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Wanderstöcke pro kontra

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  • #16
    AW: Wanderstöcke pro kontra

    Zitat von cyclebob Beitrag anzeigen
    sagts Du das dem Messner, Kamerlander, der Kaltenbrunner - oder soll ich sie anrufen?
    Ich bin mir sicher der Messner, Kammerlander und die Kaltenbrunner sind nicht so borniert wie du und akzeptieren andere Meinungen zu einem Thema.

    BG Bernhard

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    • #17
      AW: Wanderstöcke pro kontra

      Zitat von sammy Beitrag anzeigen
      ich z.B. geh Aufstiege unter 287HM immer barfuß mit einem Regenschirm
      von 288-387HM rechts Sandale links Espandrillo und 2 Eisgeräten in den Händen.
      zwischen 388 und 597HM wieder nur mit Plastiktüte um die Füße zwecks Dampfsperre und hab zwei Lufballons in den Händen .
      Schon lange nicht so gut gelacht! Endlich jemand, der das Thema von der humorvollen Seite angeht!

      Nach 3,5 jähriger zugehöriger zu diesem forum verstehe ich immer noch nicht, warum man die einzelnen Meinungen zu einem Thema, wie diesem nicht so stehen lassen kann, wie sie gepostet werden?

      Ich kritisiere ja Bergwanderer auch nicht, die ich unterwegs treffen, wenn sie diese oder jene Ausrüstung mithaben oder nicht mithaben, die vielleicht sinnvoll oder notwendig wäre

      Ich gehe seit 1976 mit Teleskopstöcken unterschiedlichster Bauart.
      Ein bisserl an Trittsicherheit verliert man damit...

      Ich habe seit gut 10 Jahren fast eine 100% Athrose in beiden Knien und hätte schon vor gut 20 Jahren mit dem Berggehen aufhören sollen, lt. einem damaligen Orthopäden!

      Mit den Stöcken schaffe ich es auch in den chilenischen Anden meine Solo-Zelt-Trekkingtouren zu machen, wo ich zumeist mit einem Startgepäck von ca. 25kg unterwegs bin, bei einem Körpergewicht von 68kg.

      Teleskopstöcke sind auch sinnvoll für diese Sachen:

      - Brennnesseln vom Weg weghalten, wenn man mit einer Short unterwegs ist
      - Socken über den Griff ziehen zum Trocknen lassen
      - wilde Hunde oder Kühe sich vom Leib halten
      - mit 3 Stöcken ein Dreibein machen und damit einen Wassersack aufhängen
      - im Winter Zelte zu fixieren

      Für 1. Hilfe-Einsätze lassen sich mit Anoraks und Stöcken Tragbahren bauen bzw. kann man bei Beinbrüchen die gebrochenen Beine sehr gut schienen!

      Kleines Rechenbsp. zum Abschluß:

      Bei einem Körpergewicht von ca. 60kg und einem RS-Gewicht von ca. 10kg. einem einem Abstieg von ca. 1000HM. werden mittels Teleskopstöcken ca. 10 Tonnen Gewicht abgefangen, welche sonst vom Knie abgefangen werden müssen!
      LGr. Pablito

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      • #18
        AW: Wanderstöcke pro kontra

        Zitat von bernhard276 Beitrag anzeigen
        Ich bin mir sicher der Messner, Kammerlander und die Kaltenbrunner sind nicht so borniert wie du und akzeptieren andere Meinungen zu einem Thema.

        BG Bernhard
        vorsichtig!! Mach Dich mal elastisch. Du hast angefangen das Thema mit der Analogie zu Krücken ins "lächerliche" zu ziehen. Damit habe ich kein Problem, aber dann musst Dir auch eine Retour gefallen lassen. Und mit dem borniert, wäre ich mir bei R.M. nicht sicher
        Zuletzt geändert von cyclebob; 30.10.2007, 11:36.
        [SIZE="1"][B]Die Welt braucht Menschen, die Risiken auf sich nehmen. Sie inspirieren, fordern heraus und machen Mut.“[/B]
        Maria Coffey in Extreme[/SIZE]

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        • #19
          AW: Wanderstöcke pro kontra

          Zitat von pablito Beitrag anzeigen
          ....
          Nach 3,5 jähriger zugehöriger zu diesem forum verstehe ich immer noch nicht, warum man die einzelnen Meinungen zu einem Thema, wie diesem nicht so stehen lassen kann, wie sie gepostet werden?
          ....
          Sachen gibt´s die kann man nicht erklären
          [SIZE="1"][B]Die Welt braucht Menschen, die Risiken auf sich nehmen. Sie inspirieren, fordern heraus und machen Mut.“[/B]
          Maria Coffey in Extreme[/SIZE]

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          • #20
            AW: Wanderstöcke pro kontra

            Hab gleich gesagt, dass das Thema stark emotionalisiert ...

