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Schladminger Tauern: Vom Znachsattel nach Tamsweg??

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  • Schladminger Tauern: Vom Znachsattel nach Tamsweg??

    Grüß euch,

    ich würde gerne mit dem Zug nach Schladming fahren, um von dort per Mountainbike nach Tamsweg (bzw. eigentlich ins Lessachtal) vorzudringen. Die Giglachsee-Route scheint mir da zunächst der direkteste Weg, soweit alles klar; dann würde ich aber über den Znachsattel und weiter am Schatzbühel vorbei den Wanderweg 771 ins Tal fahren. Dazu meine Frage - hab ich da eine Chance, oder ist das völlig wahnsinnig? Der 771 ist als T3 beschrieben, aber die Fotos, die ich von Wanderern gesehen habe, schauen alle recht harmlos aus. Hat da zufällig jemand Erfahrung? Vielen Dank :-)

  • #2
    Kann dir nur sagen, dass der Weg im Znachtal noch bis 10.9. gesperrt ist

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    • #3
      Über den Oberhüttensattel sollte es aber schon gehen. Ob´s erlaubt ist...

      LG

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      • #4
        Keine Ahnung was ein T3 ist. Es ist ausgesprochen präpotent, jeden Wanderweg mit dem Fahrrad - ob motorisiert oder nicht - benützen zu wollen.
        In der Stadt muss man als Fußgänger auf dem Gehsteig schon ausweichen, jetzt wird man auch auf den Berg verfolgt, und dort macht ihr die Steige kaputt.

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        • #5
          Zitat von Helfried56 Beitrag anzeigen
          Keine Ahnung was ein T3 ist. Es ist ausgesprochen präpotent, jeden Wanderweg mit dem Fahrrad - ob motorisiert oder nicht - benützen zu wollen.
          In der Stadt muss man als Fußgänger auf dem Gehsteig schon ausweichen, jetzt wird man auch auf den Berg verfolgt, und dort macht ihr die Steige kaputt.
          Bergfex rendert neuerdings die sac_scale auf jeden Weg drauf, die in der Openstreetmap verwendet wird um die Schwierigkeit eines Wanderwegs (für MTB gibts eigene Skalen) anzugeben. Das ist die Skala des Schweizer Alpen Clubs (geht von T1 bis T6) und T3 steht für "Anspruchsvolles Bergwandern", siehe: https://wiki.openstreetmap.org/wiki/DE:Key:sac_scale Ich denke da wird er die Schwierigkeit abgelesen haben.
          Meine Touren

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          • #6
            Die Frage, ob du eine Chance hast oder nicht, musst du dir nicht stellen. Das Znachtal ist in Privatbesitz und Radfahren ausdrücklich verboten. Ich war letzten Dienstag auf den Kalkspitzen, rauf durchs Znachtal, runter auf der anderen Seite vom Oberhüttensattel entlang des Weißpriachbaches. Ich habe selbst da und dort die Radfahrverbotsschilder gesehen.
            Allerdings habe ich auch beobachtet, wie sich zwei kurz nach dem Oberhüttensattel Richtung Seekaralm- Obertauern, ihr Mountainbike schiebend, abgeplagt haben. Keine Ahnung wo sie hergekommen sind.

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            • #7
              Ich war letzten Dienstag auf den Kalkspitzen, rauf durchs Znachtal, runter auf der anderen Seite vom Oberhüttensattel entlang des Weißpriachbaches.
              Vor elf und auch vor dreizehn Jahren habe ich diese Wanderung genossen, einmal davon in umgekehrter Richtung, leider hab ich heute keine aussagekräftigen Fotos dazu gefunden.
              Die Lungauer Seite der Schladminger Tauern wird wohl auch jetzt noch die ruhigere und damit für mich freundlichere Seite sein.
              Es ist eine höchst unangenehme Vorstellung, zu Fuß die Steige dort mit Mountainbikern teilen zu müssen - ganz abgesehen von der rechtlichen Lage.

              Danke, Thomas, für die Erklärung der Schwierigkeitsskala für WandererInnen - ich hatte schon befürchtet, dass es sich um eine Radfahrskala handelt.

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              • #8

                Allerdings habe ich auch beobachtet, wie sich zwei kurz nach dem Oberhüttensattel Richtung Seekaralm- Obertauern, ihr Mountainbike schiebend, abgeplagt haben. Keine Ahnung wo sie hergekommen sind. [/QUOTE]

                Die sind den Stoneman Taurista gefahren und der ist eine offiziell beschilderte MTB Tour

