem Handy-Verbot für Radler, jetzt fehlt eigentlich nur noch die Forderung nach einem Parkpickerl für Fahrräder, aber der Sommer ist ja noch lang.
    Je steiler oder länger der Weg, der durch eine (auch illegale) Abkürzung vermieden werden kann, desto öfter wird man Radler auf solchen Abkürzungen finden. Mathematisch ausgedrückt: die Wahrscheinlichkeit der Regelverletzung eines Teilnehmers im Straßenverkehr ist direkt proportional zum notwendigen Einsatz seiner Körperkraft für ein und denselben Weg.
    In Berlin, wo Straßen so breit wie bei uns in Wien lang sind, haben dicke, fette Radwege locker Platz, und daneben jede Menge parkender Autos dazu. In Amsterdam, das flach daliegt wie eine Flunder, brauchen Umwege auch für Radler weniger Energie als im Hügelland der Stadt Wien.
    Bei genügend Platz und Abstand kräht kein Hahn nach Radlern, die auf dem Gehsteig gegen die Einbahn telefonieren
    Zuletzt geändert von DieIris; 16.08.2012, 21:33.

  • #2
    AW: Radln in Wien

    Ganz ehrlich ich bin auch gespannt wie sich das mit der nummerntafel entwickelt, die rennradfahrer werden diese sicherlich alleine aus aerodynamischen gründen nicht montieren..,
    LG
    Sebastian

    samma uns ehrlich - das Leben is herrlich!

    Tourenfotos

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    • #3
      AW: Radln in Wien

      Lies dir mal die STVO genau durch. Der Artikel mit dem Rennrad ist so schwammig dass ich mit Sicherheit jedes Mountainbike als Rennrad deklarieren könnte.

      Was zum Teufel soll ein Rennlenker sein? Auf meinem Lenker steht Race Face also wenn das nicht eindeutig ist.....

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      • #4
        AW: Radln in Wien

        Die Nummerntafelforderung ist Populismus pur und inhaltlich Schwachsinn.
        Die permanente mediale u. politikergeförderte Aufhetzung der einzelnen Verkehrsteilnehmer geht mir auch schon dermaßen auf die Nerven.

        In keinem Land der Welt haben Radl-Nummerntafeln funktioniert. Nein, auch in der Schweiz nicht, nein, auch in Holland nicht.
        Der verwaltungstechnische Aufwand wäre enorm, die Tafeln für andere aus Entfernung ohnehin nicht lesbar, haftpflichtversichert ist sowieso fast jede Person. Und Gerüchten zufolgen wird ja auch mit Autos (die ja vorne und hinten vglw. große u. gut lesbare Nummerntafeln haben) zu schnell gefahren, Fahrerflucht begangen, usw.
        http://derstandard.at/1308186212931/...bringen-nichts

        Und ein für alle Mal: IDIOTEN sind immer Idioten, unabhängig davon, ob's grad Auto fahren, Rad fahren, zu Fuß gehen oder Kunstturnen. Weder sind alle Autofahrer Idioten, noch alle Radfahrer, noch alle Kunstturner...

        In Salzburg lässt sich's übrigens recht entspannt radln. Studenten, Anzugträger, Hausfrauen, Junge, Alte, selbst der Bürgermeister fährt sehr viel mit dem Rad.
        Ist das alles eher ein Wiener Problem?

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        • #5
          AW: Radln in Wien

          Wien und Graz was ich so weiß. Die Wiener Mentalität sieht halt vor einfach mal gegen alle Veränderungen zu sein vorallem wenn sie aus einer jüngeren Generation heraus entstanden sind.
          Ich finds auch sehr lustig wie von verschiedenen Seiten immer wieder versucht wird gegen ein Miteinander aufzuhetzen indem immer eine Gruppe von Verkehrsteilnehmern als Rowdys beschimpft wird.
          Witzig find ich vorallem, dass es sogar in Budapest, eine Stadt die in den Statistiken immer als Albtraum für Radfahrer dargestellt wird und auch die Einheimischen Radler empfinden so, die RAdwege ca. 5x so breit waren und ich nicht einmal miterlebt hab dass ein Radfahrer (selbst auf dem Gehsteig) angehupt oder angeschnautzt wurde.

