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Im Banne der Kalten Rinne (17.6.2016)

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  • Im Banne der Kalten Rinne (17.6.2016)

    Nachdem es letztlich wieder halbwegs gut gelaufen ist, traue ich mir diesmal eine längere Runde zu. Da das Wetter noch nicht sicher ist, beschließe ich, die Gegend um die Kalte Rinne unsicher zu machen.

    Ich fahre mit dem Auto bis unter die Falkensteinwand und finde in der Nähe einen schönen (und erlaubten!) Parkplatz.
    Am markierten Wanderweg erreiche ich in wenigen Minuten die Falkensteinhöhle.

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    Endlich im Besitz einer Stirnlampe dringe ich etwas weiter in die Höhle ein als letzes Mal. In den Dreck wollte ich mich aber dann doch nicht werfen, denn es war sehr feucht.

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    Die nächste Station am Weg nach oben war das Geißkirchlein.

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    Bald danach komme ich an diesem Kreuz vorbei.

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    Der Weg auf die Luckerte Wand beginnt mit einer Art Forststraße, an der sich dieses Ungetüm von Hochstand befindet. Plötzlich schiebt sich in den blauen Himmel eine schwarze Wolke. Zwei Minuten später marschiere ich schon durch den Wolkenbruch.

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    Gleich im nächsten Moment setzt sich die Sonne wieder durch, aber es kommen weiterhin bedrohliche Wolken nach.

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    Ein richtiges Aprilwetter heute mit phantastischen Wolkenstimmungen. Übrigens werde ich gerade wieder gebadet.

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    Am Kammweg der Luckerten Wand angekommen ziehen sich die Wolken schon wieder zurück.

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    Schattenspiele in der Preiner Wand.

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    Die Rax probiert gerade einen Hut.

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    Ab Gipfel der Luckerten Wand sind heute keine Leute. Wie man sieht, trocknet es gerade auf.

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    Das Platzerl bei den Höhlen lädt zu einer kurzen Rast ein.

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    --- Fortsetzung folgt ---
    LG Rudolf
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    Es ist nicht wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist viel Zeit,
    die wir nicht nutzen. (Seneca)

  • #2
    AW: Im Banne der Kalten Rinne (17.6.2016)

    Vom folgenden Sattel nehme ich die Forststraße, die um den Kaltenberg herum zum Talhof führt. Die große Kehre kann ich auf einem Jagdsteiglein abkürzen und komme beim "Ebenen Wald" wieder auf die Straße hinaus.

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    In der Sonne, die jetzt wieder scheint, trockne ich schnell auf. Etwas geht es jetzt auf der Forststraße hinunter zum Forsthaus Talhof.

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    Kurz vor dem ersten Gebäude erwischt mich der nächste Starkregen.

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    Rückblick zum hübschen Jagdhaus. Es würde mich interessieren, welche Architekten damals so schöne Häuser entworfen haben. Heute gibt es nur mehr Beton und Glas...

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    Hinter dieser Kapelle beginnt nun der Anstieg zum Windmantel.

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    Beim Blick zurück sieht man, dass schon wieder die Sonne scheint.

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    Die Forststraße windet sich jetzt in zahlreichen Kehren in der Nordflanke des Windmantels empor. Der Wald spendet ausreichend Schatten. Das ist angenehm, denn die Sonne scheint sich nun endgültig durchgesetzt zu haben.

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    Aber nicht überall ist es schön. Auf der Schneealpe brodelt noch die Wolkensuppe.

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    Endlich erreiche ich den Kamm und somit die Grenze zur Steiermark bei etwa 1470m, nordwestlich vom Gipfel.

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    Von hier bietet sich ein prächtiger Blick hinab ins Mürztal.

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    Weiter geht es jetzt auf markiertem Weg zum Gipfel des Windmantels und gleich weiter zur Kampalpe.

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    An der Weggabel, an der es rechts nach Spital hinunter geht, blicke ich nach Westen. Die dortigen Berge stecken noch alle in den Wolken.

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    Aber auch der Schneeberg bedeckt sein Haupt mit einem Schleier.

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    Das ist also nun definitiv der Gipfel der Kampalpe, erkennbar an dem relativ neuen Vermessungszeichen.

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    Das Gipfelkreuz steht allerdings abseits auf einer nach Süden vorspringenden Felskanzel.
    Ja, wo ist es denn geblieben?

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    --- Fortsetzung folgt ---
    LG Rudolf
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    • #3
      AW: Im Banne der Kalten Rinne (17.6.2016)

      Ein Stück weiter unten gibt es nochmals eine Felskanzel. Dort also steht das Kreuz. Ein schöner Platz für meine Mittagspause.

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      Der Tiefblick nach Spital.

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      Jetzt folgt der lange nahezu horizontale Weg hinüber zur Ochnerhöhe.

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      Kurz vor dem Erreichen derselben kann ich durch Kombination mehrerer Forststraßen zur Liechtensteinstraße absteigen, über die es durch den Rotgraben in den Sattel hinter dem Roten Berg geht.
      In wenigen Minuten erreiche ich den Gipfelbereich desselben. Durch die Zweige schaut ein Viadukt der Weltkulturerbebahn durch. Kaum habe ich die Kamera weggepackt, fährt ein Zug drüber. Ja, so kann es einem ergehen.

