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In drei Jahren auf den 8000er

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  • AW: In drei Jahren auf den 8000er

    Zitat von Gugaruz Beitrag anzeigen
    Des war a Schmäh, oder?
    Nicht wirklich. Die Leute wirken so tappsig. Wenn man sich aber vorstellt, was sie für einen Hintergrund haben, wird erst augenfällig, wie schwierig der Everest auch mit Sauerstoff und Fixseilen ist. Allein durch die Höhe.

    Mark Inglis war vor seinem Unfall bei der Neuseeländischen Bergrettung und hat mit den Prothesen schon den Cho Oyu bestiegen.
    Max Chaya hat die Seven Summits hinter sich. Das waren bestimmt nicht seine ersten Berge.
    Über Morgens Jensen hab ich nichts gefunden, aber so wie er im Film rüberkommt, hat er schon was drauf. Er wird als Profibergsteiger vorgestellt.
    Brett Merell und Tim Mendevez scheine wirklich nicht so viel Vorahnung zu haben. Ersterer hat aber zumindest eine Basiserfahrung, da er angibt schon auf dem Mount Whitney gewesen zu sein.

    Ich will damit nur sagen, dass sie sich alle auf einem Niveau befinden, dass man hier in den Alpen als erfahrenen Bergsteiger bezeichnen würde. Und doch ist ihre Performance nicht grade glanzvoll. Das lässt doch ahnen, wie schwer so eine Unternehmung ist.

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    • AW: In drei Jahren auf den 8000er

      Zitat von der.weltenbummler Beitrag anzeigen
      Wie gesagt, auch 'Scheitern' kann eine hilfreiche und interessante Erfahrung sein. Insofern muss jeder selbst im Anschluss entscheiden, ob es schade um den Aufwand ist oder er es genauso nochmal probiert hätte.

      Mit Bedauern muss ich an Deinen Äußerungen selbst zu ernst gemeinten Hinweisen sowie an Hand Deiner "Schlüsse" feststellen, dass Dein Mass an Beratungsresistenz indirekt proportional zu Deinen alpinen Fähigkeiten steht.

      Vielleicht hilft Dir das weiter, dir den Ernst einer Everestbesteigung zu verinnerlichen: Auf 19 Menschen, die den Gipfel erreicht haben, kommt 1 Toter. Falls Dir der Begriff "Tod" nicht greifbar genug sein sollte: Das ist der dauerhafte und endgültige Verlust der für ein Lebewesen typischen und wesentlichen Lebensfunktionen.

      Leider hab ich keine Statistik gefunden, wie viele Aspiranten gar nicht erst hinauf kommen oder wie viele diesen Berg mit bleibenden Schäden - großteils sicher Amputationen nach Erfrierungen - verlassen.

      Der Everest ist also auch für sehr gute und erfahrene Bergsteiger ein Berg mit hohem Risiko.

      Unerfahrene müssen leider oft die Erkenntnis über die Unrichtigkeit von Aussagen wie "auch 'Scheitern' kann eine hilfreiche und interessante Erfahrung sein" ins Grab mitnehmen oder werden ein Leben lang durch das Fehlen von Zehen, Füßen oder Fingern daran erinnert.
      Den Abstand zwischen Brett und Kopf nennt man geistigen Horizont

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      • AW: In drei Jahren auf den 8000er

        Zitat von Jahn Beitrag anzeigen
        ... hat aber zumindest eine Basiserfahrung, da er angibt schon auf dem Mount Whitney gewesen zu sein.
        Das ist ein reiner Wanderberg, da brauchst nicht einmal eine Bergausrüstung, siehe hier.
        Jeder Naturliebhaber sollte mindestens einmal in seinem Leben das wunderschöne Sattental besuchen, Sommer oder Winter, immer eine Reise wert.