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          • #6
            AW: Radln in Wien

            Jetzt im Sommer bin ich fast jeden Tag mit dem Rad ins Büro unterwegs und erlebe (speziell am Ringradweg) viele "interessante" Situationen.
            Überholt wird als Radfahrer an der engsten Stelle des Radwegs und natürlich ohne Rücksicht auf den Gegenverkehr. Alle Einbahnen (auch die nicht extra gekennzeichneten) werden mit dem Rad in beide Richtungen befahren. Fußgänger sind perfekte Slalomstangen.etc...

            Hauptursachen für Konflikte zwischen Autos,Fußgängern und Radfahrern sind für mich:

            - Die nicht ausreichende Kennzeichnung der Radwege

            und (leider speziell bei vielen Radlern zu bemerken)

            - Keine gegenseitige Rücksichtnahme

            Die Autofahrer sind bei den gefährlichen Kreuzungen meist schon so sensibilisiert, dass sie von selbst aufpassen. Und ich als Radfahrer habe als Verkehrsteilnehmer nicht den Freibrief, wild durch die Gegend zu bretteln. Augenkontakt mit Autofahrern oder Fußgängern aufzunehmen kostet keine Zeit. Einmal kurz zu viel gebremst schade dem Rad nicht, tut aber meiner Gesundheit vielleicht gut.

            Die Konflikte zwischen Rad und Fußgänger bzw. Auto bewirken wegen dem fehlenden Schutzblech sofort schwere Verletzungen. Wenn sich Autofahrer mit der gleichen "Ich geb nicht nach" Mentalität die Karosserien verbeulen, steht das mittlerweile in keiner Zeitung.

            Wie so oft ist auch hier für mich das gemeinsame Miteinander die Lösung, aber offensichtlich funktioniert bei uns nichts auf freiwilliger Basis.Daher kann ich mir zumindestens Kennzeichen für Räder sehr gut vorstellen.

            Gruß, Günter
            Meine Touren in Europa

            Nicht was wir erleben, sondern wie wir es empfinden, macht unser Schicksal aus.
            (Marie von Ebner-Eschenbach)

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            • #7
              AW: Radln in Wien

              der Radfahrer, der mich auf einem Gehsteig angefahren und verletzt hat, ist einfach weitergefahren und ward nie mehr gesehen.
              Was ich von einer Nummernpflicht halte, könnt ihr euch denken.
              LG
              Erich K.

              Chi va piano, va sano e va lontano

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              • #8
                AW: Radln in Wien

                Zitat von mountainrabbit Beitrag anzeigen

                Die Autofahrer sind bei den gefährlichen Kreuzungen meist schon so sensibilisiert, dass sie von selbst aufpassen. Und ich als Radfahrer habe als Verkehrsteilnehmer nicht den Freibrief, wild durch die Gegend zu bretteln. Augenkontakt mit Autofahrern oder Fußgängern aufzunehmen kostet keine Zeit. Einmal kurz zu viel gebremst schade dem Rad nicht, tut aber meiner Gesundheit vielleicht gut.




                Gruß, Günter
                Also ganz speziell DAS halt ich für ein Gerücht. Ich kann es mittlerweile nicht mehr zählen wie oft ich von Autofahrern bspw. überholt werde an Stellen an denen es nicht möglich ist ohne mich in Gefahr zu bringen. Den Teil der Führerscheinprüfung in dem erwähnt wird, dass man einspurige Fahrzeuge nur mit min. 1,5 m Seitenabstand überholen darf haben wohl alle verschlafen. Ist ja auch uninteressant bis man dann mal einen auf der Motorhaube liegen hat. Ich fahre selbst regelmässig mit dem Auto aber ich würde nie auf die Idee kommen wegen 5 Sekunden Zeitersparnis einen Radfahrer gefährlich zu überholen. Am liebsten sind mir die, die an einem Kurz vor der Kreuzung vorbeirasen um in 10 metern rechts abzubiegen und einem wegen des (welch Wunder) Zebrastreifens dann den weg versperren. Ole.
                Autofahrer die Rücksicht oder Verständnis für Radfahrer haben gibt es in Wien sogut wie keine. Die Probleme die sich im Straßenverkehr in den letzten 2-3 Jahren zuspitzen sind nur ein Ergebnis davon, dass Radfahren in Mode gekommen ist aber die Stadt sich erst seit kurzem damit befasst hat und es die letzten Jahrzehnte verpasst hat Radfahren in die Stadtentwicklung miteinzubeziehen.
                Das beste Bsp. ist der von dir erwähnte Ringradweg der weder farblich markiert ist noch sonst irgendwie gut zu erkennen. Ausserdem ist er vom Farbahnzustand her eine Zumutung und schlängelt sich so oft hin und her dass man unmöglich weiss (sowohl als Fußgänger als auch als Radler) ob man gerade auf dem Radweg ist oder nicht.
                Die Infrastruktur für Radfahrer (Radwege Radspuren auf Fahrbahnen) ist den Massen an Radfahrern nicht mehr gewachsen.
                Wer was anderes behaupten will dem wünsch ich viel Spaß wenn er in der Früh auf dem Weg zu Arbeit die 2er Linie entlang radelt, speziell am MQ vorbei.
                Nummernschilder ändern da sehr wenig.
                Zuletzt geändert von thrashhard; 17.08.2012, 13:54.