            Wenn man's denn braucht
            ________________________________

            Jedermann steht irgendwann vor einem Berg, aber nicht jeder erklimmt ihn.
            Pavel Kosorin, (*1964), tschechischer Schriftsteller und Aphoristiker

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            • #21
              AW: Wanderstöcke pro kontra

              Ich habe meine Stöcke in den Bergen eigentlich fast immer dabei, oft allerdings auch nur am Rucksack (Training!).

              Ich benutze sie im Aufstieg je nach Weg und Gepäck ganz gerne, z.B. auf breiten Forststraßen finde ich mit den Dingern super einen Rhythmus und bin auch schneller als ohne.
              Auf Wanderwegen, schmaleren Wegen, im Fels etc. nutze ich sie im Aufstieg eigentlich nicht, daraus ergibt sich, dass ich im Aufstieg die meisten Touren ohne gehe, da man Forststraßen ja eher selten geht.

              Auch im Abstieg verwende ich sie je nach Situation. Auf Wegen, wo eine oder mehrere Hände recht zwingend nötig sind, bleiben sie am Rucksack. Auf bestimmten anderen Wegen auch, je nach Gefälle, Wegbeschaffenheit etc.
              Froh sie dabei zu haben bin ich auf Schnee und auf so miesen, extrem steilen Wegen, wo so ganz feiner Schotter auf sehr festem Untergrund liegt. Da tut man sich mit den Stöcken wesentlich leichter nicht abzugehen.

              Ich denke mit dieser Verfahrensweise fahre ich ganz gut, da ich meine Trittsicherheit nicht verliere und da wo sie mir am meisten Sicherheit/Entlastung bringen die Teile einsetze.

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              • #22
                AW: Wanderstöcke pro kontra

                Zitat von Bergfreund333 Beitrag anzeigen
                Hab gleich gesagt, dass das Thema stark emotionalisiert ...

                Wenn man's denn braucht
                Hätt' ich mir nicht gedacht, aber wenn schon bei "Seil im oder außen am Rucksack transportieren" und anderen weltbewegenden Dingen die Fetzen fliegen, warum nicht auch hier?
                Vorschlag: Steckengegner und Steckenfans treffen sich am Berg und diskutieren dort weiter - unter Zuhilfenahme der (nicht) mitgebrachten Stecken.

                Das einzige, was mich bei (fremden ) Stecken nervt: Wenn ein Steckengeher-Tatzelwurm wie eine Schreibmaschine dahergeklackert kommt.

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                • #23
                  AW: Wanderstöcke pro kontra

                  Finde Wanderstöcke mehr als bedenklich!
                  Möglicherweise verlierst du so sehr an Trittsicherheit, dass du dich an ein Stahlseil hängen musst!

                  Admonter Kalbling52.jpg

                  HochlantschKlettersteig5Mai07 (31).jpg

                  Aber Spaß beiseite, ich finde die Wanderstöcke sehr hilfreich und kann zurzeit leider nicht darauf verzichten!
                  Zuletzt geändert von rosi57; 31.10.2007, 23:36.
                  Geh langsam, aber konstant, und du erfährst eine neue Qualität der Zeit.

                  Kommentar


                  • #24
                    AW: Wanderstöcke pro kontra

                    gelöscht!
                    Zuletzt geändert von rosi57; 31.10.2007, 23:03.
                    Geh langsam, aber konstant, und du erfährst eine neue Qualität der Zeit.

                    Kommentar


                    • #25
                      AW: Wanderstöcke pro kontra

                      ich finde wanderstöcke eigentlich auch super geh total gerne damit, hab mich gut daran gewöhnt und kann nix negatives daran finden.
                      my bikes:
                      http://light-bikes.com/bikegallery/B...ing.asp?id=752
                      http://www.fotos.light-bikes.de/main.php?g2_itemId=9781

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                      • #26
                        AW: Wanderstöcke pro kontra

                        Hi,
                        habe dieses Jahr dieAlpen von Oberstdorf ins Schnaltstal überquert danach noch den Meraner Höhenweg geggangen, alles mit Teleskopstöcken.
                        Am letzen Tag haben diese dann den Geist aufgegeben!
                        Bin dan ohne Stöcke auf die Kirchbachspitze ohne Stöcke gegangen.
                        Beim Aufstieg benötigte ich mehr Gehzeit und beim Abstieg ging es über eine Steinhalde die ich nicht so sicher wie mit Stöcken ging, desweitern taten mir am Abend die Knie weh.
                        Habe jetzt weitere Touren ohne Stöcke gemacht um die Muskeln an den Knien zu stärken.