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        • AW: In drei Jahren auf den 8000er

          Zitat von Bassist Beitrag anzeigen
          Vielleicht hilft Dir das weiter, dir den Ernst einer Everestbesteigung zu verinnerlichen...
          Geh Michael, der Weltenbummler will ja gar nicht auf den Everest, sondern nur auf einen leichten 8000er:
          Zitat von der.weltenbummler Beitrag anzeigen
          Wenn ich das noch recht im Kopf habe, gelten der Cho Oyu und vor allem der Gasherbrum II als einfachere der 8000er. Diese könnten potenzielle Kandidaten sein.
          Dort friert man sich doch höchstens das Zumpferl ab

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          • AW: In drei Jahren auf den 8000er

            Zitat von maxrax Beitrag anzeigen
            Dort friert man sich doch höchstens das Zumpferl ab
            Tja, aber auch dann wird der Planet künftig auf sein Genmaterial verzichten müssen - ein herber Verlust!
            Den Abstand zwischen Brett und Kopf nennt man geistigen Horizont

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            • AW: In drei Jahren auf den 8000er

              Zitat von peakbagger Beitrag anzeigen
              ich denke, dass man erstmal abwarten sollte, mit welcher Einstellung du vom Kili runterkommst. Einen kleinen Vorgeschmack vom Höhenbergsteigen wirst du da ja schon mitbekommen, auch was Aktionen an Modebergen angeht.
              Ein sehr weiser Vorschlag - noch dazu von jemand, der sehr genau weiß, wovon er redet...

              Zitat von peakbagger Beitrag anzeigen
              Grob geschätzt, denke ich, dass der Kili etwa 10-20% der Gesamtleistung (körperlich + mental) verlangt, die an einem "einfachen" 8000er nötig ist - nur ´ne persönliche Ansicht natürlich...
              Da wäre ich insofern vorsichtig, als die Höhe des Kili nicht einmal mit einem 6000er im Himalaya vergleichbar ist - zumindest was den O2-Partialdruck betrifft. Am Äquator sind die Verhältnisse wegen der Fliehkraft bedingt durch die Erdrotation deutlich anders (leichter) als weiter im Norden (oder Süden).
              Die erfolgreiche Besteigung des Kili sagt also eher noch wenig darüber aus, ob man in wirklich "dünner" Luft auch noch ausreichend gut "funktioniert".

              Die mentale Seite andererseits ist am Kili nicht ganz ohne, da am Gipfeltag realtiv viele Höhenmeter zu bewältigen sind - somit also doch ein guter Test.

              Eine Übernachtung in der Gipfel-Caldera wäre bzgl. Höhentauglichkeit wesentlich aussageräftiger - und bietet außerdem die Möglichkeit, den "Massen" zu entfkommen.

              Meine Empfehlung, Weltenbummler:
              Nimm für den Kili etwas mehr Geld in die Hand und übernachte ganz oben oder verbringe zumindest den gesamten Gipfeltag in der Höhe!
              Steig vom Uhuru Peak ab in die Caldera und auf der anderen Seite zum eigentlichen Krater auf. Dort bist du nicht nur garantiert alleine, du hast dann auch anschließend ein wesentlich umfassenderes "Testergebnis".
              Der Blick in den Karter sieht dann ungefähr so aus: http://bf.attacksyour.net/tanzania/56.html

              Wenn es dir nicht gelingt, den eigentlichen Kraterrand des Kili zusätlzich zum Uhuru Peak an einem Tag zu erreichen, dann werden drei Jahren wohl eher auch für eine 7000er nicht reichen...

              Have fun,
              R
              Zuletzt geändert von Rajasingh; 13.01.2009, 08:55. Grund: URL eingefügt

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              • AW: In drei Jahren auf den 8000er

                Zitat von Rajasingh Beitrag anzeigen
                Da wäre ich insofern vorsichtig, als die Höhe des Kili nicht einmal mit einem 6000er im Himalaya vergleichbar ist - zumindest was den O2-Partialdruck betrifft. Am Äquator sind die Verhältnisse wegen der Fliehkraft bedingt durch die Erdrotation deutlich anders (leichter) als weiter im Norden (oder Süden).
                Die erfolgreiche Besteigung des Kili sagt also eher noch wenig darüber aus, ob man in wirklich "dünner" Luft auch noch ausreichend gut "funktioniert".
                Betrifft dass die Erandziehungskraft, die (wenn ich meine rudimentären Physikkenntnisse aus der Schulzeit korrekt zusammenpuzzle) über die Längen- (oder waren es die Breitengrade? ... also die Grade zwischen den Polen) zwischen 9,81 bis 9,83 Meter pro Quadratsekunde schwanken? Das wäre ja ein wahrscheinlich nur mit Messinstrumenten auswertbarer Unterschied. Oder hat die Kraft Auswirkung auf eine andere physikalische Größe die bei geringer Änderung der Ausgangsgrößer zu höherer Schwankung neigt?