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                • #9
                  AW: Radln in Wien

                  Nachdem ein dank seiner medial wirksam verbreiteten Bereitschaft zur gebührenpflichtigen Interessensvertretung europaweit bekannter, selbstverständlich unschuldsvermuteter Innenminister wenigstens bei der Verschlankung des Polizeiapparates so erfolgreich war, dass mehr Papppolizisten am Straßenrand zu sehen sind als Reale, braucht man sich weder über steigende Kriminalität, sinkende Aufklärungsraten oder zunehmend rauhere Verkehrssitten wundern.

                  Da nutzt auch ein Kennzeichen am Radl nix.
                  Den Abstand zwischen Brett und Kopf nennt man geistigen Horizont

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                  • #10
                    AW: Radln in Wien

                    Jetzt mal von der Frage nach der Sinnhaftigkeit abgesehen:

                    Wie stellen sich das die Nummerntaferl Befürworter vor?

                    Es gibt viele Menschen, die weitaus mehr als nur 1 Rad besitzen.
                    Muss man ab jetzt jedes neu gekaufte Rad bei den Behörden registrieren lassen?
                    Ein Kennzeichen pro Fahrrad?
                    Privater Verkauf von Gebrauchträdern: Muss man dann das Nummerntaferl auch weiterverkaufen und das ebenfalls bei den Behörden melden?
                    Oder darf das Kennzeichen von Rad zu Rad übertragen werden? (Was dann wieder im Falle eines Unfalles zu Verfälschungen führen kann..)
                    Nummerntaferl für Rennräder? Für Mountainbikes?
                    Wobei die meisten Mountainbikes sowieso nicht für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen sind. Trotzdem ein Taferl fürs Fahren am Berg?
                    Für Kinderräder? Kinder-Dreiräder?
                    Wenn Kinder aus den Rädern „herauswachsen“, muss man das Taferl dann ständig auf das neu gekaufte Rad umnennen lassen? Oder zu jedem Rad ein neues Taferl dazukaufen? Oder kriegt mans etwa geschenkt?
                    Wer bezahlt den zusätzlichen Verwaltungsaufwand?
                    Wie groß muss denn überhaupt so ein Taferl sein? Es soll ja schließlich nicht stören, trotzdem aber gut lesbar sein.
                    ….

                    Auf das Chaos wär ich jedenfalls gespannt.
                    Zuletzt geändert von tini:wini; 17.08.2012, 14:11.

                    Kommentar


                    • #11
                      AW: Radln in Wien

                      Zitat von tini:wini Beitrag anzeigen
                      Jetzt mal von der Frage nach der Sinnhaftigkeit abgesehen:

                      Wie stellen sich das die Nummerntaferl Befürworter vor?

                      Es gibt viele Menschen, die weitaus mehr als nur 1 Rad besitzen.
                      Muss man ab jetzt jedes neu gekaufte Rad bei den Behörden registrieren lassen?
                      Ein Taferl pro Fahrrad?
                      Privater Verkauf von Gebrauchträdern: Muss man dann das Nummerntaferl auch weiterverkaufen und das ebenfalls bei den Behörden melden?
                      Oder darf das Kennzeichen von Rad zu Rad übertragen werden? (Was dann wieder im Falle eines Unfalles zu Verfälschungen führen kann..)
                      Nummerntaferl für Rennräder? Für Mountainbikes?
                      Wobei die meisten Mountainbikes sowieso nicht für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen sind. Trotzdem ein Taferl fürs Fahren am Berg?
                      Für Kinderräder? Kinder-Dreiräder?
                      Wenn Kinder aus den Rädern „herauswachsen“, muss man das Taferl dann ständig auf das neu gekaufte Rad umnennen lassen? Oder zu jedem Rad ein neues Taferl dazukaufen? Oder kriegt mans etwa geschenkt?
                      Wer bezahlt den zusätzlichen Verwaltungsaufwand?
                      Wie groß muss denn überhaupt so ein Taferl sein? Es soll ja schließlich nicht stören, trotzdem aber gut lesbar sein.
                      ….

