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Ben Lomond, 1748m, Neuseeland-Südinsel, 6.2.2020

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  • Ben Lomond, 1748m, Neuseeland-Südinsel, 6.2.2020

    Der Ben Lomond war unsere erste geplante Bergtour, die wir im Rahmen unserer Neuseelandreise absolviert haben.

    Mit einer Höhe von 1748m - und gut 1400m über den Lake Wakatipu und der Stadt aufragend - ist er quasi der Hausberg von Queenstown.
    Seine Besteigung erfolgt in der Regel von Süden über den Ben Lomond Walkway.
    Die große Mehrheit der Wanderer überwindet die ersten 400Hm mit der Seilbahn, wir sind natürlich by fair means unterwegs und starten nach kurzer Anfahrt am Westende von Queenstown und auf See-Höhe.
    Uns gegenüber liegt die Kelvin Peninsula (834m) und die Bergkette mit dem passenden Namen "The Remarkables" (bis 2319m).

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    Der hier beginnende Steig ist als One Mile Creek Track bezeichnet und führt uns nach wenigen Minuten stark ansteigend und über desolate Steighilfen einen steilen Hang hinauf. Mehrmals kreuzen wir dabei auch eine Mountainbike Downhillstrecke, vor der ausreichend gewarnt wird.
    An der Baumgrenze gibt es dann die letzte Möglichkeit kurz stehen zu bleiben ohne dabei Beobachter zu haben und so wird diese auch gerne von uns genutzt. - Der Gipfel ist schon in Sicht:

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    Hinter und auch schon ein Stück unter uns liegt der See, die Gipfel südlich davon stecken in Wolken.

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    Noch ein paar Meter und wir teilen uns den Weg mit den Seilbahnbenutzern. Unser erstes gemeinsames Etappenziel ist ein unbenannter Sattel auf gut 1300m.

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    Die Aussicht kann sich hier schon sehen lassen.

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    Im Sattel kommt natürlich der Weitblick nordwärts dazu.

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    Neben der stets spannenden Thematik wann es für wen Zeit für eine weitere Bekleidungsschicht ist, fragen wir uns nun auch, ob unser Gipfel wolkenfrei bleibt.
    Noch haben wir ja ein Stück vor uns:

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    Zu welchem Zeitpunkt er dann wolkenfrei ist, mögen Meteorologen oder gar Philosophen anhand der Bilder bestimmen - wir freuen uns einfach darüber, daß wir auf unserem ersten Gipfel stehen.

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    Wieder einmal ist es am Gipfel deutlich frischer als zuvor beim Aufstieg und so ist es kein Wunder, daß sich dieIris bald aufmacht um wieder wärmere Luftschichten zu erreichen.
    Ich verweile noch ein wenig und möchte die wechselnde Nebelstimmung fotografisch festhalten, als sich noch lohnendere Motive im Gipfelbereich nieder lassen:

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    Zuletzt geändert von Gratwanderer; 25.04.2020, 21:33.

  • #2
    Diese Keas sind ähnlich zutraulich wie viele Alpendohlen; als Papageienart wirken sie für mich natürlich exotischer.

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    Um meine Begleiterin nicht erst wieder beim Wagen zu treffen, wird es dann auch für mich Zeit zum absteigen.

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    Von hier oben lässt sich ein Großteil des Aufstiegs überblicken; in Verbindung mit dem See und den umliegenden Bergketten gehört auch dieser Anblick zu den Höhepunkten dieses Tages:

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    Noch vor dem Sattel erreiche ich die Wärme Suchende und so haben wir Gelegenheit uns noch einmal gemeinsam vor dieser Kulisse ablichten zu lassen.
    Herzeigen möchte ich aber lieber noch einmal das Panorama Richtung Norden.
    Diese Gipfel sind uns zwar völlig unbekannt, das hindert uns aber nicht daran, sie beeindruckend zu finden.