                Zitat von Rajasingh Beitrag anzeigen
                Die mentale Seite andererseits ist am Kili nicht ganz ohne, da am Gipfeltag realtiv viele Höhenmeter zu bewältigen sind - somit also doch ein guter Test.

                Eine Übernachtung in der Gipfel-Caldera wäre bzgl. Höhentauglichkeit wesentlich aussageräftiger - und bietet außerdem die Möglichkeit, den "Massen" zu entfkommen.

                Meine Empfehlung, Weltenbummler:
                Nimm für den Kili etwas mehr Geld in die Hand und übernachte ganz oben oder verbringe zumindest den gesamten Gipfeltag in der Höhe!
                Steig vom Uhuru Peak ab in die Caldera und auf der anderen Seite zum eigentlichen Krater auf. Dort bist du nicht nur garantiert alleine, du hast dann auch anschließend ein wesentlich umfassenderes "Testergebnis".
                Der Blick in den Karter sieht dann ungefähr so aus: http://bf.attacksyour.net/tanzania/56.html
                Sehr guter Tipp, klingt vernünftig ! In den 'Standard'-Angeboten der Veranstalter habe ich so etwas jedoch bislang nicht gefunden, nur optionale Zusatztage zur Akklimatisation. Kannst du mir nen Tipp geben, wo ich mich bezüglich eines zusätzlichen Tages auf dem Gipfel erkundigen kann?

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                • AW: In drei Jahren auf den 8000er

                  Zitat von der.weltenbummler Beitrag anzeigen
                  Betrifft dass die Erandziehungskraft, die (wenn ich meine rudimentären Physikkenntnisse aus der Schulzeit korrekt zusammenpuzzle) über die Längen- (oder waren es die Breitengrade? ... also die Grade zwischen den Polen) zwischen 9,81 bis 9,83 Meter pro Quadratsekunde schwanken? Das wäre ja ein wahrscheinlich nur mit Messinstrumenten auswertbarer Unterschied. Oder hat die Kraft Auswirkung auf eine andere physikalische Größe die bei geringer Änderung der Ausgangsgrößer zu höherer Schwankung neigt?
                  Die Abweichung ist sehr groß! Siehe hier.
                  "Glück, das kann schon sein: man hat es fast hinter sich und einen Schluck Wasser noch dazu." (Malte Roeper)

                  https://www.instagram.com/grandcapucin38/

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                  • AW: In drei Jahren auf den 8000er

                    Zitat von der.weltenbummler Beitrag anzeigen
                    Kannst du mir nen Tipp geben, wo ich mich bezüglich eines zusätzlichen Tages auf dem Gipfel erkundigen kann?
                    Das dürfte kaum mit einem zusätzlichen Tag getan sein. Um sich für eine Übernachtung auf 4000m zu akklimatisieren (lies: diese schadlos zu überstehen und anderntags auch noch darüber hinaus steigen zu können) reichen ein paar Tage am Berg. Für eine Nacht auf 4700m nebst folgendem Gipfelgang zum Kibo reicht der Standardwochenurlaub eigetlich schon nicht mehr -> hohe Abbrecherquote.
                    Um nochmal über tausend Meter höher zu Übernachten ohne gleich ein Ödem o.ä. zu bekommen würde ich einige zusätzliche Tage auf über 4000m (!) einplanen -- das kostet ordentlich und ist sicher auch nicht jedermanns Sache; die der Träger schon garnicht.

                    Es hat also einen guten Grund warum eine Gipfelübernachtung auf dem Kibo nirgends angeboten wird...