                      Auf das Chaos wär ich jedenfalls gespannt.
                      Als bekennender Radler bekommst einfach eine Nummer aufs Hirn tätowiert. Mit welchem Radl du dann unterwegs bist is wurscht.


                      !!!!! Generell find ich aber, dass das Thema im Standard-Forum besser aufgehoben ist, als in einem Bergforum !!!!!
                      Zuletzt geändert von schrutkaBua; 17.08.2012, 14:14.
                      ----

                      Kommentar


                      • #12
                        AW: Radln in Wien

                        Zitat von tini:wini Beitrag anzeigen
                        Wie stellen sich das die Nummerntaferl Befürworter vor?

                        Es gibt viele Menschen, die weitaus mehr als nur 1 Rad besitzen.
                        Muss man ab jetzt jedes neu gekaufte Rad bei den Behörden registrieren lassen?
                        Ein Kennzeichen pro Fahrrad?
                        Am besten pickt man sich das Kennzeichen auf den A.......llerwertesten - dann ist`s wurscht, auf welchem Radl man sitzt
                        Den Abstand zwischen Brett und Kopf nennt man geistigen Horizont

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                        • #13
                          AW: Radln in Wien

                          Mehr Radler, mehr Fahrradpolizei.
                          Wer das Eine befürwortet (Politik),
                          muß Geld für das Andere zur Verfügung stellen.
                          Ganz einfach.

                          Beispiele hier und hier


                          L.G. Manfred
                          Zuletzt geändert von manfred1110; 17.08.2012, 14:50.

                          Kommentar


                          • #14
                            AW: Radln in Wien

                            Nummerntafeln für Fahrräder sind eine ziemlich gestörte Idee. Umso erstaunlicher, dass sie in Wien diskutiertiert wird und nicht bei uns.

                            Dass wir Euch in puncto Verwaltungsabsurdität selbstverständlich trotzdem kaum nachstehen beweits zum Beispiel diese Posse aus meiner rheinischen Heimat: http://www.welt.de/regionales/koeln/...en-Steuer.html
                            Tourenberichte und Sonstiges auf www.deichjodler.com

                            Kommentar


                            • #15
                              AW: Radln in Wien

                              Und ihr diskutierts in die völlig falsche Richtung:

                              Ich glaube der Konflikt ist nicht Auto vs Radler sondern Radler vs Fussgänger. Ich glaube sogar das die Radler, ausgenommen die hier im Forum, nirgendwo rücksichtsloser sind als in Wien, und ich habe das nicht oft genug erlebt.

                              2 Beispiele:

                              Ring beim Parlament, eine Gruppe Touristen will über den Ring und quert dazu auch den Radweg der gut kennzeichnet ist, 2 Radfahrer mit ein wenig Tempo mehr fahren sie nicht gerade über den Haufen.

                              Bei Meidlinger Hauptstrasse/Edelsinnstrasse in Wien gibt es einen sehr breiten Radweg, dort habe ich eine zeitlang das Geschehen beobachtet. Eines Tages spielten Kinder die auf ihre Eltern warteten und natürlich auch auf dem Radweg, die meisten Radfahrer sahen die Kinder einer bremste und kam zu sturz für ihn waren die Kinder schuld obwohl auch für Radffahrer der Vertrauensgrundsatz gilt und von dem Kinder ausgeschlossen gilt.

                              Ich würde mir mal wünschen, dass die Radfahrer mal daran denken das die Karroserie härter als jeder menschliche Körper ist und sie nichts davon haben wenn sie zwar im Recht sind aber den Rest ihres Lebens im Rollstuhl sitzen.

                              Was lass ich mal auf einem Shirt eines Motorradfahrers: Autofahrer sind Mörder!

                              .....oiso i schau trotzdem lieber nu einmoi bevor i am zebrastreifen über die strassn geh.

                              LG Othmar
                              Brasilien: 1995, 1998, 2000, 2003, 2005, 2008, 2011, 2015, 2016 . . . .

                              make love, peace and fun... und hauts eich endlich a richtige musik eini....

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