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                • #9
                  Dieser "Stoneman Taurista" ist wieder mal so eine "zweifelhafte" Schöpfung diverser Tourismusbetriebe.
                  Da hat man eine Verbindung gebraucht zwischen den Forsstraßen und flugs wurde der wunderbare Wanderweg von der Seekarscharte zum Oberhüttensattel in eine MTB-Route "umgewidmet".
                  Aber die meisten e-MTB-ler sind mit der Bewältigung dieser Strecke ohnehin gestraft genug, denn man sieht dort entzetzlich ausgeschundene Menschen ihre schweren Räder über Felsstufen drüber tragen. Ich möchte diese Leute einmal "Zerrbilder des Sports" nennen. Die buchen irgendwas und sind dann mit dem Gelände völlig überfordert.
                  Dies nur am Rande, ich habe völliges Verständnis für Benützung aller Forstraßen durch Biker - voraus gesetzt allerdings - sie verhalten sich rücksichtsvoll und billigen dem Fußgeher uneingeschränkten Vorrang zu. Das sollte sogar dann gelten, wenn Fussgeher in z.B. Viererreihen gehen... Dann muss ich halt als Biker anhalten oder in Schritttempo vorbei fahren - Punkt.
                  Auch freigegebene Forstraßen sind keine Rennstrecken!
                  Meine Toleranz, Wanderwege mit MTB zu benützen, ist allerdings sehr gering...
                  Gerade die Wanderroute von der Vögeialm zur Seekarscharte (vorbei am malerischen Klammsee, weiter zum Oberhüttensattel und zurück zur Vögeialm ist eine besonders schöne Tauernrunde und die Strecke von der Seekarscharte zum Oberhüttensee verziert von unzähligen Lacken ein landschaftlicher Leckerbissen. Man kann dabei sogar noch den Gipfel der Sonntagskarhöhe mitnehmen und als weitere Draufgabe den darunter liegenden Schroffensee aufsuchen - ein Highlight!
                  Hier eine MTB-Route zuzulassen ist eigentlich ein NoGo - aber touristisches Geld zählt halt mehr...

                  LG

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                  • #10
                    Siehe auch unsere Beobachtungen (Bild 30) bei unserer Moderatorenwanderung 2022

                    lg
                    Norbert
                    Meine Touren in Europa
                    ... in Italien
                    Meine Touren in Südamerika
                    Blumen und anderes

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                    • #11
                      Zitat von tauernfuchs Beitrag anzeigen
                      Dieser "Stoneman Taurista" ist wieder mal so eine "zweifelhafte" Schöpfung diverser Tourismusbetriebe.
                      Nein das ist keine "Zweifelhafte Schöpfung" vom Tourismus sondern eine in Südtirol vom ehemaligen MTB Profi Roland Stauder erfundene dauerhaft beschilderte MTB Tour.
                      Davon gibt es in der Schweiz, in Deutschland, in Südtirol und eben auch in Österreich Varianten
                      Und es gibt eben auch Personen die die Berge auch anders als zu Fuß gerne erleben wollen. Ob er sich solche Touren zutraut, bewältigen kann oder dafür eben plagen muss sei hoffentlich jedem selbst freigestellt

                      Zuletzt geändert von mountainrabbit; 21.09.2023, 11:55. Grund: Zitat repariert

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                      • #12
                        Zitat von heilingm Beitrag anzeigen

                        Nein das ist keine "Zweifelhafte Schöpfung" vom Tourismus sondern eine in Südtirol vom ehemaligen MTB Profi Roland Stauder erfundene dauerhaft beschilderte MTB Tour.
                        Davon gibt es in der Schweiz, in Deutschland, in Südtirol und eben auch in Österreich Varianten
                        Und es gibt eben auch Personen die die Berge auch anders als zu Fuß gerne erleben wollen. Ob er sich solche Touren zutraut, bewältigen kann oder dafür eben plagen muss sei hoffentlich jedem selbst freigestellt
                        Schon gut, ich kann schon mit MTBlern friedlich zusammenleben, soferne sie den Vorrang des Fußgehers respektieren, nicht in Regionen eindringen, die eigentlich unbedingt naturschützenswert wären, keine Wege ruinieren - ein friedliches Miteinander ist für mich vorstellbar ...
                        Und selbstverständlich darf jeder sein e-Bike gerne bis zur völligen Erschöpfung schleppen... Eben auf der oben besprochenen Strecke erlebt man immer wieder solche Szenen.
                        Wahrscheinlich auch deshalb, weil die Strecke verharmlost dargestellt oder gar als Führungstour angeboten wird...
                        Daß ein MTB Profi eine solche Tour erfunden hat, imponiert mir wenig - sofort könnte ich aus der Karte heraus ein Dutzend solcher Routen "erfinden". Ob sie allerdings dann, trotz ausschließlicher Benützung von Forstraßen oder meinetwegen unter Benützung eines kurzen Weg-Verbindungsstückes für einen Übergang genehmigt würden, ist eine andere Geschichte.
                        Ich in selbst begeisteter MTBler und im im Salzkammergut und Umgebung gibt es wahrscheinlich keine Route, die ich noch nicht gefahren bin. Die Diskussionen mit diversen Forstorganen sind ein allerdings ein trauriges Kapitel davon...

                        LG




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