                    Gruß, Martin

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                    • AW: In drei Jahren auf den 8000er

                      Zitat von Flachlandtiroler Beitrag anzeigen
                      Das dürfte kaum mit einem zusätzlichen Tag getan sein. Um sich für eine Übernachtung auf 4000m zu akklimatisieren (lies: diese schadlos zu überstehen und anderntags auch noch darüber hinaus steigen zu können) reichen ein paar Tage am Berg. Für eine Nacht auf 4700m nebst folgendem Gipfelgang zum Kibo reicht der Standardwochenurlaub eigetlich schon nicht mehr -> hohe Abbrecherquote.
                      Um nochmal über tausend Meter höher zu Übernachten ohne gleich ein Ödem o.ä. zu bekommen würde ich einige zusätzliche Tage auf über 4000m (!) einplanen -- das kostet ordentlich und ist sicher auch nicht jedermanns Sache; die der Träger schon garnicht.

                      Es hat also einen guten Grund warum eine Gipfelübernachtung auf dem Kibo nirgends angeboten wird...

                      Gruß, Martin
                      Auch wieder wahr, bisschen kurz gedacht von mir . Wie würdest du denn den Aufstieg grob zeitlich gestalten, wenn man (a) eine Nacht auf 4.700m schadlos überstehen möchte bzw. (b) sogar noch eine komplette Übernachtung auf dem Gipfel des Kilimandscharos durchführen möchte? Wieviel Tage sind einige? Drei? Fünf? Zehn?

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                      • AW: In drei Jahren auf den 8000er

                        eine Übernachtung im Crater Camp auf 5740m ist ohne weiteres möglich und kann vor Ort organisiert werden (z.b. über Zaratours)
                        auf dem Gipfel gibt es kein Camp, eine Übernachtung da wird deshalb kaum oder nur mit einer Genehmigung der Nationlaparkverwaltung möglich sein
                        die Kraterübernachtung macht man meist über die Lemosho- oder die Machame Route in 8-9 Tagen
                        auf tomsky.de hab ich auch bisschen was über den Kilimanjaro stehen
                        It's the magic of risking everything for a dream that nobody sees but you.
                        aus dem Film "Million Dollar Baby"

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                        • AW: In drei Jahren auf den 8000er

                          Zitat von der.weltenbummler Beitrag anzeigen
                          Wie würdest du denn den Aufstieg grob zeitlich gestalten, wenn man (a) eine Nacht auf 4.700m schadlos überstehen möchte bzw. (b) sogar noch eine komplette Übernachtung auf dem Gipfel des Kilimandscharos durchführen möchte? Wieviel Tage sind einige? Drei? Fünf? Zehn?
                          Das Problem ist halt, Du weißt es nicht vorher. Wenn Du Dich schon bei der Übernachtung auf sagen wir 3000m schlapp fühlst solltest Du schon da einen Rasttag einlegen und erst weiter aufsteigen wenn Du ok. bist.
                          Wenn Du jeden Tag weiter aufsteigst und auch auf 4700m keine Probleme hast kannst Du ja auch direkt die Übernachtung im Krater angehen. IMHO aber eher unwahrscheinlich.

                          (Oder Du machst es wie Thomas und sparst Dir einfach das Übernachten )

                          OT: Kilimanjaro wäre für mich aktuell kein interessantes Ziel; eingedenk meiner bisherigen Erfahrungen scheine ich aber für so einen Wochentrip schnell genug zu akklimatisieren; aber da reicht ein kleiner Infekt im Vorfeld und es kommt anders.
                          Für eine Gipfelübernachtung würde ich schon eine der längeren Routen nehmen, auf den Mawenzi gehen o.ä., um vorher drei oder vier Tage auf der nächstiedrigeren Höhenstufe zu verbringen, sprich auf 4000...4700m.
                          Mit Begleiterin würde ich wahrscheinlich sogar eine Extratour zur Gewöhnung machen (Meru oder sowas).


                          Gruß, Martin

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                          • AW: In drei Jahren auf den 8000er

                            Mal was ganz Grundsätzliches.

                            Hier werden die wahnsinns Tipps für den Kili, für die Aklimatisation und weiß Gott was alles gegeben. Gut gemeint.