                        Also ich kann es nur bestätigen mit Stöcken verliert man an Trittsicherheit und Schwindelfreiheit.
                        Grüße
                        Tomy38

                        Meine Homepage

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                        • #27
                          AW: Wanderstöcke pro kontra

                          Habe auch vor Jahren noch nicht viel von Wanderstöcken gehalten,aber das hat sich nach dem steilen Abstieg vom Stripsenjochhaus am Wilden Kaiser geändert, sehe es mit Stöcken zu wandern sehr positiv .

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                          • #28
                            AW: Wanderstöcke pro kontra

                            hier ein interessanter artikel

                            http://www.bergnews.com/service/gehe...t-stoecken.htm

                            tatsache ist, dass man meist erst dann, wenn man knieproblem hat, daran denkt.
                            bevor man uebrhaupt nirgends mehr hingehen kann, isr es wohl besser ein bisschen koordination zu verlieren. diese kann man ja zu haus auf dem wackelbrett trainieren :-)

                            http://ww.aeksh.de/shae/2002/200211/h02b046a.html
                            Daxy besucht mich auf www.wabnig.net

                            asti, asti bandar ko bakaro!
                            Langsam, langsam fang den Affen!
                            Indisches Sprichwort

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                            • #29
                              AW: Wanderstöcke pro kontra

                              Zitat von Steinbock Beitrag anzeigen
                              Das einzige, was mich bei (fremden ) Stecken nervt: Wenn ein Steckengeher-Tatzelwurm wie eine Schreibmaschine dahergeklackert kommt.
                              das geht mir genau so - nur ich verwende selber keine.

                              Die meisten "Stockgeher" gehen nicht mehr ohne - auch wenn das Gelände es erlauben würde. Oft sieht man auch Leute an Kletterstellen mit Ihren Stöcken kämpfen, dabei könnte man die einfach zusammenschieben und wegstecken

                              Dass die Bewegung auf "allen Vieren" nicht ohne Folgen bleibt ist ein Fakt. Bei jedem Schikurs wird die Technik ohne Stöcke geschult - nicht ohne Grund. Besonders bei Bergneulingen (aus dem Flachland) sieht man oft Fehlbelastungen. Es wird sich zum Hang geneigt, der talseitige Fuss rutscht weg. Wenn man heute in ein Sportgeschäft geht werden einem die Stöcke als "Standard" angedreht, das ist einfach nur Zusatzumsatz und fördert schlechte Gehtechnik.

                              Denke die Stöcke haben ihre Berechtigung, zb. auf Schnee und längeren Gerölletappen, bzw. bei Knieproblemen, werden aber meistens falsch (inflationär) eingesetzt.

                              Eines ist auch sicher - Wildtiere bekommen "Stockgeher" seltener oder gar nicht zu sehen. Bei dem elenden Geklapper versteck' sogar ich mich manchmal ...

                              LG Michael
                              Zuletzt geändert von hosenseidl; 01.11.2007, 10:41.
                              "Und wenn Natur dich unterweist,
                              Dann geht die Seelenkraft dir auf." (Faust/Goethe)

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                              • #30
                                AW: Wanderstöcke pro kontra

                                Zitat von hosenseidl Beitrag anzeigen
                                Dass die Bewegung auf "allen Vieren" nicht ohne Folgen bleibt ist ein Fakt.

                                Eigentlich wollte ich mich nicht mehr einmischen, nun aber doch zwei Anmerkungen:
                                • Nein, es ist eben kein Fakt, dass die Benutzung von Stöcken die Koordination beeinträchtigt!
                                • Beim Klettern ist man auch "auf allen Vieren" unterwegs - ohne, dass man hinterher nicht mehr auf zwei Beinen laufen könnte ...



                                Aber wie schon gesagt. es ist halt mal wieder eine sehr emotionale Diskussion ...


                                Nicht für ungut; Gruß, Bergfreund
                                ________________________________

                                Jedermann steht irgendwann vor einem Berg, aber nicht jeder erklimmt ihn.
                                Pavel Kosorin, (*1964), tschechischer Schriftsteller und Aphoristiker

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