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    Erst viel später kann ich zumindest zwei Gipfel ziemlich sicher bestimmen:

    Den markanten Mt. Aurum (2245m) in der rechten Bildhälfte und die vergletscherten Centaur Peaks (bis 2525m) im Hintergrund links:

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    Der weitere Abstieg ist ein nettes ausklingen lassen und genießen unserer ersten geplanten Tour hier in NZ.

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    Ein paar Biker haben es auch ohne fremde Hilfe weiter bergauf geschafft:

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    Die ähnlichen und doch unterschiedlichen Ansichten des Sees mit der umliegenden Bergwelt haben sich hier besonders in mein Gedächtnis gebrannt.

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    Zurück in der Stadt schauen wir auch noch ans Ufer...

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    ...und geben uns im Zentrum dann das Kontrastprogramm zu unserem insgesamt doch ruhigen Bergtag:

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    ...wobei selbst das eine Art Erlebnis ist - solange wir uns das nicht jeden Tag antun müssen.
    Zuletzt geändert von Gratwanderer; 09.05.2020, 18:04.

    Kommentar


    • #3
      Die interessante Serie von Neuseeland-Berichten geht weiter...
      Danke für die schönen Fotos!

      LG
      My Blogs > Meine bisher erstellten Tourenberichte

      Ein Gipfel gehört dir erst, wenn du wieder unten bist - denn vorher gehörst du ihm. (Hans Kammerlander)
      Hergott, d' Hoamat is schee (Aufschrift am Gipfelkreuz der Reisalpe)
      Im Höllengebirge wird einem nie langweilig ! ... (mein Leitspruch)

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      • #4
        Sehr beeindruckende Landschaft und sehr schöne Bilder.
        Danke für den schönen Bericht.
        LG Martin
        Alle meine Beiträge im Tourenforum

        Kommentar


        • #5
          Die Kea Fotos, genial

          Eine wunderschöne Tour, speziell wo ich doch Seeblicke bei Bergtouren so liebe.

          Gratulation und Danke für den Bericht und die tollen Bilder.

          LG, Günter
          Meine Touren in Europa

          Nicht was wir erleben, sondern wie wir es empfinden, macht unser Schicksal aus.
          (Marie von Ebner-Eschenbach)

          Kommentar


          • #6
            Danke für eure netten Kommentare!

            Zitat von mountainrabbit Beitrag anzeigen
            Die Kea Fotos, genial

            Eine wunderschöne Tour, speziell wo ich doch Seeblicke bei Bergtouren so liebe.
            Ja, die Keas sind wirklich liebenswert - und leider eine gefährdete Art, wenn ich richtig informiert bin.
            Auch mir gefallen Ausblicke von Gipfeln auf Seen (und umgekehrt) besonders gut. - Zum Glück sind wir in Ö diesbezüglich ja auch ganz gut aufgestellt.

            Kommentar


            • #7
              Für mich hat Neuseeland sowieso etwas Besonderes.
              Hab ich in mein Herz geschlossen.
              Lg. helmut55

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              • #8
                Ein schöner Beitrag vom anderen Ende der Welt. Danke!
                Ein wenig würde ich mich dort wie daheim fühlen.

                LG

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                • #9
                  Vielen Dank für den sehenswerten Bericht von Neuseelands Südinsel!

                  Die Bilder zeigen insgesamt eine wunderschöne Landschaft. In manchem wirkt sie auf mich wie vertraut, da den europäischen Alpen doch ähnlich; für andere Aspekte fehlt es in Mitteleuropa an Vergleichbarem.

                  Ein großer See zu Füßen des Berges, ein weites Panorama und dazu noch interessante Wolken- und Lichtstimmungen:
                  Da habt ihre viele Eindrücke gewinnen können, die zu einem gründlichen Betrachten einladen und sicher lang in Erinnerung bleiben.
                  Lg, Wolfgang


                  Für mich ist Dankbarkeit ein Weg,
                  der sowohl für den Einzelnen
                  wie für die Welt zukunftsweisend ist.
                  (David Steindl-Rast)

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