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      Am Gipfel selbst gibt es ein paar Föhren und Felsen...

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      ...und eine Bank, für die, welche den unmarkierten Weg trotzdem hochsteigen.

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      Von meinem Weiterweg über die Liechtensteinstraße habe ich einen schönen Blick auf die Polleroswand und ein Viadukt...

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      ... aber auch auf meinen Rateberg 5606 von hinten. Ich beschließe, ihm einen Besuch abzustatten.

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      Der in meiner Karte eingezeichnete Weg existiert noch und ich gelange mühelos in den Sattel hinter dem Felsturm.

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      So einfach dürfte man da nicht zu dem Gestell hinauf kommen.

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      --- Fortsetzung folgt ---
      Zuletzt geändert von Rudolf_48; 25.06.2016, 18:31.
      LG Rudolf
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      • #4
        AW: Im Banne der Kalten Rinne (17.6.2016)

        Gerade hinauf geht es nicht.

        100_4014.JPG

        Rechts gibt es eine verfallene Steiganlage.

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        Vom Ende der Leiter kann man zur Falkensteinwand hinüber schauen und über eine senkrechte Wand nach unten.

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        Hinauf zum Gipfel geht es von da nicht.

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        Nachdem ich den Zapfen links umgangen habe, ergibt sich eine nicht allzu schwierige Möglichkeit.

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        Ich stehe auf der Plattform über der hohen senkrechten Wand. Auf was schießen die Jäger da? Auf Adler?

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        Auch auf der niederen Seite - zur Straße hin - pfeift es ganz ordentlich hinunter.

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        Wieder im Sattel verfolge ich die Straße nach Osten und wäre fast am markierten Weg, der in die Kalte Rinne hinunter führt vorbei gerannt.
        Von diesem habe ich nochmals einen schönen Blick durch die Adlitzgräben...

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        ...und zu den Abstürzen der Polleroswand.

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        Aus der Kalten Rinne muss ich noch das Stück zur Falkensteinwand hochsteigen, um wieder zum Auto zu gelangen.

        Es war eine hübsche Rundtour, zu mehr als 50% über Forststraßen, die aber angenehm zu gehen sind, weil sie nicht grob geschottert sind und oftmals auch einen "Grünstreifen" in der Mitte für die Fußgänger aufweisen.
        LG Rudolf
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        • #5
          AW: Im Banne der Kalten Rinne (17.6.2016)

          Eine schöne und ausgiebige Runde!
          Die Gegend südlich der Rax kenne ich gar nicht.

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          • #6
            AW: Im Banne der Kalten Rinne (17.6.2016)

            Beim Titel dachte ich schon einen kurzen Moment an einen Grimming-Bericht...
            Schöne Bilder aus einer mir unbekannten Gegend!

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            • #7
              AW: Im Banne der Kalten Rinne (17.6.2016)

              Zitat von musitoni Beitrag anzeigen
              Eine schöne und ausgiebige Runde!
              Die Gegend südlich der Rax kenne ich gar nicht.
              Danke für das Echo!

              Zitat von horridoh Beitrag anzeigen
              Beim Titel dachte ich schon einen kurzen Moment an einen Grimming-Bericht...
              Schöne Bilder aus einer mir unbekannten Gegend!
              Am Grimming war ich auch schon, aber der steht ja bekanntlich weder in Wien noch in NÖ.

              Ich habe die Gegend auch erst heuer kennen gelernt.
              LG Rudolf
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              Es ist nicht wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist viel Zeit,
              die wir nicht nutzen. (Seneca)

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              • #8
                Im Banne der Kalten Rinne (17.6.2016)

                Sehr interessante Runde. Vieles davon kenne ich, manches nicht -jedenfalls nicht in dieser Kombination.
                Den Sängerturm oder wie auch immer er heißt muss ich mir unbedingt bald einmal anschauen. Und der Rote Berg dürfte sich auch auszahlen.

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                • #9
                  AW: Im Banne der Kalten Rinne (17.6.2016)

                  tolle und interessante Tour, danke fürs berichten
                  Gruß

                  Rudy

                  Berge die man nicht versetzen kann, sollte man besteigen

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                  • #10
                    AW: Im Banne der Kalten Rinne (17.6.2016)

                    Hallo Rudolf,

                    gut 50 Prozent all der Wege bin ich zu unterschiedlichen Jahreszeiten - mit oder ohne Schnee - schon gegangen.
                    Aber die Aussichtsplätze entlang deiner Route mit manchem ungewohnten Blick auf die Semmeringlandschaft machen eine längere Rundtour ganz offensichtlich zu einer lohnenden Sache.
                    Lg, Wolfgang


                    Für mich ist Dankbarkeit ein Weg,
                    der sowohl für den Einzelnen
                    wie für die Welt zukunftsweisend ist.
                    (David Steindl-Rast)

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                    • #11
                      AW: Im Banne der Kalten Rinne (17.6.2016)

                      Eine schöne und lohnende Runde
                      Das weiß ich spätestens seit meiner Runde um die Kalte Rinne im Februar mit Schneeschuhen ...

                      lg
                      Norbert
                      Meine Touren in Europa
                      ... in Italien
                      Meine Touren in Südamerika
                      Blumen und anderes

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