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Chile - Marmolejo (6110m)

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  • Chile - Marmolejo (6110m)

    Hallo Leute,

    gehe ich richtig der Annahme, dass der Marmolejo einer der einfachsten 6000er in Südamerika ist, was die Planung angeht?
    Damit ist gemeint:
    - geringer Anfahrtsweg von Santiago de Chile
    - Hütte als Ausgangspunkt, die auch Gepäcktransport (die erste Strecke) durch Mulis organisieren kann
    - Besteigung selbstständig durchführbar

    hat jemand tipps dafür?

    Ich stehe eigentlich eher vor dem Problem, dass ich nicht einschätzen kann, was ich zur Verpflegung für ca. zwei Wochen pro Person mitnehmen muss!
    Welche Ausrüstung empfehlt ihr (Komfortbereich des Schlafsacks?, welche Schuhe?, usw.) - also alles was über normale Westalpenausrüstung drüber geht? Seil?

    Danke schon jetzt für eure Hilfe!

  • #2
    AW: Chile - Marmolejo (6110m)

    Hi,

    das stimmt soweit, wenn du willst kannst du dir ja mal unseren Bericht geben:
    http://www.alice-dsl.net/isa.engel/b...marmolejo.html
    It's the magic of risking everything for a dream that nobody sees but you.
    aus dem Film "Million Dollar Baby"

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    • #3
      AW: Chile - Marmolejo (6110m)

      Das kann ich Dir Anfang März berichten. Ich fliege am 02.02.10 mit
      "Christian65" dorthin

      Einfachere Planung hast Du aber sicher noch in San Pedro bzw. in Arequipa

      Kommentar


      • #4
        AW: Chile - Marmolejo (6110m)

        Hallo bergsüchtiger,

        eine kurzer Übersicht zum Marmolejo (und vielen anderen Gipfeln in Südamerika) gibt es im Andes Handbook: http://www.andeshandbook.org/eng/ Und den Normalweg auf den M. gibt es auch schon auf englisch, ansonsten muss man öfter mal mit spanisch vorlieb nehmen.

        Falls Du mal aktuelle Infos von vor Ort brauchst, kannst Du es beim Deutschen Andenverein (DAV) versuchen: http://www.dav.cl/
        Die sollten auch in der Lage sein, deutschsprachige mails zu beantworten. Der DAV unterhält übrigens das Refugio Lo Valdés bei Banos Morales (meintest du das als Ausgangspunkt-Hütte? Ich kann mich auf jeden Fall nicht erinnern, dass weiter hinten im Tal noch mal was kommt außer einer Hütte am Volcán San Jose, aber das weiß Tomsky vielleicht genauer). Auch klar: Der Wirt der DAV-Hütte in Chile ist natürlich Engländer:

        Was die Ausrüstung betrifft, solltest Du Dich auf jeden Fall drauf einstellen, dass es kalt werden kann. Ich war selbst nie auf dem Marmolejo, mein höchster Gipfel war er 5428m hohe El Plomo, aber da war es schon saukalt.
        Man muss dazu sagen, dass wir erst im April oben waren, nach dem ersten Neuschnee, aber da waren es nachts auf 4200m geschätzt -20°, dazu kam starker Wind. Den M. würdest Du ja wahrscheinlich eher im Hochsommer machen, aber dafür ist er eben auch noch mal 700 m höher.

        Grüße
        Hannes
        Tourenberichte und Sonstiges auf www.deichjodler.com

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        • #5
          AW: Chile - Marmolejo (6110m)

          Abgesehen von der am San José kommt gar keine Hütte, es sei denn die ist neu. Am einfachsten würd ich es so machen: im Dorf wo der Bus hält den Mulitransport für das Gepäck orgnisieren. Das "reist" dann vor, d.h. es kommt eher an als man selber und zwar an einem großen Stein, den man nicht verfehlen kann, wenn man ins Tal zum Marmolejo hinter geht. Das haben wir als "Lager 1" benutzt.
          Von da an macht man ein bis zwei Hochlager. Kalt und windig kann es werden
          It's the magic of risking everything for a dream that nobody sees but you.
          aus dem Film "Million Dollar Baby"

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          • #6
            AW: Chile - Marmolejo (6110m)

            Zitat von Tomsky Beitrag anzeigen
            Abgesehen von der am San José kommt gar keine Hütte, es sei denn die ist neu. Am einfachsten würd ich es so machen: im Dorf wo der Bus hält den Mulitransport für das Gepäck orgnisieren. Das "reist" dann vor, d.h. es kommt eher an als man selber und zwar an einem großen Stein, den man nicht verfehlen kann, wenn man ins Tal zum Marmolejo hinter geht. Das haben wir als "Lager 1" benutzt.
            Von da an macht man ein bis zwei Hochlager. Kalt und windig kann es werden
            ..........na Du machst mir Mut, aber der Huascaran war ja auch keine "Sauna"

            Die meisten machen den Marmolejo ja ohne Seil, bei Eurem "Umweg" war es aber scheinbar doch sinnvoll, oder ?

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            • #7
              AW: Chile - Marmolejo (6110m)

              hast anscheinend unseren Bericht gelesen :-)
              bei Eurem "Umweg" war es aber scheinbar doch sinnvoll, oder ?
              in der Tat :-) ich wollte abkürzen durch das von Spalten durchzogene Büsereis. Diese Abkürzung hat uns mind. eine Stunde gekostet und die Nerven meiner Kumpels enorm strapaziert.
              Das Seil war aber auch nur ein 30m Gletscherseil, aber der Strick hat gereicht.
              It's the magic of risking everything for a dream that nobody sees but you.
              aus dem Film "Million Dollar Baby"

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              • #8
                AW: Chile - Marmolejo (6110m)

                Klar, hast Du super beschrieben

                ........dann leihe ich mir in Santiago so eine Leine aus. Mein 60 m Monster schleppe ich keinesfalls mit von Deutschland rüber

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                • #9
                  AW: Chile - Marmolejo (6110m)

                  vielen danke für die bisherigen infos!
                  mit der hütte ist natürlich die refugio aleman gemeint.

                  da ich noch anfänger im organisieren solcher touren bin, hätte mich interessiert, wieviel bzw. welche verpflegung ihr pro tag mitnehmt?
                  findet man am berg ausreichend wasserstellen?
                  welche gaskocher verwendet ihr, um nicht ein qualitätsproblem zu erleiden?
                  komfortbereich des schlafsacks???

                  danke schon mal!

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                  • #10
                    AW: Chile - Marmolejo (6110m)

                    Refugio Aleman = Refugio Lo Valdes. Freu Dich schon mal auf das uruguayische Rindfleisch, das die da haben. Hervorragend! :-)

                    Als Gaskocher habe ich den Doite Titanium verwendet, einfach weil der so super klein und leicht ist. Der Funkengeber hat fast immer zuverlässig funktioniert, da nur fast immer, habe ich immer noch ein Feuerzeug dabei.

                    Als Schlafsack hatte ich den Doite Fusion 600. Der geht bis -18°, ob Komfort oder Extrem bin ich mir nicht mehr ganz sicher, vermutlich eher letzteres. Im letzten Lager am Plomo (wie gesagt, gefühlt eher kälter als -20°) habe ich da drin mit Fließpulli, Fließunterhose und Mütze geschlafen - das ging dann aber sehr gut.

                    Schöne Grüße
                    Hannes
                    Tourenberichte und Sonstiges auf www.deichjodler.com

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