                            Nur dem Herren Weltenbummler fehlt die Hingabe zu den Bergen. Thema für mich erledigt. Wenn ich einen der Großen besteigen will, dann gehört ganz einfach eine Begeisterung für die Berge her.

                            Letztes Jahr war ich an meinem ersten 7.000er. Die psychischen und physischen Anforderungen an solchen einen Berg sind bei der Organisation, Spurarbeit, Fixseilinstallation, Materialtransport (alles mit eigener Kraft) schon enorm.

                            Wenn man eine 5km langen Grat gespurt hat und am nächsten Tag schneit´s wieder 50cm und man muss wieder spuren, dann wird das auch dem größten Berg-Fanatiker irgendwann zu bunt. Und das will der Weltenbummler also alles psychisch durch stehen, obwohl er kein Bock hat jede Woche die Alpen zu besuchen....

                            Na dann: viel Spaß.
                            Zuletzt geändert von Mäddis; 13.01.2009, 12:40.

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                            • AW: In drei Jahren auf den 8000er

                              Jede Woche in die Alpen ist von Köln aus nicht viel billiger als von Münster. Außerdem sind paar "gezielte" Alpentouren pro Jahr sicherlich auch ausreichend. Wie schon mal gepostet, sind imho die "Qualifikationen" für einen leichten 8000er in den Alpen nur teilweise zu erlangen. Höhentauglichkeit ist offenbar überhaupt nicht trainierbar, die hat man oder eben nicht. Dass der Weltenbummler teilweise den Anschein erweckt, den Berg vorwiegend als Sportgerät bzw. "Vehikel für persönliche Extremerfahrungen" zu nutzen, stufe ich auch als etwas bedenklich ein, da kann aber noch ein Reifeprozess einsetzen - wahrscheinlich schon am Kili...

                              Mit den 10-20% am Kili meinte ich einerseits den mehrtägigen Anmarsch (ohne Träger hoffentlich) und vor allem den durchaus recht sportlichen Gipfeltag, vor allem wenn man noch den Reusch-Krater und den östlichen Stufengletscher einbaut (siehe Bilder). Abgesehen von der ganzen Partialdruck-Diskussion: Man geht ja jeden hohen Gipfel an, wenn man gerade eben ausreichend akklimatisiert ist, am Kili wie am Cho Oyu. Man pfeift am Gipfeltag also etwa aus dem gleichen (letzten) Loch. Nur, dass dieser Zustand am Kili eben nach rund einer Woche erreicht ist und am Cho Oyu erst nach einem Monat. Wenn man sich einen Monat für den Kili akklimatisieren würde, wäre der natürlich einfacher...

                              LG
                              Klaas

                              700kili_gletscher3.jpg

                              700kili_krater.jpg
                              Besucht mich auf www.klaaskoehne.de!

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                              • AW: In drei Jahren auf den 8000er

                                Ich hab mal im Krater vom Kili übernachtet, allerdings wählten wir eine Aufstiegsroute, die nicht angeboten wird; Über die Machame - Route bis zum Circuit und zur Moir-Hut, dann weiter direkt zum Northern Icefield (unterer Rand 1999: ca 5100m, jetzt sicher höher). Dann über den Nordgipfel in den Krater zum letzten Biwak. Wir mußten am Rand des Gletschers ca 15m abseilen, was sich vermutlich bis heute auch erübrigt haben dürfte. Von dort gings am nächsten Tag über den Gipfel direkt nach Arusha.
                                Allerdings hatten wir auf dieser Variante oben keine Träger (die gingen unten rum und warteten auf der anderen Seite) und für unsere Führer mußten wir am Gletscher die Führer spielen.
                                Doch zum Thema: Wenn du auf den Kili leicht raufkommst und eventuell auch noch solche "Spielereien" schaffst, weißt du noch lange nicht, ob auch ein 8000er geht. Wenn du das nicht oder nur schwer schaffst, dann weißt du genau, daß ein 8000er in 3 Jahren sicher NICHT geht.
                                Aussagekräftiger ist da schon der Aconcagua. Etwas in der Art würd ich schon noch vorher einbauen (ist sogar billiger als der Kili).
                                Brauchst eh nur do auffi

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